Aktuell

Bilder und Ergebnisse der 2. Regionalrangliste der Jugend online

28.10.2014

Am 18. und 19. Oktober fand die 2. Regionalrangliste der Jugend Norbaden/Nord in Dossenheim statt. Hier gibt es die kompletten Ergebnisse und einige Bilder zum Turnier.

 

 


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Regionalliga starten zweiten Heimspielversuch – Mannschaften 2-6 vor schweren Auswärtsspielen

21.10.2014

SG Dossenheim/Neckargemünd - SG Schorndorf (Samstag, 25.10.2014, 16:00)

SG Dossenheim/Neckargemünd - SG Metzingen/Tübingen (Sonntag, 11 Uhr)

Ein zweites Mal wird die Jahnhalle vorbereitet für die ersten Heimspiele in der Regionalliga Saison 2014/15. Beim ersten Versuch war die Mühe vergeblich, da der Gegner TV Dillingen am Tag zuvor erklärt hatte, man könne bedingt durch Krankheit und andere Gründe keine Mannschaft stellen. Der Verband reagierte hart und disqualifizierte die Bayern, die somit als erster Absteiger feststehen. Nun soll es aber klappen. Und die Dossenheimer erwarten zwei schwere Brocken in der Jahnhalle. Am Samstag (16.00 Uhr) läuft die SG Schorndorf auf. "Gegen Schorndorf ist es immer etwas Besonderes", so Kapitän Nils Feldmeier. Letztes Jahr wollten die Schwaben mit Macht in die zweite Liga und hatten dieses Ziel nur tragisch knapp verfehlt - im Relegationsfinale scheiterten sie am schlechteren Satzverhältnis! In der neuen Saison stehen die Schorndorfer bereits wieder mit bisher makellosen 6:0 Punkten an der Tabellenspitze. "Die Zuschauer können sich auf einiges gefasst machen. Wir werden alles geben", sagt Feldmeier.

Am Sonntagmorgen um 11.00 Uhr erwartet die SG mit der SG Metzingen/Tübingen eine schwer auszurechnende Mannschaft. Der aktuelle Tabellendritte trumpft mit starken Damen auf und ist auch sonst durchweg homogen besetzt.

In der Badenliga müssen die 2. und 3. Mannschaft weite Strecken zurücklegen. Die "Zweite" trifft zuerst auf den Titelfavoriten PTSV Konstanz, danach geht es nach Emmendingen, die "Dritte" spielt gegen beide Teams in umgekehrter Reihenfolge. Für beide Teams wird dies eine wichtige Bestandsaufnahme.

In der Landesliga Unterer Neckar trifft die 4. Mannschaft der SG zuerst auf Neckarsulm SU - und damit auf ihren alten Weggefährten Julian Scheuer, den es beruflich dorthin verschlagen hat. Danach kommt es zum Kurpfälzischen Prestigeduell gegen den TV Heidelberg.

In der Bezirksliga Unterer Neckar greift erstmalig die Mannschaft von Oliver Wündrich an und trifft sofort auf das ambitionierte Team des BC Viernheim, das mit einem Sieg in die Saison gestartet war. Hier ist die Liga nur mit sieben Teams besetzt, da die TSG Plankstadt zurückgezogen hatte. In der zweiten Partie trifft man auf die TSG Weinheim.

Erstmalig tritt auch die 6. Mannschaft an, da auch in der Kreisklasse Mannheim-Heidelberg eine ungerade Anzahl von neun Mannschaften besteht. Gegen Viernheim 2 und Viernheim 3 werden Manfred Schneider und seine Mitstreiter sofort beweisen wollen, dass ihre Vizemeisterschaft und der nur knapp verpasste Aufstieg letzte Saison kein Zufall war.


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Versuch Nummer zwei: SG Dossenheim/Neckargemünd starten in die Regionalliga-Saison

05.10.2014

Nach dem kampflos erlangten Auftaktsieg gegen den TV Dillingen II geht es für die "Erste" nun endlich auch aufs den Badmintoncourt: Am Wochenende stehen die ersten Spiele an. Wenn die nicht zuhause sind, geht es in der Regionalliga immer gleich auf weite Reisen. Diesmal geht es zunächst an den Bodensee. Dort wartet das Duell mit dem Tabellenzweiten VfB Friedrichshafen. Die Häfler haben sich zum Auftakt mit 6:2 gegen Neuhausen-Nymphenburg II durchgesetzt. Das Team aus München ist am Sonntag dann der zweite Gegner des Wochenendes für die "Erste". "Das werden zwei interessante und schwere Spiele. Wir sind richtig heiß, wollen endlich spielen und können in Bestbesetzung antreten", meint Nils Feldmeyer. Er freut sich auf den ersten Spieltag in seiner neuen Rolle als Kapitän.

 

Heimspiel für die Mannschaften zwei bis vier - spielfrei für die "Fünfte" und "Sechste"

Die Sommerpause ist vorbei, auch für alle weiteren Badminton-Ligen des Landes. Die fünfte und sechste Mannschaft der SG Dossenheim/Neckargemünd steigen dennoch noch nicht in den Saisonbetrieb ein - sie haben beide spielfrei. Die "Vierte" bekommt es mit dem FC Rot zu tun. Ein starker Gegner zum Auftakt - da wird das Team um Mannschaftsführerin Jurate Huck gleich sehen können, ob in dieser Saison nach oben geschielt werden darf.

Für die zweite und dritte Mannschaft kommt es in der Badenliga gleich am ersten Spieltag zum direkten Duell. Ab 14 Uhr werden am Samstag (11.10) in der Jahnhalle die Federbälle fliegen (Eintritt frei!).

Badenliga

SG Dossenheim/Neckargemünd II             –         SG Dossenheim/Neckargemünd II

Landesliga Unterer Neckar-Odenwald

SG Dossenheim/Neckargemünd IV             –         FC Rot


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"Erste" zu Gast bei Tabellennachbarn - der Rest zum letzten Mal mit Heimspiel

11.02.2014

Vier Spiele in acht Tagen – für die erste Mannschaft beginnt morgen der Endspurt in der Regionalliga-Saison. Als Dritter reist das Team um Kapitän Christopher Rank am Samstag zum Zweiten Schorndorf, sonntags zum Vierten Metzingen/Tübingen. „Das sind zwei sehr schwere Spiele“, weiß Rank. Die Dossenheimer sind trotz der beiden Siege in der Vorrunde nicht favorisiert. Das hat einen einfachen Grund – oder genauer drei: Natalie Tropf und Alan Erben fallen weiter verletzt aus, und auch Stefanie Arns wird an diesem Wochenende nicht zum Schläger greifen. „Ohne sie wird es eine echte Herausforderung – aber wir haben immer noch ein ordentliches Team zusammen“, meint Kapitän Rank. Zumindest in Tübingen sieht er für die „Erste“ realistische Chancen auf einen Punktgewinn.

 

Letzter Heimspieltag der Mannschaften 2-6 in der Jahnhalle:

 

Zum vierten Mal in Folge und zum letzten Mal in dieser Saison haben die Mannschaften 2-6 der Dossenheimer am morgigen Samstag Heimspieltag – mit vorentscheidenden Charakter. So muss die zweite Mannschaft in der BW-Liga punkten, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Das Problem: Die Aufgabe ist gegen die beiden punktgleichen Tabellenführer aus Rastatt und Offenburg alles andere als leicht. Die dritte Mannschaft will es gegen die beiden Verfolger Waghäusel und Rastatt II besser machen als in der Vorrunde. Aus diesen beiden Partien stammen die einzigen drei Verlustpunkte des Teams. Für die vierte Mannschaft ist ebenso eine volle Punkteausbeute zwingend, um weiter im Titelrennen der Landesliga zu bleiben. Entspannter kann die fünfte Mannschaft als Zweiter der Bezirksliga in ihre Duelle gegen die Schlusslichter Wiesloch II und Plankstadt gehen. Für die sechste Mannschaft geht es mit Viernheim II gegen die einzige Mannschaft, die sie in der Vorrunde nicht besiegen konnte. Schauen Sie doch ab 14 Uhr einfach mal in der Jahnhalle vorbei. Ein Besuch lohnt sich. Garantiert!


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Doppeltes Heimspiel für Dossenheimer Badmintonabteilung

25.01.2014

Binnen acht Tagen war quasi die ganze Badmintonabteilung der TSG Dossenheim gefragt. Am 18./19. Januar vor allem die Jugendlichen, die bei der 2. Bezirksrangliste Heimspiel hatten und viele Erfolge feiern durften.

Am 25. Januar stiegen die Erwachsenen-Mannschaften in die Rückrunde ein. Die Sechste und Dritte Mannschaft haben dank jeweils souveräner 7:1-Siege ihre Tabellenführungen in der Kreisklasse und Verbandsliga verteidigt. Die „Vierte“ (Landesliga) und „Fünfte (Bezirksliga) stehen mit dem zweiten Tabellenplatz ebenfalls bestens da. In der Landesliga sind auch noch leise Aufstiegshoffnungen vorhanden. Einziges Sorgenkind bleibt somit die „Zweite“. Das BW-Liga-Team hat etwas den Anschluss an das Mittelfeld verloren. Für ausführliche Spielberichte einfach die Links auswählen.  


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"Erste" reist mit vielen Sorgen nach München

Mit vielen Fragezeichen an Bord nach München: Kapitän Christopher Rank.

14.01.2014

Seit Jahren hat sich die erste Mannschaft der SG Dossenheim/Neckargmünd in der Regionalliga etabliert, in der dritthöchsten Spielklasse in Deutschland. Dies wurde erreicht mit einer reinen Amateur-Mannschaft. In einer Szene, in der mitunter zwei Klassen tiefer bereits „Söldner“ eingesetzt werden. Dass man dabei an seine Grenzen stoßen kann, erfährt die Mannschaft von Trainer Friedhelm Erben gerade deutlich.

Vor der Saison hatten sich die Dossenheimer die Teilnahme an der Relegation zum Aufstieg in die zweite Bundesliga als Ziel gesetzt. Dafür benötigt: Ein Platz unter den ersten Drei. Nach einer grandiosen Vorrunde bestätigte der zweite Tabellenplatz diese Ambitionen. Bei aktuell fünf Punkten Vorsprung auf Platz vier liegt die SG voll auf Kurs. Allein: Ob in den verbleibenden sechs Partien der regulären Runde noch allzu viele Punkte dazu kommen, ist fraglich. „Bei der derzeitigen personellen Situation müssen wir einfach zur Kenntnis nehmen, dass wir unseren Punkteschnitt wohl nicht werden halten können“, so Mannschaftsführer Christopher Rank.

