Spielberichte

Remis in Augsburg reicht aus: Die SG Dossenheim/Neckargemünd ist Vizemeister!

Mit der Saison voll zufrieden: Trainer Friedhelm Erben.

10.03.2012

TV Dillingen    -   SG Dossenheim/Neckargemünd    6 : 2 

TSG Augsburg -  SG Dossenheim/Neckargemünd    4 : 4

Nicht enden wollende Ballwechsel, viel Herzblut und ein spannender Spielverlauf mit einem glücklichen Ende für beide Mannschaften: Die letzte Partie der diesjährigen Regionalligasaison in Augsburg beinhaltete noch einmal alle Zutaten, die den Badmintonsport so attraktiv und faszinierend machen. Auf beiden Seiten des Netzes wurde bis zum letzten Ballwechsel nach dem federnen Spielgerät gejagt, gehechtet oder der Ball mit Inbrunst ins Aus geschrieen – schließlich hatten beide Mannschaften noch ein Ziel zu erreichen. Während die Augsburger noch mitten im Abstiegskampf steckten und jeden Punkt benötigten, waren die Dossenheimer ohne Abstiegssorgen, aber auch fern jeglicher Aufstiegsträume, ganz entspannt in den Saisonabschluss gegangen. Freilich hatte die SG als Tabellenzweiter dann doch noch ein kleines Ziel: Die Vize-Meisterschaft. „Wenn man die ganze Saison auf dem zweiten Platz liegt, dann will man den natürlich am letzten Spieltag nicht einfach herschenken. Klar, einen Pokal gibt es dafür zwar nicht, aber für uns Spieler und den ganzen Verein wäre der Vize-Titel trotzdem eine Riesensache“, hatte Mannschaftsführer Konrad Schade vor der Partie betont.

Eine Umstellung bei den Herrendoppeln sorgte bei den Gegnern zwar kurzzeitig für überraschte Gesichter, der erhoffte Effekt blieb jedoch aus. Wieder einmal gingen beide Spiele verloren, auch wenn Christopher Rank und Dennis Lam im zweiten Doppel durchaus Siegchancen hatten. Nach gewonnen ersten Satz verloren die Beiden jedoch ihre spielerische Linie. Wie so häufig war jedoch auf das Damendoppel verlass und spätestens nach dem schnellen Ausgleich zum 2:2 durch Stefanie Arns im Einzel waren die Dossenheimer wieder voll in der Partie. Philipp Discher gelang gegen den im Doppel noch überragend agierenden Malaien Zhen Lin Pang ein souveräner Zweisatzsieg im Spitzeneinzel (21:16, 21:14). Nach der etwas überraschenden Niederlage von Konrad Schade brachte Rank sein Team mit einer überzeugenden Leistung wieder in Führung. Auch das Mixed startete stark und entschied den ersten Satz souverän für sich (21:14). Dann schlichen sich bei Dennis Lam und Mona Fischer jedoch vermehrt Fehler ein, die Unsicherheit stieg, der Rhythmus ging zusehends verloren. So errang die erfahrene Augsburger Paarung immer mehr die Oberhand und sorgte unter dem frenetischen Jubel in der guten besuchten Augsburger Halle für das am Ende gerechte Remis. Eine Punkteteilung, mit der zunächst niemand so recht was anfangen konnte. Das genaue Ergebnis des direkten Konkurrenten Neubiberg II versetzte die Dossenheimer zunächst ins Staunen. Man hatte es doch tatsächlich geschafft, nach vierzehn Begegnungen punkt- und spielgleich mit den Bayern zu sein! So musste also das Satzverhältnis den Ausschlag geben. Und das sprach für die SG Dossenheim/Neckargemünd, die somit hauchdünn Rang zwei verteidigt hatte – Schwein gehabt!

Am Vortag hatten Konrad Schade und Co. beim Meister Dillingen die dritte Niederlage der Saison einstecken müssen. Gedanklich befanden sich die Herren im Doppel wohl noch im Stau auf der Autobahn. Gegen die stark aufspielenden Dillinger war jedenfalls nicht zu holen. Doch durch das Damendoppel und den anschließenden Erfolg im Dameneinzel war die Partie schnell wieder ausgeglichen. „Danach haben wir dann die engen Spiele alle verloren, die wir hätten gewinnen müssen, um die Partie offen zu halten“, analysierte Schade und meinte dabei auch seine eigene Einzelpartie. Gegen das wohl beste zweite Einzel der Liga, Florian Berchtenbreiter, lieferte sich der Mannschaftskapitän einen offenen Schlagabtausch. In den Sätzen eins und zwei spielte sich Schade jeweils einen hohen Vorsprung heraus, den er im ersten Durchgang jedoch nicht zum Satzgewinn nutzen konnte. Im Entscheidungssatz ging Schade dann nach eigenem Bekunden „etwas die Puste aus“, der Dillinger konnte dagegen das hohe Tempo fortführen und den Sieg einfahren. Ebenfalls einen harten Fight lieferte Philipp Discher im ersten Einzel dem Dillinger Spitzenspieler aus Malaysia. Er blieb jedoch letztlich ebenso chancenlos wie Christopher Rank im dritten Einzel, der überhaupt nicht zu seinem gewohnten Spiel fand. Das Mixed machte trotz 19:12-Führung im ersten Durchgang nicht den Sack zu. Im zweiten Satz waren Dennis Lam und Mona Fischer dann chancenlos, sodass das Duell gegen Dillingen wie im Hinspiel mit 2:6 endete. Die Schwaben waren und sind einfach das stärkste Team der Liga und folgerichtig vollkommen verdient Meister geworden. Mit ihrer besten Aufstellung ist Dillingen in der Relegation zur 2.Bundesliga sicher nicht chancenlos.

