Vorschau Saison 2011/12: Mit viel frischem Wind Nordbaden "erobern"
Die „Dritte“ sorgte im letzten Jahr für die positive Überraschung des Jahres: Ohne eine einzige Niederlage und dank beeindruckender Nervenstärke kristallisierte sich die Mannschaft um Kapitän Matthias Haseleu als der glückliche Sieger in einem äußerst spannenden Dreikampf um die Meisterschaft heraus.
Mit den erfahrenen Heinz Ebert und Antal Goetter auf der Herrenseite sowie der von der zweiten Mannschaft dazu stoßenden Andrea Zimmermann ist die Mannschaft noch einmal deutlich stärker geworden. Der Meister und Vize der letzten Saison sind aufgestiegen, es kam kein Absteiger aus der Badenliga hinzu: Die Spitzenteams der vergangenen Saison sind also nicht mehr da – und unserer „Dritten“ damit sogar der Durchmarsch in die Badenliga zuzutrauen. Als härtester Konkurrent könnte sich die TSG Heilbronn II sowie der BV Rastatt II erweisen, die beide ebenfalls sehr ausgeglichene und erfahrene Teams ins Rennen schicken.
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"Wenn zwei sich streiten, dann freut sich ‚die Dritte'" - diese leicht abgewandelte Form des altbekannten Sprichwortes beschreibt treffend die positive Überraschung für die SG Dossenheim/Neckargemünd in dieser Saison: In einem Herzschlagfinale sicherte sich die dritte Mannschaft der SG den vor der Saison nicht für möglich gehaltenen Aufstieg in die Verbandsliga. Während sich die direkten Konkurrenten UBC Mannheim und TSG Wiesloch am allerletzten Spieltag im direkten Duell durch ein Remis selbst jegliche Titelchancen raubten, krönten sie dadurch die Mannschaft um Spielführer Matthias Haseleu zum neuen Meister der Landesliga Rhein-Neckar.
Dabei sah man der Saison vor Beginn durchaus skeptisch entgegen. Eine ohnehin schon eher dünne Personaldecke, dazu eine schwere Verletzung des fest eingeplanten Florian Petzold: Alles andere als ideale Voraussetzungen also. Entsprechend eher holprig verlief der Rundenstart. Dank vier Punkteteilungen in Folge erwarb die Mannschaft den Ruf der "Remis-Könige", ehe in Schwetzingen der ersehnte erste Sieg gelang. Zum Abschluss der Vorrunde sah man sich mit Rang drei im oberen Mittelfeld bereits gut platziert. In der Rückserie wurde aus dieser Lauerstellung dann voll angegriffen: Friedhelm Erben und Klaus-Dieter Haas rückten fest in die Mannschaft und gaben dem Team mit ihrer großen Erfahrung Sicherheit und mit dem nun spielberechtigten Jugendspieler Alan Erben stieß die wohl entscheidende Verstärkung zur Mannschaft. Mit einem 8:0 gegen Waldhof setzte die "Dritte" ein erstes Ausrufezeichen, durch den 5:3-Erfolg gegen den bis dato Tabellenführer UBC Mannheim folgte ein weiteres im XXL-Format. Beim vorentscheidenden Duell in Wiesloch schienen die Aufstiegsträume dann beim Stand von 2:4 fast geplatzt: Doch durch die Punkte von Kapitän Matthias Haseleu und den im Einzel ungeschlagenen 14-jährigen Alan Erben wurden die Chancen gewahrt, die Entscheidung vertagt.
Durch die beiden klaren 7:1-Erfolge am letzten Spieltag und dem günstigen Endergebnis aus Mannheim eroberten Sanny Menger und Co. buchstäblich mit dem letzten Schlag den ersten Tabellenrang. "Hinten stechen die Bienen" - noch so eine Binsenweisheit, die wunderbar zum Saisonverlauf der dritten Mannschaft passt. Bereits jetzt herrscht riesige Vorfreude auf die neue Saison und die Herausforderung Verbandsliga.