Was ist geschehen? Alan Erben laboriert seit einiger Zeit an einer Verletzung, die nun endgültig eine Pause erforderlich macht. Auch Nathalie Tropf kämpft gegen ihre Kniebeschwerden an. Ihre weiteren Einsätze sind ungewiss und eher unwahrscheinlich. Chris Beutel „hat Rücken“ – Genesung offen. Auch berufliche Einschränkungen muss man bei Amateuren akzeptieren. Frederik Weil muss das ein oder andere Wochenende kürzer treten. Zollbeamtin Steffi Arns hat bereits gemeldet, dass der Dienstplan in der Rückrunde nichts Gutes verheißt. Konrad Schade ist voll ins Berufsleben eingestiegen, weltweit unterwegs und daher in seiner Freizügigkeit deutlich limitiert – in seinen Trainingsmöglichkeiten ebenso. Sich mit Spielern aus den unteren Mannschaften zu helfen, ist ein zweischneidiges Schwert, da diese dadurch natürlich geschwächt würden. Besonders fatal wäre dies für die „Zweite“, die in der BW-Liga gegen den Abstieg kämpft…

Am Wochenende geht es mit größtmöglichem Selbstbewusstsein nach München. Am Samstag ist der Gegner der TSV Neuhausen-Nymphenburg II, aktuell Tabellenletzter. Hier sollte auch trotz der drohenden Ausfälle ein Punktgewinn möglich sein. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob sich Neuhausen mit Spielern aus ihrer Bundesliga-Mannschaft verstärken wird.

Wenig Chancen rechnet sich Mannschaftsführer Christopher Rank am Sonntag gegen den TSV Neubiberg-Ottobrunn II aus. Gegen den aktuellen Tabellenführer reichte es in der Vorrunde nach einem tollem Spiel zu einem 4:4-Remis. „Um das zu wiederholen, muss es für uns optimal laufen“, schätzt Rank ein. Freilich: Die stolze Serie, bisher noch ohne Niederlage geblieben zu sein, werden die Dossenheimer natürlich mit vollem Einsatz zu verteidigen versuchen. Die Moral und der Spaß in der Truppe bleiben jedenfalls ungebrochen.

Samstag, 18.01.;15 Uhr: TSV Neuhausen-Nymphenburg II  -  SG Dossenheim/Neckargemünd

Sonntag, 19.01., 10 Uhr: TSV Neubiberg-Ottobrunn II  -  SG Dossenheim/Neckargemünd


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Stefanie Arns und Natalie Tropf BW-Meisterinnen im Doppel – Drei weitere Finals für die TSG

Neue BW-Meisterinnen im Damendoppel: Stefanie Arns und Natalie Tropf
Vize-Meister bei den Herren: Nils Feldmeyer (hinten) und Alan Erben

07./08.12.2013

5 Mal Halbfinale, 4 Mal Endspiel - und 1 Titel: Die Bilanz der Dossenheimer bei den diesjährigen BW-Meisterschaften kann sich durchaus sehen lassen! Alle beteiligten Spieler zeigten am vergangenen Wochenende in Stockach eine starke Leistung.

Zum Beispiel Alan Erben. Nach Siegen über den Regionalliga-Konkurrenten Philipp Sommer und seinen Kumpel Jonas Burger stand er im Viertelfinale des Herreneinzels. Dort traf Erben auf die ehemalige Dossenheimer Nummer Eins der Regionalliga-Mannschaft, Philipp Discher (SG Schorndorf). Beide lieferten sich – wie auch in der Vorrunde der aktuellen Saison – ein hochklassiges Spiel. Wieder behielt Philipp am Ende knapp die Oberhand. Beide hätten sicher auch ein tolles Finale bestritten. Schade, dass sie schon vorher aufeinander trafen. Auf das Spiel der beiden im Rahmen der Regionalliga-Rückrunde in Schorndorf kann man sich jetzt schon drauf freuen. Freuen können sich die Dossenheimer Badmintonspieler aber auch mit ihrem Ex-Kollegen: Discher gelang es endlich, den heiß ersehnten BW-Titel im Herreneinzel zu holen. Herzlichen Glückwunsch!


Zusammen mit Nils Feldmeyer trat Erben im Herrendoppel an. Beinahe wäre es zu einem vereinsinternen Halbfinale gekommen, doch das zweite Dossenheimer Doppel Christian Beutel/Frederik Weil musste am zweiten Tag zurückziehen. Frederik Weil hatte über Nacht eine Virusinfektion erwischt. Alan Erben und Nils Feldmeyer warteten so bis 15 Uhr auf ihr erstes Spiel am Finaltag. Es gelang dem Duo nicht, die Spannung zu halten. Schade – mit einer Top-Leistung wäre auch im Endspiel alles möglich gewesen. Der Vize-Titel ist für Erben und Feldmeyer dennoch ein Riesen-Erfolg!


Für das Plakat der Meisterschaft wurde vom Veranstalter TV Zizenhausen mit einem Foto von Stefanie Arns geworben. Arns rechtfertigte mit ihren gezeigten Leistungen diese Ehre. Im Einzel erreichte sie nach Siegen über Stephanie Romen (Neusatz) und Stefanie Matt (Tübingen) das Finale. Dort traf Arns auf die wohl profilierteste Spielerin des Landesverbandes und eine der besten Spielerinnen in Deutschland, Claudia Vogelgsang. Deren langjährige internationale Erfahrung auch als ehemalige Bundesliga Spielerin – gerade wurde sie bei der Altersklassen WM in Ankara Goldmedaillen Gewinnerin in der AK35 – setzte sich am Ende durch. Somit hatte Steffi Arns die Vizemeisterschaft im Einzel gewonnen.


Im Doppel aber gelang ihr der ganz große Wurf. An der Seite von unserer Natalie Tropf schlug sie eben diese Claudia Vogelgsang und deren Partnerin Stefanie Matt im Finale in drei Sätzen! Dabei hatte es im dritten Satz lange nicht gut ausgesehen. Arns/Tropf lagen mit 17:19 hinten. Doch dann drehten die beiden auf, gewannen vier Punkte am Stück – und somit das Spiel. „Ein toller Moment – das hat einfach riesig Spaß gemacht“, war Arns begeistert.  Überglücklich lagen sich die beiden Damen nach dem Siegpunkt in den Armen.


Tropf’s Tatendrang war damit auch noch nicht befriedigt. Im Mixed qualifizierte sie sich an der Seite von Christian Beutel ebenfalls für das Finale. Erstaunlich souverän der Weg dorthin: Alle Partien gewann das Duo klar in zwei Sätzen. Im Endspiel war aber die eingespielte Schorndorfer Paarung Benjamin Wahl/Kerstin Wagner zu stark.


Für unsere Spieler gibt es nun eine wohlverdiente Weihnachtspause. Am Wochenende 18./19.01. muss die Erste Mannschaft nach München. Hier warten die schweren Auswärtsspiele gegen Neuhausen-Nymphenburg und beim Tabellenführer Neubiberg-Ottobrunn. Am darauffolgenden Samstag (25.01.) empfangen die Mannschaften 2-6 ihre jeweiligen Gegner in der Jahnhalle.


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1. Bezirksrangliste in Neusatz: Bonnie Mao, Alina Erben und Lennart Luntz begeistern in ihren Altersklassen

Holte mit einer starken Leistung den Turniersieg: Alina Erben

01.12.2013

Der frühe Vogel fängt den Wurm! Das war das Motto der sechs jungen Talente der TSG Dossenheim am vergangenen Sonntag. Sehr zeitig machten sie sich auf den Weg zur Bezirksrangliste nach Neusatz. Allesamt fit, ausgeschlafen und mit Vorfreude auf das Turnier. Allen voran die jüngste Spielerin, Bonnie Mao, die in der Altersklasse U11 startete. Das erste Mal auf Bezirksebene unterwegs, aber keineswegs aufgeregt. Sie gewann ihre drei Gruppenspiele, zweimal sogar in spannenden drei Sätzen. Das Endspiel verlor sie nur sehr knapp. So hing am Ende die Silbermedaille um Bonnies Hals. Was für ein Erfolg!

Bonnies Freundin, Julia Diers, trat eine Altersklasse höher an. Julia hat ihre Leidenschaft für den Badmintonsport noch nicht lange entdeckt und konnte sich mit einem Sieg in der Gruppenphase einen tollen sechsten Platz sichern!

Auch Alina Erben und Lennart Luntz mussten sich das erste Mal in dieser Altersklasse beweisen. Für die beiden „alten Hasen“ liefen die ersten Partien reibungslos und sie konnten als Sieger das Feld verlassen. Lennart traf im Halbfinale auf Lewin Rudy, der bereits das zweite Jahr in dieser Altersklasse spielt. Lewin spielte seine Erfahrung voll aus und Lennart hatte nach zwei spannenden Sätzen das Nachsehen. Nun stand er im Spiel um Platz drei wieder einmal Clement Kervio vom BSV Eggenstein-Leopoldshafen gegenüber. Die beiden haben sich auf etlichen Turnieren schon so manch harten Kampf geliefert. Und auch diesmal stand der Sieger erst nach drei Sätzen fest. Er hieß Lennart Luntz! Das bedeutete die Bronzemedaille im ersten Turnier U13. Eine prima Leistung von Lennart! Noch besser machte es Alina. Sie gewann das Turnier, sogar ganz ohne Satzverlust – eine wirklich begeisternde Vorstellung von Alina Erben!

In der Altersklasse U15 gingen Immanuel Hinz und Robert Diers an den Start. Robert gewann die erste Runde und war mit diesem Sieg in der vorderen Hälfte der Spieler platziert. Immanuel war ebenfalls dort gesetzt. Die weiteren Partien der beiden verliefen unglücklich, teilweise mit sehr knappen Dreisatzniederlagen, und so mussten die Zwei in ihrem letzten Spiel gegeneinander antreten. Beim Spiel um Platz 15 ging Immanuel als Sieger vom Feld.

Die drei älteren Teilnehmer der TSG durften ausschlafen. Für Laurine Hofbeck, Philipp Karcher und Martin Schumm begannen die Einzel erst ab 14 Uhr. Laurine konnte in der Altersklasse U19 gut mit ihren Gegnerinnen mithalten und kämpfte um jeden Punkt. Zu einem Sieg hat es noch nicht gereicht. Am Ende stand ein vierter Platz auf der Urkunde. Philipp und Martin traten in der Einzelkonkurrenz in U17 an. Beide lieferten sich viele knappe Dreisatzspiele mit ihren Gegnern. Martin hatte das Glück an diesem Tag nicht auf seiner Seite. So riss ihm beispielsweise kurz vor Ende eines knappen dritten Satzes gegen Daniel Kaegi aus Weinheim die Besaitung seines Schlägers. Er musste die letzten Punkte mit einem Ersatzschläger spielen. Damit kam er leider nicht sofort zu Recht und verlor das Spiel. Trotz allem konnte sich Martin einen guten siebten Platz erkämpfen.