Auch der Trainer der SG Dossenheim/Neckargemünd zog indes ein sehr positives Saisonfazit: „Auch wenn wir uns am Wochenende etwas unter Wert verkauft haben. Dillingen war einfach besser und in Augsburg ist es extrem schwer zu gewinnen. Aber trotzdem haben wir – die ganze Saison betrachtet – uns den zweiten Platz absolut verdient“, ist Friedhelm Erben mit der Entwicklung seines Teams in dieser Runde mehr als zufrieden.


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Dank drei Punkten aus den Duellen gegen Neusatz I & II weiter auf Rang zwei

Lieferte sich mit Youngster Fabian Roth ein packendes Duell: Philipp Discher.
Trotz Erkältung mit starker Leistung: Stefanie Arns.

25./26.02.2012

SG Dossenheim/Neckargemünd   –    Neusatz I   5 : 3

SG Dossenheim/Neckargemünd   –    Neusatz II  4 : 4

Egal ob Spieler, Zuschauer oder fleißige Vereinsmitglieder: Alle Beteiligten verließen die Jahnhalle am Sonntagmittag mit einem durchweg zufriedenen Gesichtsausdruck. Denn das letzte Heimspielwochenende der Badminton-Regionalliga hatte noch mal einiges geboten: Zwei spannende Spiele in einer fairen Atmosphäre, jede Menge lange und hochklassige Ballwechsel und insgesamt drei von vier möglichen Punkten für die SG Dossenheim/Neckargemünd.

„Ich bin mit der Punkteausbeute voll zufrieden – zumal wir diesmal nicht die besten Ausgangsbedingungen hatten. Steffi war die ganze Woche krank und auch bei Chris lange nicht klar, ob er spielen kann. Alle haben toll gekämpft, wir haben Platz zwei verteidigt – was will man mehr?“ zog Kapitän Konrad Schade ein positives Fazit.

Von Beginn an äußert eng zu ging es am Samstag im Duell mit Neusatz I. Gleich alle drei Doppel wurden erst im dritten Satz entschieden, allesamt endeten sie 21:18 – zwei Mal zu Gunsten der Schwarzwälder (2.Herrendoppel und Damendoppel). Doch wieder einmal demonstrierten Stefanie Arns, Konrad Schade, Philipp Discher und Christopher Rank ihre Einzelstärke. Alle vier Duelle eins gegen eins gingen an die Dossenheimer und sorgten für die Wende  Da fiel die Niederlage von Mona Fischer und Simon Miltner im Mixed trotz gutem Beginns nicht mehr allzu sehr ins Gewicht. Der knappe, aber verdiente 5:3-Sieg war unter Dach und Fach.

Auch am Sonntag gegen Neusatz II lief das Team von Friedhelm Erben nach den Doppeln – wie so häufig – einem 1:2-Rückstand hinterher. Diesmal sorgte das Damendoppel für den wichtigen Anschluss. Die zwei souveränen Siege von Konrad Schade und Christopher Rank brachten das Team endgültig wieder auf Kurs. Silke Schneider trat im Einzel für die von einer Grippe noch nicht vollständig genesenen Stefanie Arns an. Vor ihrem ersten Einsatz dieses Jahr in der Regionalliga wurde ihr für den Mixed-Titel bei der Altersklassen-Weltmeisterschaft noch die silberne Ehrennadel des DBV überreicht. Gegen die von der Spielanlage sehr ähnliche Stephanie Romen entwickelte sich ein packendes, vor allem laufintensives Duell. Die Tirolerin im Trikot der Schwarzwälder machte etwas weniger leichte Fehler – und daher musste sich Schneider trotz starker Leistung knapp geschlagen geben (17:21; 18:21). So stand es vor den beiden letzten Duellen also 3:3. Das Spitzenspiel zwischen Philipp Discher und dem mehrfachen deutschen Jugendmeister Fabian Roth bot den Zuschauern den erwartet hochklassigen Schlagabtausch. Auch wenn das Ergebnis recht deutlich klingt (15:21; 17:21): Es war absolut ein Duell auf Augenhöhe und noch dazu auf sehr hohem Niveau, dass am Ende der Spieler mit der etwas geringeren Fehlerquote und dem variantenreicheren Schlagrepertoire gewann. Wirklich erstaunlich, wie abgeklärt und ruhig der erst 16-jährige Roth auf dem Badmintoncourt agiert.  Er wird zur kommenden Saison nach Refrath wechseln und dort erste Erfahrungen in der 2. und vielleicht auch 1.Bundesliga sammeln dürfen. Auch im Mixed sah es lange Zeit nach einem Erfolg für die Gäste aus, doch Mitte des zweiten Satzes platzte bei Simon Miltner und Mona Fischer der Knoten. Endlich wurden die taktischen Vorgaben erfüllt, das Duo gewann zusehends die Oberhand und ließ den Gegnern mit ihrem druckvollen Spiel keine Chance mehr. „Das war absolut positiv, wie sich unsere Spieler, die gestern nicht ihren besten Tag hatten, heute am Ende gesteigert haben“ lobte Trainer Erben, der zudem auch die Leistungen von Konrad Schade („extrem souverän“) und Philipp Discher („Seine Partie war mit Abstand die Beste heute“) heraushob. 

