1. Mannschaft

Regionalliga Südost/Süd

Vorschau Saison 2011/12: Nach oben schielen

Nahezu unverändert geht die erste Mannschaft in ihre dritte Saison in der Regionalliga Südost/Süd. Denise Walter wird vornehmlich in der zweiten Mannschaft spielen und diese verstärken. Auf der Herrenseite kehrt Christopher Rank nach einjährigem Auslandaufenthalt zurück und soll dazu beitragen, die bisherige Doppelschwäche zu lindern. Gelingt dies, kann in dieser Saison erstmals etwas nach oben geschielt, also ein Platz im oberen Tabellenbereich angepeilt werden.„Wir wollen nicht wieder bis zum Ende zittern müssen, vielmehr oben mitspielen“, bestätigt Trainer Friedhelm Erben. Seine Mannschaft soll nun den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen. Das Potential dafür haben Stefanie Arns und Co. allemal, jedoch muss die in der vergangenen Saison vermisste Konstanz in die Leistungen gebracht werden. „Wir haben eben ein durchweg junges Team, da sind Leistungsschwankungen ein Stück weit normal“, nimmt Erben seine Spieler in den Schutz, „aber fast alle Spieler haben nun zwei Jahre auf hohem Niveau Erfahrung sammeln können und sollten nun in der Lage sein, ihr Leistungsvermögen stabiler abrufen zu können“. Insgesamt scheint die Liga jedoch stärker und noch ausgeglichener geworden zu sein. Vor allem die bayrischen Mannschaften haben stark aufgerüstet und hochkarätige Neuzugänge, teilweise sogar ehemalige Jugendnationalspieler aus Asien unter Vertrag genommen.Dennoch: Mit einem der besten Damen-Duos der Liga und den drei sehr starken und ausgeglichenen Herreneinzeln Christopher Rank, Philipp Discher und Konrad Schade steckt reichlich Potential in der Mannschaft. Vor allem Team-Kapitän Schade hat sich für die neue Saison einiges vorgenommen.

 

 Aktuelle Tabelle und Spielplan unter

http://bwbv.badminton.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaBADDE.woa/wa/groupPage?championship=GrSO+11%2F12&group=20154


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Saisonfazit 2010/11: Berg- und Talfahrt endet auf Platz fünf

Die zweite Saison ist für einen Aufsteiger immer die schwierigste: Wenn diese alte Fußballweisheit stimmt, dann ist hat sich die SG Dossenheim/Neckargemünd nun endgültig in der Regionalliga Südost/Süd etabliert. Denn wie im Vorjahr kamen Konrad Schade und Co. im Endklassement auf Position fünf ein und sicherten sich somit am Ende souverän den Klassenerhalt. Wenn man so will hat die Mannschaft also den sicheren Hafen unteres Mittelfeld und somit ihr Saisonziel erreicht, hat aber alles andere als eine ruhige, beschauliche Route dorthin ausgewählt. Denn der Saisonverlauf glich eher einem Wechselbad der Gefühle: Vor allem in der Hinrunde schloss sich auf eine Glanzleistung meist ein enttäuschendes Wochenende an. So folgte auf den in der Höhe überraschenden 6:2-Auftakterfolg in Neusatz zwei unglückliche 3:5-Niederlagen gegen den Aufsteiger Landshut und die TV Dillingen. Die zwei Heimerfolge gegen Friedrichshafen und Augsburg zählten zu den Höhepunkten der Saison, der "München-Spieltag" zum Hinrundenabschluss sorgte dann wieder für Ernüchterung. In der Rückrunde spielte dann die gesamte Liga verrückt: So wirbelte der bis dahin klar Richtung Abstieg schlitternde TSV Neuhausen-Nymphenburg die Liga von hinten auf. Nach einigen Unentschieden geriet auch die Mannschaft um Spielführer Dennis Lam dann vor dem letzten Spieltag noch einmal unter Druck. Mit der wohl besten Saisonleistung gelang dann aber ein befreiender 6:2-Erfolg gegen den Meister Neubiberg-Ottobrunn. Damit war das Abstiegsgespenst dann endgültig gebannt. "Wir können es doch! Wenn wir immer so gespielt hätten, würden wir vorne mitspielen", sprach Doppelspezialistin Mona Fischer nach der Partie dass aus, was viele in der Halle dachten. Aber immer wenn das Team die Chance hatte, sich im oberen Tabellenbereich einzunisten, hat sie diese vertan. Näherte man sich jedoch den Abstiegsrängen, gelang zumeist ein Befreiungsschlag. Folgerichtig landete die SG am Ende im Tabellen-Mittelfeld. "Mit der Platzierung können wir zufrieden sein, auch wenn in einigen Spielen deutlich mehr drin war", zieht auch Trainer Friedhelm Erben ein gemischtes Fazit der Runde. In der kommenden Saison soll seine Mannschaft dann den nächsten Schritt machen. "Wir wollen nicht wieder bis zum Ende zittern müssen, vielmehr oben mitspielen", gibt Erben ein ambitioniertes Ziel aus. Um das zu erreichen, muss die in dieser Saison vermisste Konstanz in die Leistungen gebracht werden. "Wir haben eben ein durchweg junges Team, da sind Leistungsschwankungen ein Stück weit normal", nimmt Erben seine Spieler in den Schutz, "aber fast alle Spieler haben nun zwei Jahre auf hohem Niveau Erfahrung sammeln können und sollten nun in der Lage sein, ihr Potential stabiler abrufen zu können". Wenn dies gelingt, ist der Mannschaft um Punktegarantin Stefanie Arns einiges zuzutrauen…


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