Philipp stand auf der Siegerseite und konnte viele Spiele knapp im dritten Satz gewinnen. Selbst, wenn er schon 10:14 zurücklag, konzentrierte er sich noch mal und schaffte es, den Satz 17:15 zu gewinnen. Die Sätze waren aufgrund der vielen Spiele auf regulär 15 Punkte verkürzt worden. Für diese gute Leistung wurde er mit der Bronzemedaille belohnt. Der vierte Podestplatz also für die TSG – eine schöne Bilanz der Badmintonjugend im letzten Turnier 2013.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Bonnie Mao                 ME U11          2. Platz

Julia Diers                    ME U13          6. Platz

Alina Erben                  ME U13          1. Platz

Lennart Luntz               JE U13            3. Platz

Immanuel Hinz             JE U15            15. Platz

Robert Diers                JE U15            16. Platz

Philipp Karcher            JE U17            3. Platz

Martin Schumm           JE U17            7. Platz

Laurine Hofbeck          ME U19          4. Platz

 

 


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Holpriger Start in die Rückrunde: Frederik Weil rettet Unentschieden gegen BSpfr. Neusatz

Rettete gegen Neusatz das Unentschieden: Frederik Weil

30.11.2013

Das hatten sich alle Badmintonfreunde in Dossenheim anders vorgestellt – in jeder Hinsicht. Die erste Begegnung in der Regionalliga-Rückrunde verlief von Anfang an unter außergewöhnlichen Umständen. Auf die alljährliche Nikolausfeier der TSG konnte der Liga-Spielplan keine Rücksicht nehmen. Ein Ausweichtermin war nicht realisierbar, also blieb nur der Umzug in die nahe Schauenburghalle. Dort saßen die diesmal nicht so zahlreichen Zuschauer weit weg von den beiden Spielfeldern. Es wollte so recht keine Stimmung aufkommen.

Diese ungewohnte Atmosphäre aber schien die Gegner erheblich weniger zu irritieren als die Heimmannschaft. Alan Erben/Nils Feldmeyer gewannen zum Auftakt das erste Herrendoppel, auf dem Nachbarfeld im Damendoppel aber verletzte sich zu Beginn des dritten Satzes die Neusätzerin Franziska Willenbacher am Sprunggelenk. Somit musste Neusatz nicht nur das Damendoppel aufgeben, sondern auch das Dameneinzel ging kampflos an die Dossenheimer. So stand es schnell 3:0.

Der Sieg über Neusatz schien sicher – aber auch im Badmintonsport gelten mitunter andere Regeln. Das zweite Herrendoppel Frederik Weil/Christian Beutel fand nicht zu seiner gewohnten Spielstärke und verlor in drei Sätzen. Alan Erben musste sich im Spitzeneinzel dem diesmal kampfstärkeren Sebastian Roth beugen. Christian Beutel zeigte im zweiten Herreneinzel eine starke Leistung. Gegen Vitus Lohmann kämpfte er drei Sätze lang verbissen – leider ohne Fortune. Überraschend die Niederlage der favorisierten Nils Feldmeyer/Nathalie Tropf im Mixed gegen die engagiert auftretenden Konstantin Kron/Eileen Klein. Nathalie Tropf  war die Verunsicherung wegen ihrer immer noch nicht ganz abgeklungenen Knieverletzung anzumerken. Auch Nils Feldmeier rief seine Normalform nicht ab, produzierte viele einfache Fehler. Die Neusätzer Paarung spielte clever und nutzte besonders in der entscheidenden Phase des zweiten Satzes ihre Chancen konsequent. Somit stand es plötzlich 3:4 - und dem abschließenden dritten Herreneinzel kam eine besondere Bedeutung zu.

Es lag an Frederik Weil, durch einen Sieg zumindest ein Unentschieden zu retten. Dies gelang ihm dank einer konzentrierten Leistung gegen Patrick Roth erfreulicherweise recht deutlich (21:13/21:14). So waren am Ende die Hausherren mit einem blauen Auge davon gekommen und die Neusätzer sehr zufrieden mit ihrem – trotz Verletzungspech – redlich erkämpften Auswärtszählers.

Trotz des Punktverlustes bleibt die „Erste“ auf dem zweiten Tabellenplatz. Hinter Neubiberg-Ottobrunn und vor der SG Schorndorf. Dieses Trio hat sich nunmehr vom Rest der Liga etwas abgesetzt. Erfreulich! Das fand auch Frederiks Weils kleine Tochter Emilie. Sie krähte zur Erheiterung der Halle während Papas Spiel fröhlich dazwischen. Nächstes Jahr wird sie sicherlich gerne auf die Nikolausfeier der TSG wollen. Bleibt zu hoffen, dass es dann nicht wieder zu einer Terminüberschneidung kommt…

 


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Regionalliga: SG Dossenheim/Neckargemünd krönt starke Vorrunde mit drei Punkten

VfB Friedrichshafen – SG Dossenheim/Neckargemünd  4 : 4

TV Dillingen II – SG Dossenheim/Neckargemünd           3 : 5

Wieder drei Punkte aus zwei Spielen! Weiter ungeschlagen! Und mit Platz zwei immer noch voll auf Play-Off-Kurs! Auch wenn die Tabellenspitze nicht verteidigt werden konnte: Der letzte Hinrunden-Spieltag unserer Regionalliga-Mannschaft war ein voller Erfolg. Vor allem wenn man die Umstände dazu kennt. Aber lesen Sie doch einfach selbst hier nach.

Und merken Sie sich schon mal das letzte Badminton-Highlight für dieses Jahr vor:

Am 30.11 kommt es um 14 Uhr zum ersten Rückrundenduell mit den Badminton-Sportfreunden aus Neusatz. Ausnahmsweise nicht in der Jahnhalle, sondern in der Schauenburghalle!

Sie wollen nicht so lange warten? Dann haben wir eine Idee!

 

Von der Kreisklasse bis zur BW-Liga: Erster großer Heimspieltag in der Jahnhalle

Endlich ist es wieder soweit! Nachdem letztes Jahr der Spielplan der SG Dossenheim/Neckargemünd ein wildes Durcheinander beschert hat, ist es diese Saison einfacher. Der große Heimspieltag ist zurück! Die Mannschaften 2-6 spielen nun wieder alle parallel am gleichen Tag in der Jahnhalle. Zehn Teams, zehn Spielfelder, fünf Spielklassen – Mit anderen Worten: In Dossenheim wird eine Menge los sein! In jeder Liga gestaltet sich die Lage für die SG anders.

Schafft die „Zweite“ ihren ersten Saisonsieg in der BW-Liga?

Wohin geht die Reise der „Dritten“ in der neuen Liga?

Kann die „Vierte“ die Tabellenführung in der Landesliga verteidigen?

Macht die „Fünfte“ als Bezirksliga-Aufsteiger weiterhin eine gute Figur?

Und bleibt die „Sechste“ erneut ohne Niederlage?

Fünf interessante Fragen. Die Antworten dazu erhalten sie am Samstag (16.11), ab 14 Uhr in der Jahnhalle Dossenheim (Eintritt frei!).

Baden-Württemberg-Liga

SG Dossenheim/Neckargemünd II             –          TV Zizenhausen

SG Dossenheim/Neckargemünd II             –          TSG Söflingen

 

Verbandsliga

SG Dossenheim/Neckargemünd II              –          UBC Mannheim  

SG Dossenheim/Neckargemünd III            –          SG Heilbronn/Leingarten

 

Landesliga Unterer Neckar-Odenwald

SG Dossenheim/Neckargemünd IV             –         SG Heilbronn/Leingarten III

SG Dossenheim/Neckargemünd IV             –         SG Heilbronn/Leingarten II

 

Bezirksliga Unterer Neckar:

SG Dossenheim/Neckargemünd V              –         UBC Mannheim II

SG Dossenheim/Neckargemünd V              –         TSG Weinheim

 

Kreisklasse Heidelberg-Mannheim:

SG Dossenheim/Neckargemünd VI                   SG Walldorf II

SG Dossenheim/Neckargemünd VI                   TSG Weinheim II


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3. Regionalrangliste in Dossenheim: Bonnie Mao begeistert bei den Mädchen U11 und wird Zweite

Das jüngste Talent der Badmintonabteilung: Bonnie Mao - hier mit Bruder Owen.

10.11.2013

Egal ob Regional-, Bezirks- oder BW-Rangliste: Wenn ein Jugendturnier in Dossenheim statt findet, ist immer jede Menge los. So auch diesmal bei der dritten und letzten Regionalrangliste der Saison. Über hundert Spieler waren über den Tag verteilt in der Jahnhalle. Um nicht bis spät in den Abend zu spielen, wurden die Sätze auf 15 Gewinnpunkte verkürzt. Auch acht Schüler und Jugendliche der eigenen Abteilung nahmen teil. Es war das entscheidende Turnier. Die letzte Chance, sich für die anstehenden Bezirksranglisten zu qualifizieren. Zwei der Dossenheimer Talente haben ihr Ticket längst in der Tasche. Aber Lennart Luntz und Alina Erben spielten dennoch mit. Allerdings beide eine Stufe höher, nämlich in der Altersklasse U15. Dort wollten sie Spielpraxis auf Wettkampfniveau und Erfahrungen sammeln. Und genau dieser Zweck wurde bestens erfüllt.

Alina Erben erreichte bei den Mädchen U15 mühelos das Halbfinale. Dann ging es in zwei Dreisatz-Begegnungen. Während im Halbfinale Eva Hauser einen Tick zu stark war, gewann Alina im Anschluss gegen deren Schwester Britta. Der Lohn dafür: Ein starker dritter Platz.

Auch Lennart Luntz kostete die sich bietende Möglichkeit, viel Zeit auf dem Spielfeld zu verbringen, voll aus. Nach zwei klaren Siegen lieferte sich der 10-jährige Rechtshänder gegen Robert Brede (Nußloch) eine packende Partie. Drei spannende Sätze später war Lennart dann doch geschlagen. Aber die Niederlage gegen den spätere Turniersieger Robert Brede blieb die einzige. In den beiden Dossenheimer Duellen mit Robert Diers und Immanuel Hinz ging es für Lennart erneut über drei Sätze. Beide Male behielt Lennart gegen seine älteren Trainingspartner die Oberhand. Die Platzierungen der drei TSG-Talente Lennart, Immanuel und Robert: Platz fünf, sechs und sieben.

Eine Altersklasse tiefer verteidigten Marius Ebert und Julia Diers ihre Positionen aus dem zweiten Turnier. Gerade Julia überzeugte bei ihrem erst zweiten Turnier. Sie war es auch, die am wohl engsten Spiel des ganzen Tages beteiligt war. 14:16; 20:18; 13:15 lautete das Ergebnis, durch dass sie den möglichen vierten Platz knapp verpasste und wieder Fünfte der Mädchen U13 wurde.

Bei den jüngsten Mädels sorgte ebenfalls eine Dossenheimerin für Furore. Bonnie Mao kämpfte eine Gegnerin nach der anderen nieder. Nach drei Siegen musste sie sich dann doch geschlagen geben. Aber der zweite Platz war eine tolle Leistung des jüngsten Dossenheimer Talents!