Am Ende stand dann also ein leistungsgerechtes Unentschieden, mit dem alle im Großen und Ganzen zufrieden sein können. Neusatz II steht auf Rang vier der Tabelle und hat damit –im Gegensatz zu ihrer ersten Mannschaft – gute Karten im Abstiegskampf. Die SG bleibt damit weiterhin auf Tabellenplatz zwei und will diesen am finalen Spieltag in zwei Wochen beim Primus Dillingen und in Augsburg unbedingt verteidigen –  schließlich wäre die Vizemeisterschaft der Regionalliga der bisher größte Erfolg für die junge Mannschaft.

 

 


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Sieg in Neuhausen folgt Niederlage im Verfolgerduell mit Neubiberg – dennoch Rang zwei verteidigt

Verteidigten dank eines Sieges in Neuhausen erfolgreich den zweiten Tabellenrang (V.l.n.r.): Christopher Rank, Konrad Schade, Mona Fischer, Stefanie Arns, Philipp Discher, Benjamin Miltner.

28/29.01.2012

TSV Neuhausen-Nymphenburg II - SG Dossenheim/Neckargemünd 3 : 5 

TSV Neubiberg-Ottobrunn II  -       SG Dossenheim/Neckargemünd 5 : 3

 „Das Quäntchen Glück, das wir gestern auf unserer Seite hatten, hat heute gefehlt. Beide Partien hätten auch umgekehrt ausfallen können“ – so nüchtern fasste Kapitän Konrad Schade bereits wenige Minuten nach Ende der zweiten Partie seine Gedanken zum Auswärtsspieltag in München zusammen.  Kleinigkeiten, wenige Ballwechsel entscheiden in der Badminton-Regionalliga über Sieg und Niederlage, Erfolg und Misserfolg. Beide Partien des vergangenen Wochenendes nahmen einen sehr ähnlichen Spielverlauf. Stets spannend, in einigen Duellen auch hochklassig wechselten die Führungen quasi im Minutentakt. An beiden Tagen musste die SG nach den ersten beiden Doppeln einen 0:2-Rückstand hinnehmen. Christopher Rank und Konrad Schade agierten im ersten Herrendoppel nicht aggressiv genug und das sonst so zuverlässige Damendoppel Stefanie Arns/Mona Fischer zeigte gegen starke Gegnerinnen ungekannte Schwächen. Philipp Discher und Ersatzmann Benjamin Miltner stellten jedoch mit zwei souveränen Erfolgen jeweils den Anschluss her. In Neuhausen demonstrierte die „Erste“ dann wieder einmal auf beeindruckende Weise ihre Einzelstärke: Alle vier Partien konnten gewonnen werden. Zwar mussten Stefanie Arns, Konrad Schade und Philipp Discher in den dritten Satz, sie riefen jedoch im entscheidenden Moment ihr volles Leistungsvermögen ab und waren allesamt mit 21:13 siegreich. Christopher Rank, der eigentliche „Spezialist“ für enge Dreisatz-Kisten, sicherte abschließend mit einem diesmal ganz souveränen Erfolg den hart umkämpften Auswärtssieg.

Am Sonntag in Neubiberg waren die Dossenheimer erneut drauf und dran, die Partie in den Einzeln zu ihren Gunsten zu drehen. Wieder mussten die Spitzenspieler Arns, Schade und Discher in den Entscheidungsdurchgang. Während das Dameneinzel nach starker kämpferischer Leistung von Arns abermals für die SG verbucht werden konnte, scheiterten die Herren diesmal. Vor allem das Spitzenspiel zwischen Discher und Placzek war äußert spannend. In einer wie im Hinspiel spektakulären Partie konnte sich der Bayer jedoch hauchdünn für seine Niederlage revanchieren (21:13, 16:21, 21:19). Schade haderte mit der Regelauslegung des Schiedsrichters, der mit der Ausführung seines Aufschlages ein ums andere Mal nicht einverstanden war. Seiner gewohnten Spieleröffnung beraubt, verlor er die absolute Fokussierung und Siegesgewissheit, die ihm am noch Vortag ausgezeichnet hatte. So wurde er von Benjamin Lanzinger, dem „Ironman mit Händchen“, letztlich niedergerungen (21:18, 10:21, 21:15). Nach dem Anschluss durch Christopher Ranks Punkt im dritten Einzel verkauften sich das Mixed Mona Fischer/Benjamin Miltner erneut teuer, die Überraschung blieb jedoch aus (17:21, 18:21) – und die SG damit punktelos.

Trotz der knappen 3:5-Niederlage beim direkten Tabellennachbarn und nur noch einem Punkt Vorsprung auf Rang drei zog Mannschaftsführer Schade ein positives Fazit. „Die Freude über den Sieg in Neuhausen überwiegt – schließlich sind wir aus dem München-Wochenende bisher stets mit leeren Händen nach Hause gefahren“. Ein Sonderlob verteilte er an Benjamin Miltner, der seine ersten Partien in der Regionalliga gewinnen konnte und „seine Sache insgesamt sehr gut gemacht hat“. Nun gilt es, in den kommenden Wochen noch einmal das Zusammenspiel in den Doppeln zu verfeinern, um dann für den letzten Heimspieltag (25./26.02) gegen die beiden Neusätzer Teams gewappnet zu sein.