Nachmittags waren dann die Altersklassen U17 und U19 an der Reihe. Es ging ruhiger zu. Sowohl was die Teilnehmerzahl betrifft, als auch aus der Dossenheimer Warte. Laurine Hofbeck war die einzige Teilnehmerin des Ausrichters. Auch sie machte ihre Sache gut. Erneut reichte es für’s Treppchen. Am Ende wurde es der dritte Rang bei den Mädchen U19. Der dritte Podestplatz also für die TSG Germania. Eine zufrieden stellende Bilanz – auch wenn es diesmal nicht für einen Turniersieg reichte. Aber das kann schon bei der ersten Bezirksrangliste am ersten Dezember-Wochenende in Neusatz anders sein…

 

Die Ergebnisse im Überblick:

 

Bonnie Mao                 ME U11          2. Platz

Julia Diers                    ME U13          5. Platz

Marius Ebert                JE U13            12. Platz

Alina Erben                  ME U15           3. Platz

Lennart Luntz              JE U15            5. Platz

Immanuel Hinz             JE U15            6. Platz

Robert Diers                 JE U15            7. Platz

Laurine Hofbeck          ME U19            3. Platz

 


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3. Regionalrangiste in Dossenheim

03.11.2013

Am nächsten Sonntag (10.11) ist es mal wieder soweit:

Die TSG Dossenheim richtet ein Jugendturnier aus. Diesmal die dritte Regionalrangliste. Ab 9:30 Uhr werden wieder viele Kinder und Jugendliche durch die Jahnhalle wuseln. Schauen sie doch mal vorbei und beobachten Sie bei einem Stück Kuchen samt Tasse Kaffee die Dossenheimer "Stars von Morgen".

 


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1. Deutsche Jugendrangliste U13/U19 in Stockstadt: Alan Erben Überraschungssieger im Mixed U19

02./03.11.2013

Letztes Wochenende duellierten sich Alan Erben (17) und Benjamin Wahl noch in der Badminton-Regionalliga. Wahl behielt zusammen mit Timo Teulings im Herrendoppel gegen Alan und Nils Feldmeyer die Oberhand. Am Samstag standen sie bei der ersten deutschen Jugendrangliste in Stockstadt (Bayern) wieder auf einem Feld. Allerdings auf einer Netzseite. Als ein Team. Als Spieler und Trainer. Und das klappte hervorragend! Zusammen mit Janina Schumacher (VfB Friedrichshafen) sorgte Erben für Furore. Der Turniersieg im Mixed U19 – das war die Überraschung. Coach Wahl hatte einen großen Anteil daran. Denn nach souveränem Auftaktsieg lief das gemischte Doppel dreimal hintereinander einem Satzrückstand hinterher. „Es hat immer etwas gedauert, bis wir ins Spiel gefunden haben. Wir waren anfangs viel zu passiv, haben nur reagiert“, erinnert sich Alan. Nach dem ersten Satz war guter Rat teuer. Aber Taktikfuchs Wahl fand immer die richtigen Worte, flüsterte seinen Schützlingen die richtige Strategie zu. Die lautete stark vereinfacht: Vermeidet hohe Bälle, wartet bis der Gegner den Ball hoch herauslöffelt, dann greift Alan aus dem Hinterfeld an und Janina vollendet am Netz. Gesagt, getan! „Auf einmal lief es. Wir haben die Tipps gut umsetzen können und sind selbst in den Angriff gekommen.“ Philipp Zieschang und Janice Kaulitzky, Lukas Burger und Nathalie Seidel und im Finale Stefan Waffler und Julia Kunkel: Alle drei Paarungen waren vor Alan und seiner Partnerin Janina Schuhmacher gesetzt. Alle drei Paarungen gewannen den ersten Satz. Aber als Alan und Janina ihr Spiel umstellten, selbst die Initiative übernahmen, hatten alle drei Paarungen das Nachsehen.

Sieger bei einer deutschen Rangliste – ein toller Erfolg! Aber klar ist auch: Da parallel die U19-WM in Thailand stattfand, waren die besten drei, vier Paarungen in Stockstadt nicht mit dabei. Sie werden bei der nächsten Rangliste, spätestens bei den Deutschen Meisterschaften dazustoßen. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich Alan und Janina im Duell mit den absoluten Spitzenspielern schlagen werden.

Allen guten Tipps und Tricks als Coach: Ein Zauberer ist Beni Wahl aber nicht. Gegen Erbens Nacken- und Rückenprobleme konnte dieser auch nichts ausrichten. Der Schriesheimer kämpfte sich noch durch die erste Partie. Nach verlorenem ersten Durchgang gewann er mit 21:15 und 21:19 und zog so ins Viertelfinale ein. Jede Drehung, jedes Abdrücken, jeder Sprung: Alle Bewegungen ins Hinterfeld wurden für Alan zunehmend zur Qual. So hatte er keine Chance, unterlag in zwei Sätzen und gab die letzten beiden Spiele auf.

Am Ende blieb für Alan „nur“ Platz acht. Eine Platzierung, die als jüngerer Jahrgang aller Ehren wert ist. Aber für Alan wäre mehr drin gewesen. Nicht unbedingt der Turniersieg, aber doch ein Platz auf dem Podium. Zumindest bei diesem Turnier. Was beim zweiten Turnier in Maintal drin ist, hängt auch davon ab, wer von den diesmal freigestellten Spielern teilnehmen wird. Bis Mitte Dezember bleibt jedenfalls noch ein wenig Zeit. Zum Auskurieren der Nacken- und Halsbeschwerden. Aber auch, um Ausdauer aufzubauen. Denn das ist weiterhin der größte Schwachpunkt in Alans Spiel. Den können auch die besten Tipps von Beni Wahl oder Vater Friedhelm Erben nicht immer wettmachen…

 

Ergebnisse im Überblick:                                                              

Alan Erben: 1. Platz Mixed U19;   8. Platz Jungeneinzel U19


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Spitzenspiele in der Regionalliga: Schorndorf und Metzingen/Tübingen kommen in die Jahnhalle

Die neue Nummer eins Alan Erben...
...gegen seinen Vorgänger Philipp Discher: Das Duell verspricht ein Leckerbissen zu werden!

20.10.2013

Vier Jahre war Philipp Discher der Spitzenspieler der SG Dossenheim/Neckargemünd und hatte wesentlichen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft. Jetzt wechselte der Medizinstudent der Uni Mannheim zum Ligarivalen SG Schorndorf, die vor der Saison den Aufstieg in die 2. Bundesliga als unbedingtes Ziel ausriefen. Der Wechsel selbst erfolgte ohne Missstimmung. Das allerdings drei ehemalige Schorndorfer aus beruflichen Gründen nunmehr in Dossenheim den Federball über das Netzt peitschen, verleiht dem ganzen eine besondere delikate Note.

Frederik Weil, Christian Beutel und Nathalie Tropf fühlen sich sehr wohl in der Kurpfalz und fiebern dem Spiel gegen ihr altes Team entgegen. Die neue Nummer Eins der SG Alan Erben freut sich auf das Duell mit seinem alten Trainingspartner Discher. Dagegen grübelt Trainer Friedhelm Erben noch, wen er in das zweite Einzel gegen Anthony Gibson setzt. Der Engländer wird „eingeflogen“ und verstärkt die ohnehin gehobene Männerriege der Schorndorfer.

Auch Steffi Romen folgte dem Ruf nach Schorndorf. Die Südtirolerin spielte lange für die BSpfr. Neusatz und gehört zu den besten Spielerinnen der Liga. Steffi Arns hat dies zur Kenntnis genommen und wird die Gelegenheit nutzen wollen, ihrer Gegnerin erneut eine Niederlage zuzufügen. Es wird knistern in der Halle! Schorndorf führt nach den ersten Spielen die Liga an, direkt dahinter steht die SG Dossenheim/Neckargemünd  – beste Voraussetzungen für ein prestigeträchtiges spannendes Duell am Samstag (16 Uhr, Jahnhalle).

Dass die SG Metzingen/Tübingen den zweiten Platz der Tabelle einnahm, war zwar überraschend. „Sie haben eine ausgeglichene, sehr engagierte Mannschaft. Und mit Stefanie Matt haben sie eine erfahrene Zweitligaspielerin verpflichtet“, erklärte Trainer Friedhelm Erben den Höhenflug der Schwaben. In ihrer zweiten Saison in der Liga ist das Team bereits sehr etabliert und geachtet. Mittlerweile aber ist der Heimsieg gegen den TV Dillingen II wegen des Einsatzes einer Spielerin in mehreren Mannschaften an einem Kalendertag in ein 0:8 umgewertet worden. Die Konsequenz: Metzingen/Tübingen ist vom zweiten auf den vorletzten Platz abgerutscht. Dennoch können sich die Zuschauer auf dieses Duell freuen. Mannschaftsführer Christopher Rank gibt das Ziel vor: „Wenn wir gegen diese beiden Teams Punkte einfahren, bleiben wir oben dabei. Unser Ziel ist die Relegationsrunde um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga.“

Samstag, 26.10., 16.00  SG Dossenheim/Neckargemünd  -  SG Schorndorf

Sonntag, 27.10., 11.00  SG Dossenheim/Neckargemünd  -  SG Metzingen/Tübingen

 

Die Mannschaften 2-6 spielen erneut allesamt auswärts. Ihr erster Heimspieltag ist am 16. November.


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Bezirksmeisterschaften Nordbaden in Nußloch: Dossenheim dominiert Herrenkonkurrenz

Neue Bezirksmeister im Doppel: Christian Beutel (links) und Frederik Weil
Die drei Erstplatzierten im Einzel: (v.l.n.r.) Frederik Weil, Christian Beutel, Konrad Schade und Sportwart Steffen Mai
Zum vierten Mal Bezirksmeister: Konrad Schade

19.10.2013

Was machen vernünftige Badmintonspieler am Wochenende zwischen zwei Spieltagen? Sie nehmen sich frei, spannen aus, unternehmen etwas gemütliches. Jedenfalls nichts, was mit dem Federball zu tun hat. Oder sie gehören der anderen Sorte an und spielen – na klar – ein Badmintonturnier. So wie die fünf Herren und zwei Damen der SG Dossenheim/Neckargemünd, die am Samstag in Nußloch aufschlugen. Durch die vier Dossenheimer Regionalligaspieler Konrad Schade, Christian Beutel, Christopher Rank und Frederik Weil erhielt die Bezirksmeisterschaft in diesem Jahr ungewohnten Glanz.

Im Viertelfinale war Alexej Witzig der einzige Badenligaspieler – seine weiteren sieben Konkurrenten gehen normalerweise mindestens in der BW-Liga auf Punktejagd. Christian Beutel, Frederik Weil und Konrad Schade bestätigten ihre Favoritenrolle und zogen allesamt ins Halbfinale ein. Das hätte sogar eine rein Dossenheimer Angelegenheit werden können. Aber Benjamin Miltner scheiterte mit 19:21 im dritten Satz an Markus Bayer (Rastatt) und schied ebenso wie Christopher Rank (gegen Team-Kollege Christian Beutel) im Viertelfinale aus. Bayer ärgerte dann auch Beutel, aber am Ende siegte der Dossenheimer Neuzugang in drei Sätzen. Im Finale wartete auf Beutel Seriensieger Konrad Schade, der Frederik Weil in harten drei Durchgängen niedergekämpft hatte. Konrad Schade war im Endspiel der Spieler mit der höheren Schlagsicherheit und größeren Kraftreserven. So gelang ihm die Titelverteidigung – und die insgesamt vierte Bezirksmeisterschaft im Herreneinzel.


Nicht ganz so gut lief es im Doppel. Hier war für Schade und Rank die Neusätzer Paarung  Kron/Benz-Baldas zu stark. Im entscheidenden Gruppenspiel waren die beiden Dossenheimer im Angriff nicht variabel genug. So blieb am Ende der dritte Platz. Ihre beiden Kollegen Christian Beutel und Frederik Weil machten es besser. Ohne Probleme waren sie ins Finale eingezogen. In diesem wartete eben die starke Neusätzer Paarung. Beutel/Weil streuten neben harten Schmetterbällen auch viele kluge Drops und Angriffsclears aus dem Hinterfeld mit ein. Dieses Konzept funktionierte besser – und wurde mit dem Titel im Herrendoppel belohnt.


Für ihre starke Leistung wurde auch Marietta Kirchner im Dameneinzel belohnt. Sie verlor nur eine Partie, diese sehr knapp. Am Ende stand ein hervorragender dritter Platz. Auch im Doppel mit Vera Falkenstein, einem weiteren Neuzugang bei der SG Dossenheim/Neckargemünd, reichte es für den dritten Rang.
Gleich zwei Podestplätze bei der ersten Bezirksmeisterschaft – damit hatte Kirchner im Vorfeld nun wirklich nicht rechnen können. Ihre Doppelpartnerin tat es ihr gleich. Im abschließenden Mixed erspielte sich Vera Falkenstein zusammen mit Jan Weickert (Rastatt) den dritten Platz.


Somit waren die Dossenheimer in jeder Disziplin mindestens einmal auf dem Treppchen vertreten. Mit den beiden Titeln im Herrenbereich haben die Männer der ersten Mannschaft ihre führende Stellung in Nordbaden eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nun darf man gespannt sein, wie sich Konrad Schade und Co. im Dezember auf baden-württembergischer Ebene schlagen werden. Dann auch mit dabei und zum Favoritenkreis zählend: Die diesmal fehlenden Alan Erben, Nils Feldmeyer, Natalie Tropf und Stefanie Arns.


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Drei Punkte aus dem ersten Heimspieltag befördern die „Erste“ auf Rang drei

12./13.10.2013   

SG Dossenheim/Neckargemünd  -  TSV Neuhausen-Nymphenburg           6 : 2

SG Dossenheim/Neckargemünd  -  TSV Neubiberg- Ottobrunn                 4 : 4

Ein fast optimaler erster Auftritt unserer neu formierten Mannschaft in der heimischen Jahnhalle. Souverän der Erfolg gegen Neuhausen-Nymphenburg. Hier zeigte der erst 17-jährige Alan Erben, dass er es mit den Topspielern der Liga aufnehmen kann. Er schlug den routinierten Eric Patz nach hartem Kampf mit 22:20/21:18. Auch die beiden Neuzugänge Frederik Weil/Chris Beutel gewannen ihr erstes Doppel und jeweils ihre Einzel.

Ganz anders dann die Ereignisse am Sonntag. Selten, vielleicht noch nie, hat es eine derartig intensive und engagierte Auseinandersetzung zweier Mannschaften in der Jahnhalle gegeben. Ganz besonders spannend: Das Dameneinzel zwischen Stefanie Arns und der Münchnerin Nicole Schnurrer. 30:29 im ersten Satz! Dieses maximal mögliche Ergebnis hatte es nach aller Erinnerung in der Jahnhalle noch nicht gegeben. Der zweite Satz (21:19) war nicht weniger umkämpft. Auch Neuzugang Nathalie Tropf durfte bei ihrem zweiten Einsatz an der Seite von Steffi Arns im Damendoppel (21:6/18:21/21:11) und mit Nils Feldmeyer im Mixed(21.12/21:15) erste Erfolge feiern. Vor dem letzten Herreneinzel lagen die Neubiberger mit 3:4 vorne. Frederik Weil kämpfte verbissen, verlor aber sein Einzel mit 21:23/21:23. Gut, dass sich das Team mal wieder auf Konrad Schade verlassen konnte. Seine mentale Stärke, seine unglaubliche Präsenz auf dem Feld war ausschlaggebend für den vierten Punkt.

Alle sprachen danach von einem gerechten 4:4-Unentschieden. Dass die Begegnung keinen Verlierer verdient hatte, trifft es am besten. Team-Kapitän Christopher Rank war mit den drei Punkten sehr zufrieden. „Die Liga ist unglaublich eng. Das sieht man, wenn man die Ergebnisse der anderen Begegnungen studiert. Wir sind mit unseren neuen Spielern ausgeglichener geworden und werden vorne dabei sein“. Die „Erste“ steht nun auf dem 3. Tabellenplatz. In zwei Wochen erwartet man die Teams der SG Schorndorf und der SG Metzingen/Tübingen, die aktuell die Plätze eins und zwei einnehmen.

 

 

 

 

 


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Hohe Führung vergeben – die „Erste“ startet mit Remis in die Saison

Das Team in Neusatz.
Hatten im Damendoppel gut lachen: Stefanie Arns (vorne) und Mona FIscher.
Streckte sich im Einzel (noch) vergeblich: Christian Beutel.

BSpfr. Neusatz  -  SG Dossenheim/Neckargemünd          4 : 4

29.09.2013

Das könnte eine äußerst spannende Saison in der Regionalliga werden! Offensichtlich sind die Mannschaften der Liga alle eng beieinander, und das ganze auf hohem Niveau.

Von den vier ersten Begegnungen der neuen Saison endeten am Samstag drei mit einem 4:4 -Unentschieden. Lediglich Friedrichshafen konnte sich im bayrischen Dillingen 6:2 durchsetzen und wurde somit zum ersten Tabellenführer.

Auch die SG Dossenheim/Neckargemünd konnte am Ende aus der Dobeltalhalle in Bad Herrenalb gegen die BSpfr. Neusatz nur einen Punkt mitnehmen. Dabei begann die Partie verheißungsvoll. Nach den Herrendoppeln, dem Damendoppel und den beiden ersten Einzeln stand es 4:1 für die Dossenheimer. Beeindruckend Alan Erbens erster Auftritt als neue Nummer Eins gegen Sebastian Roth (21:18/21:12), gewohnt sicher und souverän Steffi Arns gegen Eileen Klein (21:11/21:10). Dann riss jedoch der Faden. Mit großem Einsatz gewannen die Nordschwarzwälder die restlichen drei Partien und retten ein 4:4-Remis. Besonders umkämpft dabei das letzte Spiel, in dem der Neusätzer Patrick Roth gegen den Neuzugang der SG Frederik Weil 22:20/25:23 am Ende der glücklichere Sieger war. Frederik Weil und Christian Beutel, die beiden Neuzugänge bei der SG, waren noch nicht zufrieden mit ihrem ersten Auftritt. Zusammen mit Nathalie Tropf, die noch an einer Schulterverletzung laboriert und in den nächsten Wochen ihr Debüt geben wird, waren sie vom Ligakonkurrenten SG Schorndorf nach Dossenheim gewechselt. Alle drei sind begeistert von der tollen Stimmung in ihrer neuen Mannschaft und dem Zusammenhalt. „Jetzt sind wir umso motivierter, bei den ersten Heimspielen in zwei Wochen die ersten Punkte für das Team zu holen“, versprach Christian Beutel, der allerdings an der Seite von Alan Erben im ersten Herrendoppel zu überzeugen wusste. Auch Nathalie Tropf freut sich darauf, bald ihre Zivilkleidung als Zuschauerin gegen das neue schicke Outfit der Mannschaft tauschen zu können.

Allen interessierten sollen sich schon jetzt die Termine der ersten Heimspiele in ihrem Kalender rot anstreichen:

Samstag, 12.10.13, SG Dossenheim/Neckargemünd  -  TSV Neuhausen-Nymphenburg  (Jahnhalle, 16.00 Uhr)

Sonntag, 13.10.13, SG Dossenheim/Neckargemünd  -  TSV Neubiberg-Ottobrunn (11.00 Uhr)

 


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Baden-Württembergische Meisterschaften der Jugend in Eggenstein-Leopoldshafen: Drei der vier Titel der Altersklasse U11 gehen nach Dossenheim

Alina Erben (rechts): stolze BW-Meisterin im Einzel und Doppel.

28./29.09.2013

Am vergangenen Wochenende fanden in Eggenstein-Leopoldshafen die Baden-Württembergischen Meisterschaften statt. Sechs Spieler der TSG Dossenheim hatten sich in den verschiedenen Altersklassen dafür qualifiziert und machten sich guter Laune und siegessicher auf den Weg. Beginnen durften die jüngsten Teilnehmer, Alina Erben und Lennart Luntz, in der Altersklasse U11. Und wie sie das taten! Alina war ihrer Konkurrenz im Einzel um Längen voraus und spielte sich ohne Satzverlust ins Finale. Auch hier konnte die Gegnerin dem abwechslungsreichen Spiel Alinas nichts entgegensetzen und so stand fest: Die BW-Meisterin im Mädcheneinzel U11 heißt Alina Erben! Und weil es Alina gut ganz oben auf dem Treppchen gefällt, holte sie sich mit ihrer Partnerin Linda Metz vom BC Spöck genauso souverän auch gleich noch den Titel im Mädchendoppel U11. Hut ab, diese junge Dame wird sicher in Zukunft noch viele Erfolge feiern dürfen!

Lennart startete sehr konzentriert ins Turnier und gewann sein Viertelfinalspiel klar in zwei Sätzen. Im Halbfinale gegen seinen „Dauerrivalen“ Clement Kervio geriet er im ersten Satz unter Druck und lag bereits 10:17 hinten. Anders als schon so manches Mal, blieb er ruhig und kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Leider musste er diesen Satz trotzdem noch in der Verlängerung mit 23:25 abgeben. Aber auch davofn ließ sich Lennart nicht aus der Ruhe bringen und spielte druckvoll und mit guter Übersicht weiter. Der Lohn dafür: Der zweite Satz war seiner – und der dritte auch! Jetzt stand er im Finale, wie schon so oft, seinem Doppelpartner Thilo Sendler vom BC Spöck gegenüber. Nach dem harten Halbfinale gelang es Lennart nicht, sein Spiel umzustellen und das Tempo rauszunehmen. Er versuchte immer wieder, Druck zu machen. Aber Thilo stand sicher in der Abwehr und spielte sehr überlegt. So stand am Ende Platz zwei für Lennart auf der Urkunde.