 


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Hart erkämpfter Arbeitssieg: SG startet mit 5:3-Erfolg in Friedrichshafen in die Rückrunde

21.01.2012

VfB Friedrichshafen  - SG Dossenheim/Neckargemünd  3 : 5

Christopher Rank scheint es zu genießen, seine Teamkameraden schwitzen zu sehen. Wer jedoch glaubt, dass er dabei in der Zuschauerrolle ist und die übrigen SG-Spieler auf dem Feld um Punkte kämpfen, der hat sich geirrt. Nein, dem Physikstudent gelingt es, mit seinen engen Einzeln meist zum Schluss einer Partie den Kollegen Schweißtropfen auf die Stirn

zu jagen, ohne dass diese sportliche Schwerstarbeit verrichten. Die vergangenen sechs dritten Herreneinzel gingen allesamt in den Entscheidungssatz. Fünf in Folge konnte der 24-Jährige für sich entscheiden. Auch gegen Björn Hagemeister war die Partie spielentscheidend und nach zwei Durchgängen hatten beide Spieler einen Satz auf ihre Habenseite verbucht – wieder einmal, und doch war diesmal etwas anders. Denn der dritte Durchgang wurde nicht mehr ausgetragen, der 5:3-Auswärtserfolg für Dossenheim/Neckargemünd war damit perfekt. Von Krämpfen geplagt konnte Hagemeister das Spiel nicht mehr aufnehmen. Das Bild hatte Symbolcharakter: Die Friedrichshafener versuchten alles, um sich für die 1:7-Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren. Sie stellten taktisch um, setzten ihren stärksten Herren „Woody“ Baier im Mixed und ersten Herreneinzel ein. Sie kämpften in jeder Partie verbissen, mobilisierten all ihre Kräfte. Ja, sogar von „Bestechungsversuchen“ in Form von einer großen Tüte bester Bodensee-Äpfel  machten die „Häfler“ nicht Halt. Fast ging die Strategie auf, zumindest ein Remis war zum Greifen nah. Doch Rank wehrte im zweiten Durchgang mehrere Matchbälle ab. Der VfB in persona von Björn Hagemeister hatte sein letztes Pulver verschossen und musste völlig entkräftet aufgeben.

„Das war heute ein echter Arbeitssieg, genau dass, was wir gebraucht haben. Endlich sind wir einmal, wenn auch mit etwas Glück, mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet. So kann es von mir aus weitergehen“, fasste Kapitän Konrad Schade den Badminton-Krimi zufrieden zusammen. Dabei lag seine Mannschaft dank zweier klarer Erfolge im Damendoppel durch Stefanie Arns/Mona Fischer und im zweiten Herrendoppel durch Simon Miltner/Philipp Discher von Beginn an in Front. Mit einem Dreisatz-Erfolg im Spitzendoppel hielt der VfB die Partie spannend. Durch souveräne Erfolge von Konrad Schade und Stefanie Arns in ihren Einzeln blieb die SG auf Siegkurs. Friedrichshafen wahrte durch das gewonnene Mixed und das erste Herreneinzel von „Woody“ Baier zumindest die Chance auf ein Unentschieden. Das oben beschriebene dramatische Ende der Partie sorgte dann jedoch für Jubel bei den Gästen  - und Katerstimmung beim neuen Tabellenletzten. Denn der überraschende 5:3-Erfolg der TSG Augsburg gegen den bisher makellosen Tabellenführer TV Dillingen macht die knappe Niederlage für den VfB umso schmerzvoller – den Auswärtssieg für die Dossenheimer dagegen noch wertvoller. Mit nun nur noch zwei Punkten Rückstand auf Rang eins geht der Tabellenzweite den schweren Auswärtsspieltag in München an. Doch von einem Angriff auf die Spitze will der Mannschaftsführer nichts wissen. „Unser Ziel bleibt es, Rang zwei zu verteidigen. Dafür wollen wir in Neubiberg möglichst nicht verlieren, um unseren Drei-Punkte-Vorsprung zu bewahren“, betont Schade. Der Linkshänder wäre auch beim heimstarken TSV Neuhausen-Nymphenburg mit einem Unentschieden zufrieden. Gut möglich also, dass die Partien erneut erst mit dem allerletzten Ballwechseln entschieden werden. Nicht auszuschließen, dass Drei-Satz-Spezialist Christopher Rank wieder die Hauptrolle im letzten Akt des Dramas übernehmen wird…


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Dillingen eine Nummer zu groß – dennoch Platz zwei verteidigt

Der Spezialist für Drei-Satz-Krimis: Christopher Rank.

03/04.12.2011

SG Dossenheim/Neckargemünd    -   TV Dillingen      2 : 6

SG Dossenheim/Neckargemünd    -   TSG Augsburg  7 : 1

Es sollte ein echtes Spitzenspiel werden. Eine Partie auf Augenhöhe. Der Zweite gegen den Ersten, die beiden noch ungeschlagenen Teams in der Badminton-Regionalliga im direkten Duell. Mit großen Hoffnungen war die SG Dossenheim/Neckargemünd in die Begegnung mit dem Spitzenreiter TV Dillingen gegangen. Am Ende fiel das Ergebnis klar aus, die Enttäuschung war dementsprechend groß. Mit 2:6 unterlag das Team von Trainer Friedhelm Erben den Bayern. Die Donaustädter waren ihrer leichten Favoritenrolle gerecht geworden. „Die Dillinger waren heute einfach zu stark“ gestand Erben nach der Partie ehrlich ein. „Für ein Unentschieden hätte es bei uns optimal laufen müssen, aber einige Spieler haben heute nicht ihre Top-Leistung abrufen können“ analysierte Erben weiter. Auch seine Spieler betrieben Ursachenforschung. „Die Dillinger waren auf dem Punkt topfit, eine Spur fokussierter als wir. Die waren voll auf Sieg programmiert“ meinte Kapitän Konrad Schade. Christopher Rank sah die Dillinger „insgesamt einfach individuell stärker besetzt und spielstärker“. Für Mona Fischer steckte das durchwachsene Abschneiden bei den BW-Meisterschaften in der Vorwoche noch in den Köpfen. „Bei uns war ein bisschen die Luft raus“ erklärte die Doppel-Spezialistin nach der langen Hinrunde „Gerade unsere beiden Damen haben heute nicht mehr ganz frisch, etwas überspielt gewirkt“, schlug Trainer Erben in die gleiche Kerbe.

Dabei zeigten die Dossenheimer durchaus, dass sie auch mit dem Primus mithalten können. Vor allem das mit Spannung erwartete erste Einzel von Philipp Discher gegen Jonathan Yu Lee hielt, was es versprochen hatte. Die beiden 21-jährigen Studenten lieferten sich drei Durchgänge lang ein packendes Duell. Krachende Smashs, fintierte Schläge, gefühlvolles Netzspiel und eine enorme Laufleistung beider Akteure sorgten für perfekten Anschauungsunterricht in der schnellsten Rückschlagsportart der Welt – mit dem besseren Ende für den Malaien im Dienste der Bayern (13:21, 21:15, 17:21). Mit dem Mixed und dem Dameneinzel holten die Dillinger auch in zwei weiteren engen Dreisatzpartien die spielentscheidenden Punkte. Für die beiden Zähler der Gastgeber sorgten das Damendoppel sowie Christopher Rank im dritten Herreneinzel (20:22, 21:19, 21:9). 

Dass die Nordbadener in ihrer dritten Saison in der Regionalliga dennoch zu Recht oben mitmischen, bewiesen Konrad Schade und Co. dann am Sonntag. Gegen den Tabellensiebten TSG Augsburg sorgten die SG-Spieler mit einem klaren 7:1-Erfolg für einen versöhnlichen Abschluss der Vorrunde. Besonders Stefanie Arns (21:10, 21:10) und dem Mixed Mona Fischer/Simon Miltner (21:15, 21:8) war anzumerken, dass sie ihre Niederlagen vom Vortag vergessen machen wollten.  „Es war wichtig, dass wir gleich eine Reaktion gezeigt haben. Heute haben wir sehr konsequent und solide unseren Stiefel runtergespielt“ war dann auch Führungsspieler Schade zufrieden und zog auch insgesamt ein positives Fazit der Halbrunde: „Das war unsere mit Abstand beste Hinrunde. Wir haben jetzt schon im Gegensatz zu den Vorjahren den Klassenerhalt so gut wie sicher.“ Und angesichts der drei Zähler Vorsprung auf Rang drei gibt Trainer Erben die Vizemeisterschaft als neues Saisonziel aus: „Das wäre doch ein schönes Ausrufezeichen“ sagt der Coach.

 


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Weiteres Dreipunkte-Wochenende: SG Dossenheim/Neckargemünd festigt Tabellenplatz zwei und fiebert Spitzenspiel entgegen

Am Sonntag im "Spiel des Tages" knapp unterlegen, aber dennoch erneut mit sehr starker Leistung: Philipp Discher.

12./13.11.2011

BSpfr Neusatz I   - SG Dossenheim/Neckargemünd  3 : 5

BSpFr Neusatz II - SG Dossenheim/Neckargemünd  4 : 4

„Wir wollen nicht wieder bis zum Ende zittern müssen, vielmehr oben mitspielen“ gab Trainer Friedhelm Erben vor der Saison als Ziel aus. Nach zwei „Lehrjahren“ in der Regionalliga wollte sich die SG Dossenheim/Neckargemünd also nach oben orientieren und meldete erstmals höhere Ansprüche als „nur“ den Klassenerhalt an. Doch das sein Team nach fünf Spieltagen immer noch ungeschlagen ist, mit 8:2 Punkten auf Platz zwei steht und nun einem echten Spitzenspiel entgegenfiebert, dass hatte auch Erben nicht für möglich gehalten.