Im Jungendoppel U11 klappte es dann, gemeinsam mit Thilo, auch für Lennart mit dem ersten BW-Meistertitel! Die beiden konnten ihre Erfahrung ausspielen und siegten im Finale gegen Clement Kervio (BSV Eggenstein-Leop.) und Laurin Rittershofer (SSV Waghäusel) deutlich in zwei Sätzen. Im Mixed traten Alina und Lennart in der Altersklasse U13 an. Hier mussten sie sich trotz guter Leistung im Viertelfinale geschlagen geben.

In dieser Altersklasse ging auch der Dossenheimer Owen Mao an den Start. Im Einzel spielte er sich souverän bis ins Viertelfinale. Hier bekam er es mit dem großen Talent Samuel Suprijadi (SG Schorndorf) zu tun. Im ersten Satz spielte Owen sehr gut, hatte viel Übersicht und Spielwitz, konnte diesen aber leider trotzdem nicht für sich entscheiden. Danach verlor er etwas die Konzentration und der zweite Satz ging klar an Samuel. Somit wurde Owen Fünfter. Im Jungendoppel U13 trat Owen mit seinem Partner Linus Schneider (TB Dilsberg) an. Die beiden spielten im Viertelfinale eine begeisternde Partie und zogen ins Halbfinale ein. Hier wartete mit Janis Machauer (BSC Waghäusel) und Fabian Kipke (RC Nußloch) ein Hammerdoppel auf die beiden. Aber auch hier bewiesen Owen und Linus große Moral. Sie kämpften gemeinsam um jeden Punk, harmonierten hervorragend und konnten den  „Favoriten“ so das Leben im ersten Satz schwer machen. Dann aber legten die späteren BW-Meister noch eine Schippe drauf. Owen und Linus blieb der starke dritte Platz!

Bei den Jungen U15 zogen Connor Schick und Kelvin Lai zogen ins Viertelfinale ein. Kelvin spielte gegen Patrick Heimann (KSG Gerlingen). Er begann stark, entschied den ersten Satz klar für sich. Im zweiten Satz führte Kelvin bereits hoch. Dann lief aber nicht mehr allzu viel zusammen. Auch im dritten Satz kam Kelvin nicht ins Spiel zurück. So wurde er Fünfter. Im Doppel mit seinem Partner Fabian Schlenga (BSV Eggenstein-Leop.) gelang der Halbfinaleinzug. Hier wartete mit Niclas Kirchgeßner (BSV Eggenstein-Leop.) und Kilian Weiß (BC Offenburg) ein harter Brocken. Kelvin und Fabian zeigten ein richtig gutes Spiel, entschieden den ersten Satz klar für sich. Im zweiten Satz wurde es eng! Sehr eng! Nach einigen vergebenen Matchbällen (!) verloren sie mit 22:24 in der Verlängerung. Nun folgte ein spannender dritter Satz, bei dem die Glücklicheren am Ende Kirchgeßner/Weiß hießen. Schade für Kelvin und Fabian, die aber einen tollen dritten Platz innehatten.

Connor ließ in seinen Viertel- und Halbfinalpartien nichts anbrennen. Er zog souverän ins Finale ein. Hier hieß sein Gegner wieder einmal Niclas Kirchgeßner (BSV Eggenstein-Leop.).  Leider fand Connor ganz schlecht ins Spiel und schlug sehr viele Bälle ins Aus. So verlor er auch klar den ersten Satz. Danach lief es deutlich besser. Connor wurde immer sicherer und gewann den zweiten Satz ebenso deutlich, wie er den ersten verloren hatte. Im dritten Durchgang führte er bereits 11:7, als seinem Gegner zwei „Zauberbälle“ gelangen. Diese brachten Connor aus dem Konzept und er verlor den dritten Satz noch.

Im Mixed mit seiner Partnerin Jennifer Löwenstein (TSG Salach) kam es im Halbfinale erneut zum Zusammentreffen mit Patrick Heimann (KSG Gerlingen), Connors Doppelpartner, und Anke Fastenau (SG Schorndorf). So wurde das Spiel von Jennifer und Connor 16:21, 20:22 verloren. Am Ende ein guter dritter Platz.

Im Doppel mit Patrick an seiner Seite verlief das Turnier bis zum Finale ganz nach Plan. Hier standen die beiden, wie sollte es anders sein, wieder Niclas Kirchgeßner und Kilian Weiß gegenüber, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen ließen. So hieß es zum zweiten Mal bei diesem Turnier: Platz zwei für Connor in Baden-Württemberg!

Unser „ältester“ Teilnehmer musste zum ersten Mal in der U17-Konkurrenz antreten. Niklas Fritsch ließ sich davon aber nicht beeindrucken und spielte sich ins Einzel-Halbfinale. Hier musste er sich, nach einer spielerisch und kämpferisch guten Leistung, knapp in drei Sätzen Simon Discher (BC Gengenbach) geschlagen geben. Und auch im Doppel, mit Konstantin Kleefoot (TSG Weinheim), konnte Niklas bis ins Halbfinale einziehen. Wieder stand ihm dort Simon Discher, diesmal mit Florian Winniger (SG Schorndorf) gegenüber. Aber anders als im Einzel wurde das Halbfinale diesmal in drei Sätzen gewonnen. Und auch das Finale ging über drei Gewinnsätze. Hier holten sich Niklas und Konstantin den ersten Satz in der Verlängerung 25:23 gegen Andreas Müller (TV Zizenhausen) und Fabian Seeling (TSG Heilbronn). Danach schlichen sich bei unserer Doppelpaarung leider immer mehr Fehler ein und so gingen die Sätze zwei und drei an die Gegner. Zusammengefasst eine solide Leistung von Niklas, die sich in einem dritten Platz im Einzel und einem zweiten Platz im Doppel ausdrückt.  

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Altersklasse: U11

Alina Erben: 1. Platz Mädcheneinzel, 1. Platz Mädchendoppel

Lennart Luntz: 2. Platz Jungeneinzel, 1. Platz Jungendoppel

Altersklasse: U13

Owen Mao: 5. Platz Jungeneinzel, 3. Platz Jungendoppel

Altersklasse: U15

Kelvin Lai: 5. Platz Jungeneinzel, 3. Platz Jungendoppel

Connor Schick: 2. Platz Jungeneinzel, 2. Platz Jungendoppel, 3. Platz Mixed

Altersklasse: U17

Niklas Fritsch: 3. Platz Jungeneinzel, 2. Platz Jungendoppel


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Mit einer WM-Medaille zurück aus dem Urlaubsland: Silke Schneider holt Bronze in Ankara

Nach Gold 2011 nun Bronze: André Bertko und Silke Schneider
Nette Kulisse: Die Spielhalle in Ankara von außen

09.-15.09.2013

2009 Spanien, 2010 Irland, 2011 Kanada: Wo andere Leute ihren Urlaub verbringen, treibt Silke Schneider der Federball hin. Auch das Reiseziel der diesjährigen Badminton Altersklassen-Weltmeisterschaften war touristisch ein sehr reizvolles: Die Türkei. Aber zum Entspannen war Schneider nicht in Ankara. Ganz im Gegenteil. Sie hatte ein anderes Ziel. Eine Medaille – das war es, was sie anstrebte. Schneider hatte sogar einen Titel zu verteidigen – schließlich war sie 2011 in Vancouver völlig überraschend mit André Bertko Weltmeisterin im Mixed O35 geworden. „Wir werden natürlich versuchen, so weit wie möglich zu kommen, um das Ding zu verteidigen“, hatte sich Schneider fest vorgenommen. Sie wusste aber auch, dass das „auf der anderen Seite etwas vermessen ist. Da kommen junge Leute hinzu, die wirklich der Knaller sind“.

Dennoch sah es lange so aus, als könnten die beiden ihren Überraschungscoup wiederholen. Nach souveränen Zweisatzsiegen über eine schwedische und englische Paarung standen Schneider/Bertko im Viertelfinale. Hier trafen die beiden auf eine indische Paarung – und die bereitete den Titelverteidigern große Probleme. „Das war ein eigenartiges Spiel“, erzählt Schneider,  „die Inder haben uns einen Satz lang komplett durcheinander gebracht. Aber dann haben wir sie gut in den Griff bekommen“.  

Durch den Dreisatzerfolg war das Halbfinale erreicht, die gewünschte Medaille sicher – zur Titelverteidigung reichte es aber nicht. 10:21 und 19:21 hieß es am Ende gegen das schwedische Duo Clausen/Lindholm. Schneider erkannte: „Die waren wirklich stark. Leider haben wir erst spät das richtige Mittel gegen sie gefunden“. Zu viele eigene Fehler verhinderten den Einzug ins Endspiel.

Beinahe fehlerlos spulte Schneider die ersten beiden Runden im Dameneinzel O45 herunter. Ihrer dänischen Gegnerin in der ersten Runde erlaubte sie gerade einmal 14 Punkte, der Engländerin Elizabeth Austin 21 Zähler – wohlgemerkt in beiden Sätzen zusammen. Im Viertelfinale wartete dann mit Feng Mei-Ying ein anderes Kaliber. Eine große, dynamische Taiwanesin, ausgestattet mit sehr präzisen und kraftvollem Spiel. Prompt verpennte Schneider den Start. Der erste Durchgang ging deutlich verloren „Eigentlich hatte ich mir einen guten Plan zurechtgelegt, wollte sie viel drehen und ihr lange Laufwege aufzwingen“, erläuterte Schneider. Das klappte auch drei, vier Schläge ganz gut – bis der Ball im Aus landete. Schneider haderte mit den extrem schnellen Bällen. Viele ihrer Schläge gerieten zu weit. So konnte sie ihre läuferische Überlegenheit nicht ausnutzen, lief auch im zweiten Satz einem hohen Rückstand hinterher. Dann startete die 46-Jährige eine Aufholjagd, kämpfte sich auf 16:18 heran  – und schied doch gegen die spätere Weltmeisterin aus. „Schade. Im zweiten Satz war mehr drin. Ich hatte Oberwasser, aber dann hab ich mich von einer umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung etwas aus meinem Konzept bringen lassen“, bedauert Schneider. Wer mit ihr spricht, merkt, dass sie mit dem Spielverlauf unzufrieden war. Unzufrieden ist.

Weniger verärgert war Schneider mit dem Ausscheiden im Damendoppel. Mit Kerstin Wenk scheiterte sie ebenfalls im Viertelfinale. Ebenfalls an der starken Taiwanesin samt Partnerin. Viel wichtiger aber: Schneider hatte „eine Menge Spaß – zumal ich mir im Doppel am wenigsten ausgerechnet hatte“. 