Dank dreier weiterer Punkte bei den beiden starken Neusätzer Teams kann von einem sehr gelungenen ersten Auswärtswochenende gesprochen werden. Am Samstag gegen Neusatz I sah es nach dem souveränen Erfolg im Damendoppel so aus, als würden wieder einmal beide Herrendoppel flöten gehen. Doch Konrad Schade und Christopher Rank konnten nach 10:18-Rückstand im dritten Durchgang die Partie noch drehen und sorgten so für die eminent wichtige 2:1-Führung nach den Doppeln. Stefanie Arns und Philipp Discher ließen ihren jeweiligen Gegnern im Einzel keine Chance und bauten die Führung aus. Das Mixed und der durch eine hartnäckige Erkältung noch geschwächte Schade mussten dann jedoch zwei Punkte abgeben. So entschied das zweite Herreneinzel zwischen Rank und Patrick Röhrnbacher die Partie: Der Dossenheimer hatte im dritten Durchgang die größeren Kraftreserven und sorgte so für den umjubelten Auswärtserfolg.

Auch gegen Neusatz II lagen Schade und Co. nach den Doppeln mit 2 zu 1 in Front, jedoch waren diesmal neben den Damen das zweite Herrendoppel Philipp Discher/Dennis Lam erfolgreich. Anders als am Vortag waren dann das Dameneinzel und das erste Herreneinzel hart umkämpft. Während Stefanie Arns erneut – wenn auch nur hauchdünn in drei Durchgängen – als Siegerin vom Feld ging, musste sich Discher nach einem wahnsinnig intensiven und hochklassigen Match Fabian Roth geschlagen geben. Egal ob bei deutschen Jugend-Ranglisten, auf internationalen Turnieren oder eben in der Regionalliga: Der 15-Jährige eilt momentan von Erfolg zu Erfolg und scheint fast unbezwingbar zu sein.

Nachdem auch das Mixed und Ersatzspieler Benjamin Miltner im 3. Herreneinzel den Hausherren unterlagen, sollte erneut die Partie von Christopher Rank über den Spielausgang entscheiden. Erneut ging es in den „Dritten“– und wieder behielt „Ranki“ die Nerven und sicherte seinem Team das Unentschieden.

„Wir haben über beide Tage eine sehr gute Leistung gebracht. Der Sieg gestern gegen Neusatz I war ganz wichtig, der Punkt heute das I-Tüpfelchen“ zog ein stolzer Team-Kapitän Konrad Schade Bilanz. Dank der drei von vier möglichen Punkten, die die Mannschaft aus der Dobeltalhalle entführte, konnte der zweite Tabellenplatz gefestigt und der direkte Konkurrent Neusatz auf Distanz gehalten werden. 

„Die Mannschaft sollte nun in der Lage sein, ihr Leistungsvermögen stabiler abrufen zu können“: Noch so eine These, die Coach Erben vor Rundenbeginn formulierte - und die sich nun zu bewahrheiten scheint. Denn neben dem Tabellenführer TV Dillingen, der bis dato eine makellose Bilanz aufweist, ist die SG das einzige Team, das nach fünf ausgetragenen Partien noch ungeschlagen ist. Am nächsten Spieltag (3.12) kommt es dann in der Dossenheimer Jahnhalle zum Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams. Die Donaustädter sind aktuell die einzige Mannschaft in der Regionalliga, gegen die die SG noch keinen Sieg einfahren konnte. „ Es wird Zeit, dass zu ändern“ sagt Schade mit einem Lächeln im Gesicht, wohl wissend, dass der Topfavorit vor allem auf der Herrenseite ausgezeichnet besetzt ist.


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Drei Punkte aus zwei Partien: Die „Erste“ bleibt weiter ungeschlagen – und auf Tabellenplatz zwei

Im 1. Herreneinzel eine Bank: Philipp Discher.
Zeigen aufsteigende Form: Dennis Lam und Mona Fischer.
Lieferte sich zwei packende Dreisatz-Duelle: Christopher Rank.

08./09.10.2011

SG Dossenheim/Neckargemünd - TSV Neuhausen-Nymphenburg II  4 : 4

SG Dossenheim/Neckargemünd - TSV Neubiberg-Ottobrunn II         6 : 2

Drei Punkte gegen die beiden Münchner Teams – das war es, was Trainer Friedhelm Erben vor den beiden schweren Partien am Wochenende seiner Mannschaft als Ziel ausgegeben hatte. Der Mann scheint ein überzeugendes Auftreten zu haben und seine Spieler genau zugehört zu haben – vielleicht sogar ein Tick zu genau. Denn für den Badminton-Regionalligisten wäre sogar die Maximalausbeute möglich gewesen:  In der Samstagspartie gegen Neuhausen hatte sein Team bereits eine 4:2-Führung herausgespielt, der doppelte Punktgewinn war zum Greifen nah. Doch nach dem chancenlosen Mixed schaffte es auch Rückkehrer Christopher Rank im dritten Einzel trotz Satzführung nicht, den zweiten Heimsieg unter Dach und Fach zu bringen. Der unbedingte Siegeswille, das nötige Selbstbewusstsein war den Akteuren der SG leider im Schlussspurt abhanden gekommen.

„Den fünften Punkt haben wir nicht mehr mit aller Macht erzwingen wollen. Gerade Christopher hatte seinen Gegner im ersten Satz eigentlich im Griff“ bemerkte Abteilungsleiter Reinhard Nolze. Dabei hatte es trotz 1:2-Rückstandes nach den Doppeln durch souveräne Einzelsiege von Philipp Discher, Konrad Schade und Stefanie Arns lange nach einem doppelten Punktgewinn für die Heimmannschaft ausgesehen, ehe die Münchner doch noch zum 4:4 Endstand ausgleichen konnten.

Von fehlender Selbstsicherheit war dann am Sonntag gegen den Meister Neubiberg keine Spur mehr: Nach einer Aussprache am Vorabend präsentierte sich die „Erste“ wild entschlossen, äußert zielstrebig und mit viel Herzblut. Nicht, dass am Vortag eine blutleere Mannschaft auf dem Feld gestanden wäre, aber gegen Neubiberg waren alle bis in die Haarspitzen motiviert, so richtig „heiß“ eben – das war den Spielern anzumerken und übertrug sich auch schnell aufs Publikum. Zwar unterlagen Rank/Schade dem starken ersten Doppel der Gäste, aber das gewohnt zuverlässige Damendoppel Fischer/Arns sowie die zum Vortag erheblich verbesserten Philipp Discher und Dennis Lam sorgten durch ihren Drei-Satz-Erfolg für die fast schon ungewohnte Führung nach den Doppeln.

Am besten ließ sich die Leistungssteigerung dann an der Einzelleistung von Rank festmachen: Diesmal gelang es ihm, nach verlorenem „Ersten“, das sehr intensiv geführte Duell gegen Stephan Schindler mit viel Entschlossenheit zu drehen. Durch die erneut souveränen Darbietungen von Konrad Schade und Stefanie Arns wurde der Zwischenstand auf 5:1 hochgeschraubt, die Menge jubelte, das Spiel war entschieden. Auch das Mixed zeigte sich am Anschluss stark formverbessert, musste sich jedoch denkbar knapp in einer dramatischen Schlussphase mit 28:30 (!) im Entscheidungssatz geschlagen geben. Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel des Tages zwischen Philipp Discher und Benjamin Placzek hielt was es versprach: Nach drei hochklassigen und äußerst spannenden Durchgängen hatte Discher im Endspurt den längeren Atem und konnte seinen durch umstrittene Schiedsrichterentscheidungen entnervten Konkurrenten letztlich niederringen. Trainer Friedhelm Erben war nach dem Coup gegen den Meister sehr zufrieden, sprach von einer „deutlichen Leistungssteigerung“ seiner Schützlinge und verteilte an Kapitän Konrad Schade („ Er hat das ganze Wochenende mal wieder eine vorbildliche Einstellung an den Tag gelegt und gerade in seinen Einzeln vorzügliche Spiele gezeigt“) sowie Mona Fischer („Sie hat heute gezeigt, dass sie auch im Mixed für uns sehr wertvoll sein kann“) Sonderlob. Und auch Nolze war beeindruckt von der Vorstellung des Tabellenzweiten. „Die Mannschaft hat begriffen, dass sie das Potential hat, vorne mitzuspielen und für Aufsehen zu sorgen – wenn die Einstellung stimmt. Da hat die kleine Aussprache wohl gefruchtet“, resümierte der „Vereinschef“. Durch den 6:2-Erfolg und die insgesamt drei Punkte hat sich die SG Dossenheim/Neckargemünd nun erst einmal in der Spitzengruppe festgesetzt und kann mit viel Selbstbewusstsein den ersten Auswärtsspieltag der Saison (12./13.11 bei Neusatz I und II) angehen.

 


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Auftakt geglückt: SG Dossenheim/Neckargemünd nach 7:1-Erfolg Tabellenzweiter

Trug zwei Punkte zum erfolgreichen Saisonstart bei: Team-Kapitän Konrad Schade.

SG Dossenheim/Neckargemünd - VfB Friedrichshafen 7:1

24.09.2011

Tolle Stimmung in der gut besuchten Jahnhalle, ein Kantersieg und als Belohnung Tabellenplatz zwei: Der Saisonstart der SG Dossenheim/Neckargemünd ist perfekt geglückt. Mit einem klaren 7:1-Erfolg schickte der Badminton-Regionalligist den VfB Friedrichshafen, immerhin der Vorjahresdritte, auf die Rückreise an den Bodensee. „Unsere gute Saisonvorbereitung hat sich heute bezahlt gemacht. Wichtig war, dass wir – auch mit dem notwendigen Glück – die engen Spiele für uns entschieden haben“, analysierte der sichtlich zufriedene Trainer Friedhelm Erben nach der Begegnung.

Dabei war den Dossenheimern in den ersten beiden Partien die große Nervosität anzumerken. Prompt gingen sowohl im 1.Herrendoppel als auch im Damendoppel der erste Satz verloren. Doch mit viel Siegeswillen, Kampfgeist und neuer taktischer Route gelang in beiden Spielen die Wende und somit die 2:0-Führung. „Das war enorm wichtig für uns und hat den Friedrichshafenern einen Knacks gegeben“, kommentierte Abteilungsleiter Reinhard Nolze die nun zunehmend hängenden Köpfe der „Häfler“, die ahnten, dass hier heute für sie nichts zu holen war. So behielten die Hausherren im Anschluss im zweiten Herrendoppel sowie in allen vier Einzeln klar die Oberhand. Lediglich Konrad Schade musste im zweiten Herreneinzel gegen Björn Hagemeister in den Entscheidungssatz gehen, konnte diesen dann jedoch klar für sich entscheiden (21:10). Dank der reiferen Spielanlage sicherten die erfahrenen Bettina Mayer und „Woody“ Baier dem VfB im Mixed den Ehrenpunkt. Lohn für den 7:1-Auftakterfolg der Dossenheimer ist Tabellenplatz zwei, punkt- und spielegleich mit dem Favoriten TV Dillingen, der sich erwartungsgemäß gleich an die Spitze gesetzt hat.