Überhaupt zog die Dilsbergerin ein positives Fazit. Sportlich, weil sie mit Bronze im Mixed die angestrebte Medaille mit im Gepäck hatte. Aber auch von der gesamten Erfahrung in der Türkei. Trotz einiger Unannehmlichkeiten – unter anderem hatten die Sportler unter der großen Hitze und der Höhenlage Ankaras zu leiden, ein Magen-Darm-Virus ging herum und von einem Stadtbummel wurde wegen der Unruhen in der türkischen Hauptstadt dringend abgeraten. „Es war nicht so unbeschwert wie vor zwei Jahren in Vancouver. Dort musste man sich um nichts Gedanken machen, du hast dich einfach nur wohl gefühlt und alles war gut“, erinnert sich Schneider. Aber auch aus Ankara weiß sie von einer angenehmen Stimmung in der Halle, vielen Zuschauern und begeisterten türkischen Kindern zu berichten. Eines ist klar: Die Lust am Reisen lässt sich Schneider so schnell nicht nehmen. Man darf gespannt sein, wohin der Federball sie im nächsten Jahr hintreibt...


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1. Südostdeutsche Rangliste in Stollberg/Niederwürschnitz (Sachsen): Alan Erben kämpft sich zum Turniersieg

Alan Erben (links) und Niklas Fritsch: Als Jugendspieler und in den Erwachsenen-Mannschaften erfolgreich.

14./15.09.2013

Das Alan Erben technisch zu den stärksten deutschen Badmintonspielern seiner Altersklasse gehört, ist unbestritten. Sein Potenzial ist bekannt, schon häufig aufgeblitzt. Jetzt ruft der Schriesheimer es auch regelmäßig ab. Bei der ersten südostdeutschen Jugendrangliste holte er im Jungeneinzel U19 den Turniersieg – und das als jüngerer Jahrgang! Im sächsischen Stollberg bewies Erben, dass er mittlerweile auch seine Kräfte einzuteilen weiß. Einem Freilos folgte ein lockerer Sieg im Viertelfinale. Im Halbfinale und Finale stieß Alan nach gewonnenem erstem Durchgang im zweiten Satz jeweils auf wachsenden Widerstand. „Meine Gegner haben deutlich mehr Druck gemacht“, erzählt der Jugendspieler der TSG Dossenheim, „Da habe ich mir gedacht: Bevor ich nicht mehr kann, gebe ich lieber den Satz weg, um mich dann voll auf den dritten Durchgang zu konzentrieren“. Ganz schön riskant. Aber eben auch abgezockt. Das Konzept ging voll auf. Sowohl im Halbfinale gegen den topgesetzten Philipp Serby als auch im Endspiel gegen Tim Specht. Der Verlauf war beinahe identisch: Alan gewann den ersten Satz, nahm im zweiten Durchgang einen Gang heraus – und schlug im

im entscheidenden dritten Satz eiskalt zurück. Man darf gespannt sein, ob Alan in der am 29. September beginnenden Saison als erster Herr der Regionalliga-Mannschaft ähnlich abgezockt agieren wird…

Auch Niklas Fritsch ist bei den Erwachsenen eine Mannschaft aufgestiegen. Er wird in der kommenden Saison in der Landesliga für die vierte Mannschaft aufschlagen. Aber Niklas ist eben auch in der Jugend um eine Stufe nach oben gerutscht. In der neuen Altersklasse U17 schlug sich der 15-Jährige aber mehr als wacker. Seine Kurzbilanz: ein umkämpfter Auftaktsieg, das Aus im Viertelfinale gegen den Turnierfavoriten Hannes Gerberich und nach einem weiterem Sieg und einer Niederlage ein guter sechster Platz. Im Doppel reichte es mit seinem Partner Jonas Grün zur gleichen Platzierung.

Eine Altersklasse tiefer war die TSG Dossenheim mit Connor Schick und Kelvin Lai gleich doppelt vertreten. Connors Bilanz glich dabei der seines Trainingskollegen Niklas: Je zwei Siege und zwei Niederlagen, am Ende der sechste Rang. Dass sorgt einen zufriedenen Spieler – und einen zufriedenen Trainer. „Connor hat wirklich gut gespielt und gewonnen, was zu gewinnen war“, bilanzierte Trainer Friedhelm Erben, „er hat gerade in den Doppeldisziplinen deutliche Fortschritte gemacht“. Das macht sich auch in den Resultaten bemerkbar: Platz fünf im Jungendoppel U15 mit Patrick Heimann, Platz sieben im Mixed mit Jennifer Löwenstein.

Kelvin Lai lieferte in seiner ersten Partie der Nummer drei der deutschen Rangliste des letzten Jahres, Samuel Gnalian, einen harten Kampf. Nach drei Sätzen behielt der Favorit aus Bayern letztlich die Oberhand. Wer aber geglaubt hätte, dass diese knappe Niederlage Kelvin aus der Bahn werfen würde, der irrte. Der 13-Jährige verlor kein Spiel mehr, wies dabei unter anderem seinen Dauerkonkurrenten Niclas Kirchgeßner in die Schranken und wurde sehr guter Neunter.

Ein Turniersieg und sechs weitere Platzierungen unter den Top Ten: Die Bilanz der vier Dossenheimer Jungs kann sich sehen lassen! Zur zweiten Rangliste in Regensburg stößt mit Owen Mao ein weiteres aufstrebendes Talent dazu.


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Badminton rockt Museumsscheuer: „Take Dett“ am Kerwe-Samstag

Mit großen Schritten nähert sich die diesjährige Dossemer Kerwe, und wieder beteiligt sich dabei die Badmintonabteilung der TSG. Am Samstagabend in der Museumsscheuer gibt es Bier und Weizen vom Fass, edle Weine, spritzigen „Aperol“, frischminzigen „Hugo“ und andere gekühlte Getränke. Leberkäs’, Pfälzer Kartoffelsalat und Wurstsalat werden mit jedem Hunger fertig. Die Crew der Federballer verspricht beste Unterhaltung und freut sich auf eine hoffentlich wieder volle Museumsscheuer.

Denn: Ab 18.00 Uhr gibt es hochkarätige Livemusik auf der Bühne. Den Anfang macht Birgit Ric, Solostimme der „Hendsemer Krischer“. Sie wird am Flügel begleitet von Sabine Dietenberger, Chorleiterin der „Krischer“ und vieler anderer Chöre. Beide liefern ein Programm mit Liedern und Chansons, welches man so auf der Dossemer Kerwe noch nie gehört hat.

Um 20.00 Uhr übernimmt das Trio Kaselowsky die Bühne mit Rock Pop Blues Covers der etwas anderen Art. Musik von America über Joe Jackson bis Supertramp, dazu eine größere Portion Phil Collins, Genesis und Peter Gabriel, alles reduziert auf Keyboard, Gitarre und Gesang.

Ab 21.00 Uhr gibt es wieder zur Sache mit Take Dett. Rock Songs, Blues und Soul. Die Band – einst gegründet von „Cheap Purple“ Hammond Orgel Spieler Frank Ziegler und dem Dossenheimer Dett Nolze an der Gitarre – spielt Musik von den Blues Brothers, Booker T., Santana, ZZ Top, Gary Moore und vieles mehr.

Beste Voraussetzungen also für einen gelungenen Abend in der wundervollen Atmosphäre der Museumsscheuer!


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Auch die „Sechste“ feiert Saisonabschluss – trotzt 3:5-Niederlage guter Fünfter

Sandip Kar.

13.04.2013

Mehr als einen Monat nach dem letzten Spieltag der Mannschaften I bis V durfte auch die sechste Mannschaft ihren Saisonabschluss feiern. Ja, feiern! Trotzt der knappen 3:5-Niederlage zum Abschluss gegen Neckarau II. Und auch trotzt des bevorstehenden Abschieds von Mitspieler Sandip Kar. Aber der fünfte Platz, ein fast ausgeglichenes Punktekonto (15:17) und eine stets (mindestens) vollzählig antretende Mannschaft beweisen: Die „Sechste“ ist in ihrem zweiten Jahr voll im Spielbetrieb angekommen und erfreut sich großer Beliebtheit. Selbstverständlich, dass die SG Dossenheim/Neckargemünd auch im kommenden Jahr wieder im „Sechserpack“ antreten wird.

Jetzt ist die Mannschaftsrunde 2012/13 also wirklich rum. Wobei, immer noch nicht so ganz. Denn an den kommenden Wochenenden finden in den höheren Ligen die Relegationspartien statt. Was das mit der SG zu tun hat? Von deren Ausgang hängt ab, ob die zweite Mannschaft vielleicht doch noch in der Baden-Württemberg-Liga verbleiben darf. Wir drücken die Daumen und werden euch – wie auch über die nun beginnende Turniersaison – auf dem Laufenden halten.

 

Spieler des Spieltags: Sandip Kar:

Sandip Kar hat ein neues Hobby gefunden. Der leidenschaftliche Cricketspieler hat zwar auch schon früher hin und wieder mal auch ein wenig den Badmintonschläger geschwungen. Aber in Dossenheim brach seine Leidenschaft für den Sport mit den Federball erst so richtig aus. Egal ob im Training, als Besucher bei den Spieltagen der ersten Mannschaft oder bei seinen eigenen Rundenspielern: Sandip ist immer mit Leib und Seele dabei, zeigt Emotionen, betreibt ständig Konversation – und hat eine Menge Spaß.

In seinem letzten Spiel für die SG zeigte der Linkshänder noch einmal einige schöne Finten und beackerte mal wieder das gesamte Feld. Die Niederlage im Mixed konnte seiner stets guten Laune nichts anhaben. Dass es zwei Tage später am Montagabend bei einem Umtrunk nach dem Training Zeit war, von seinem Team-Kollegen Abschied zu nehmen, betrübte ihn schon eher. Denn wer aus dem Verein dem lebensfrohen Inder auf und abseits des Badmintonfeldes über den Weg gelaufen ist, der hat ihn in sein Herz geschlossen. Sandip  in drei Worten? Offen, herzlich und kommunikativ.

Er wird mit seiner Familie in die Heimat nach Indien zurückkehren. Sandip hat in Mumbay seine ersehnte Professorenstelle bekommen und erzählt mit Stolz und Vorfreude von seiner neuen Heimat: Er schwärmt von einer tollen Wohnanlage, dem Kindergarten für seine Tochter direkt um’s Eck, vielen Sportanlagen. Mit das erste, nach dem er sich erkundet hat, war auch ein Badmintonverein. Sandip ist fündig geworden, wird seine neu gewonnenes Hobby also weiter betreiben – und dabei sicher (und hoffentlich!) auch das ein oder andere Mal an den Entstehungsort seiner Leidenschaft zurückdenken…  

Sandip, we wish you and your family all the best and hope to see you again one day!