Nach der gelungenen Heimpremiere können die Badminton-Cracks der SG mit viel Selbstbewusstsein in den nun anstehenden Doppelspieltag gegen die beiden Münchner Mannschaften aus Neubiberg und Neuhausen gehen. „Das werden zwei echte Prüfsteine. Neubiberg hat bis auf Felix Künzer noch die komplette Meistermannschaft zusammen und brennt nach der Auftaktniederlage natürlich auf Wiedergutmachung. Die Neuhausener haben schon in der vergangenen Rückrunde die meisten Punkte gesammelt und sich zur neuen Saison noch einmal richtig verstärkt. Den VfB zähle ich dieses Jahr dagegen nicht zu den Top-Mannschaften. Sie stehen vor einer schweren Saison“, schätzt Erben realistisch ein und gibt folgende Devise aus: „Wenn wir aus den beiden Partien zwei, drei Punkte holen, dann können wir oben mitspielen“.


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Klassenerhalt geschafft: SG Dossenheim/Neckargemünd beendet Regionalliga Saison auf Platz fünf

15.03.2011

Am Samstag, 12.3. gegen 15.00 Uhr stand die Erste Mannschaft der SG vor der Jahnhalle und sang dem neuen Abteilungsleiter Dett Nolze ein Geburtstagsständchen. Dieser wünschte sich daraufhin von seinen Spielern mindestens einen Punkt aus den letzten beiden Spielen, um das drohende Abstiegsgespenst zu bannen. Drei Stunden später standen (und hüpften) wieder alle zusammen in der Jahnhalle und öffneten eine Flasche Sekt. Man hatte zuvor dem Tabellenführer und Meister der Liga TSV Neubiberg-Ottobrunn 2 ein 6:2 abgerungen und damit alle Zweifel und Bedenken beseitigt. Moral, Motivation, Konzentration, nach den vorher eher unglücklichen Begegnungen stimmte diesmal alles. Gleich zu Beginn gewannen Konrad Schade/Simon Miltner das 2. Herrendoppel gegen die Münchner Markus Krupitz/Thomas Knäpper (21:17/21:19), auf dem Nachbarfeld kämpften Stefanie Arns/Mona Fischer das starke Doppel Maria Kizil/Mona Emrich in drei Sätzen nieder (14:21/21:14/21:18). Ebenso umkämpft das 1. Herrendoppel. Philipp Discher/Dennis Lam mussten sich gegen Felix Künzer/Michael Hauber geschlagen geben(21:19/16:21/18:21). Ein interessantes Match lieferten sich im Dameneinzel Stefanie Arns gegen Maria Kizil. Während die Münchnerin im 1. Satz noch die besseren Ideen hatte drehte Stefanie Arns das Spiel im 2. Satz, zermürbte ihre Gegnerin. Auch im 3. Satz fand Kizil keine Mittel mehr und Arns gewann diesen ebenso deutlich (14:21/21:9/21:13). Im 2. Herren Einzel sah man Konrad Schade an, dass er noch ein paar Tage vorher mit einer dicken Erkältung das Bett hüten musste und vorher nicht trainieren konnte. Dass er trotzdem 21:10/21:18 gegen Michael Hauber gewinnen konnte spricht für seinen großen Einsatz für die Mannschaft. Im 2. Satz ging ihm deutlich die Puste aus, schwer zu sagen ob er einen 3. Satz überstanden hätte. Eine konzentrierte Leistung gelang Dennis Lam gegen Thomas Knäpper (21:17/21:16). Als Lam den letzten Punkte machte, brach auf dem Nachbarfeld im 1. Einzel Philipp Discher gegen Felix Künzer der Münchner das Spiel ab. Auch er laborierte an den Folgen einer Erkältung und wollte sich verständlicher Weise schonen. Bis dahin hatte Philipp Discher den 1. Satz gewonnen. Das Mixed Denise Walter/Simon Miltner gegen Mona Emrich/Markus Krupitz ging nach hart umkämpftem 2. Satz an die Neubiberger. Unsere Mannschaft gratulierte danach dem verdienten Meister Neubiberg-Ottobrunn zur Meisterschaft und freut sich auf die Begegnungen in der kommenden Saison. Felix Künzer erklärte zu unserer Überraschung seinen Abschied vom Badminton Sport. Sollte sich dies bewahrheiten verlöre die Liga eine großartige Spielerpersönlichkeit.

Das am nächsten Tag gegen den anderen Münchner Verein Neuhausen-Nymphenburg mit 3:5 verloren wurde blieb ohne Bedeutung. Obwohl man gerne gewonnen und damit den vierten Platz als Endresultat gesichert hätte. Zum Einsatz kamen hierbei aus der 2. Mannschaft Felix Roos und Jan Mühlbauer, die am Tag vorher die Meisterschaft in der Badenliga eingefahren hatten und denen die Nachwirkungen ihrer Meisterfeier vom Vorabend noch ein bisschen anzusehen waren.


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