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Gemischte Gefühle: Die „Fünfte“ steigt auf, die „Dritte“ ab – und die Zweite hofft noch

Klaus-Dieter Haas

11.03.2013

Geschafft! Die Saison 2012/13 ist zu Ende. Das Fazit ein durchwachsenes. Auch wenn mit der fünften Mannschaft erneut eine Mannschaft aufgestiegen ist: Zum ersten Mal seit vielen Jahren muss die SG Dossenheim/Neckargemünd auch einen Abstieg verkraften. „Erwischt“ hat es die dritte Mannschaft, die sich in der Badenliga als Aufsteiger nicht etablieren konnte. Das gleiche Schicksal könnte auch der „Zweiten“ noch widerfahren. Nach Platz sieben in der BW-Liga ist nun bis zur Relegation Mitte April Bangen angesagt.

Die vierte Mannschaft hat sich dagegen als Neuling in der Landesliga ohne Probleme halten können. Den größten Coup hat allerdings die „Fünfte“ in der Kreisliga vollbracht: Ungeschlagen sicherte sich das Team die Meisterschaft und somit ein Ticket für die Bezirksliga. Die sechste Mannschaft hat dagegen als einzige noch ein Saisonspiel vor sich. Mit einem Sieg Mitte April könnte das Team um Manfred Schneider eine sehr gelungene Saison auf dem dritten Platz abschließen.

 

Spieler des Spieltags: Klaus-Dieter Haas: Für die dritte Mannschaft soll der Abschied aus der Badenliga nur ein kurzer sein. Der Wiederaufstieg ist das erklärte Ziel – einer aber wird den Weg zurück wohl nicht mehr aufnehmen, vielmehr zurücktreten. Für Klaus-Dieter Haas war das Spiel in Offenburg mehr als nur der letzte Saisonauftritt. Schweren Herzens beendet er nach der Saison seine Badmintonkarriere. Die Jagd nach dem Federball, das war sein Ding. Die Badenliga seine Liga. Drei Mal ist die SG Dossenheim/Neckargemünd in diese Klasse aufgestiegen. Einer war immer dabei: Klaus-Dieter Haas. Auch wenn sein Körper zunehmend streikte, die Beschwerden immer größer wurden: Klaus wollte es noch einmal wissen und mit der dritten Mannschaft in dieser Liga bestehen. So quälte er sich durch die Sommer-Vorbereitung, machte sich für jeden Spieltag fit, kämpfte auf dem Spielfeld um jeden Punkt.

Allen Mühen zum Trotz: Zum ersten Mal reichte es für ihn und seine Mannschaft nicht zum Klassenerhalt. Trotz des unglücklichen Endes blieb er bei seinem gefassten Beschluss: Der Badmintonschläger hat seinen Platz nicht mehr in der Sporttasche, sondern an der Wand. Der Grund? Schon seit längerer Zeit hatte Klaus mit ständigen Rückenschmerzen zu kämpfen. „Ich habe mir diese Entscheidung alles andere als leicht gemacht. Aber wenn man beinahe vor jedem Spieltag erst mal zum Physiotherapeut in Behandlung muss, hat es einfach keinen Sinn mehr“, erklärte er sichtbar gerührt seinen Rücktritt. 

Eines ist klar: Wir werden ihn vermissen. Nicht unbedingt wegen der Wasserlachen, die Klaus einem nach dem Seitenwechsel auf dem Feld überlässt. Auch ist nicht unbedingt jeder Fußballfan im Badischen Sympathisant seines Lieblingsklubs VfB Stuttgart.

Aber sonst ist man sich in der Badmintonabteilung einig: Dem Verein wird der sympathische Kerl fehlen, der über viele Jahre in Dossenheim mit großer Leidenschaft und Herzblut seinem Hobby nachging. Klaus ist eine ehrliche Haut, ein echter Charakterkopf, jemand, der seine Meinung offen kundtut und zu seinem Wort steht. Ein guter und fleißiger Trainingspartner. Einer, der – nicht nur von Berufswegen her – auf und abseits des Feldes jeden Kniff kennt. Der Rechtsanwalt, vielen im Verband auch als Vorsitzender der Spruchkammer bekannt, ist wie kaum ein anderer mit dem komplizierten Regelwerk der Spielordnung vertraut. Aber Klaus hat über die Jahre auch häufig seine Menschenkenntnis bewiesen, so manchen Streitfall auch ganz ohne Anwendung von Paragraphen gelöst und lange Zeit erfolgreich als Mannschaftskoordinator in den schwierigsten Situationen die richtigen Puzzleteile gefunden und zusammengefügt. Auch wenn er wohl an manchem Samstagmorgen sein Telefon am liebsten ausgestellt hätte: Wie er kurz vor Spielbeginn immer doch noch eine sinnvolle Lösung auf die Beine gestellt hat, dafür braucht es viel Geduld, noch mehr Kreativität, Charisma, Überredungskunst und eine gute Portion Idealismus.

 

All das bringt Klaus mit, vor allem aber hat der zweifache Familienvater ein ganz großes Kämpferherz: Egal ob im Einzel, Doppel oder Mixed: Klaus gibt nie einen Punkt auf – sein stets klatschnasses T-Shirt nach dem Spiel ist ein optischer Beleg dafür, die Vielzahl an gespielten Drei-Satz-Matches ein statistischer. Beweisführung beendet, Fall abgeschlossen, Akte vollständig.  Oder etwa doch nicht?

 

Nun, eine Zeit lang wird man Klaus in der Jahnhalle wohl vergeblich suchen. „Ich werde meinem Körper eine Pause gönnen, für den Kopf Abstand gewinnen“, sagt er. Aber insgeheim liebäugelt er schon wieder mit einer Rückkehr zumindest in den Trainingsbetrieb, wenigstens ab und zu mal. Wir notieren also mit Freude in seine „Akte“: Zur Wiedervorlage im Winter…


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„Fünfte“ vor der Meisterschaft – „Zweite“ vor dem Abstieg

Andreas Jungmann.

25.02.2013

Die Unentschieden kamen zu spät – trotz zweier Punkte steht die „Dritte“ vor dem letzten Spieltag als Badenliga-Absteiger so gut wie fest. Schade – wenn man die Leistungen des Teams gegen Spaichingen und Aldingen gesehen hat. Bei ihrem letzten Heimauftritt hielt sich die „Fünfte“ schadlos. Mit zwei Mal 8:0 wurden die Gegner wieder heimgeschickt. Das finale Duell mit dem Heidelberger TV um die Kreisliga-Meisterschaft kann kommen!

Stark präsentierte sich auch die sechste Mannschaft: Sie unterlag dem Tabellenführer aus Schwetzingen/Rot unglücklich mit 3:5, siegte anschließend überzeugend in Plankstadt und steht auf einem hervorragenden dritten Platz der Kreisklasse HD-MA!

Trotz großer Personalsorgen – auch Badmintonspieler bleiben von der aktuellen Grippewelle nicht verschont – holte die vierte Mannschaft bei ihrem Gastspiel in Heilbronn drei Punkte.

Die zweite Mannschaft hat dagegen wieder ein Wochenende mit nur einem Punkt hinter sich. Das bedeutet in der BW-Liga weiter den siebten Platz – wohl nur mit zwei Siegen zum Abschluss in Söflingen und Schorndorf könnte eine lange Zitterpartie um den Klassenerhalt noch vermieden werden

 

Spieler des Spieltags: Andreas Jungmann:

Um halb Elf hatte Andreas Jungmann seinen letzten Dienst des Tages verrichtet. Den Müll war er also losgeworden – jetzt galt es, den Hunger zu bekämpfen. Sein spätes Abendessen hatte er sich wahrlich verdient. Vier Spiele, vier Siege: Für Jungmann lief es an diesem Samstag wie geschmiert. Egal ob im Doppel an der Seite von Jan Mühlbauer oder in seinen zwei Einzeln: Dem Doktor der Biologie gelang einfach alles. Jungmann spielte nahezu fehlerlos, bewegte sich leichtfüßig und spielte vor allem am Netz Zauberbälle. „Weltklasse“, staunte Heinz Ebert. „Andy war super gut, Hut ab!“, war „Sanny“ Roos nicht weniger beeindruckt. Seine Team-Kollegen freuten sich allesamt riesig für den sympathischen Saarländer, der eine schwierige Saison hinter sich hat. Gebeutelt von vielen kleineren und größeren körperlichen Blessuren fand er nicht so recht zu seinem gewohnten Spiel. Auch in den Spieltag war er trotz zuletzt ansteigender Form mit gemischten Gefühlen gegangen: Der Rücken zwickte. Aber in seinen Spielen schaffte Jungmann es, die fehlenden Erfolgserlebnisse und die Schmerzen komplett auszublenden. Allein – die Schmerzen kamen nach Spielende schnell wieder - allerdingds diesmal "nur" der sich ankündigende Muskelkater. „Ich will gar nicht wissen, wie ich mich fühle, wenn ich gleich kalt bin“, ahnte Jungmann Schlimmes. Die Leichtfüßigkeit war verflogen – seine Bewegungen glichen nun eher dem eines Roboters. Aber Jungmann lächelte, als er aus der Halle trottete und wenig später den blauen Sack in die Tonne warf. Der Abfall war nicht das einzige, was er an diesem Samstag losgeworden war.


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Ein ereignisreiches Wochenende...

19.02.2013

Letztes Heimspiel in der Regionalliga, Bezirksrangliste der Jugend, BW-Meisterschaften der Altersklassen: Am letzten Wochenende war mächtig was los in der Badminton-Welt. Und so ganz nebenbei ist die Deutsche Nationalmannschaft Team-Europameister geworden!!! Hier gibt es ein Highlight-Video vom Endspiel gegen die einst übermächtige Badminton-Nation Dänemark zu sehen. Über die Geschehnisse im TSG-Badmintonkosmos werden sie auf unserer Seite ausführlich informiert.


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Letzter Heimspieltag der Mannschaften drei, fünf und sechs!

18.02.2013

Darf die dritte Mannschaft endlich ihren ersten Saisonsieg feiern? Wahrt die „Zweite“ in der Fremde ihre Chance auf den Klassenerhalt? Bleibt die fünfte Mannschaft auf Meisterschaftskurs?

Diese Fragen werden an diesem Samstag entschieden. Dann steigt der vorletzte Spieltag der Saison. Die dritte Mannschaft hofft zuhause gegen Aldingen und Spaichingen auf den ersten Erfolg in der Badenliga, die „Fünfte“ ist gegen Walldorf und Neckarhausen klarer Favorit.

In der Kreisklasse möchte die „Sechste“ den Tabellenführer aus Schwetzingen/Rot etwas ärgern.

 

Heimspieltag am Samstag den 23.02, ab 14 Uhr in der Jahnhalle Dossenheim:

 

Badenliga

SG Dossenheim/Neckargemünd III  -           TV Aldingen

SG Dossenheim/Neckargemünd III  -           SV Spaichingen

 

Kreisliga Heidelberg-Mannheim:

SG Dossenheim/Neckargemünd V –   SG Walldorf 

SG Dossenheim/Neckargemünd V  DJK Neckarhausen

 

Kreisklasse Heidelberg-Mannheim:

SG Dossenheim/Neckargemünd VI   – SG Schwetzingen/Rot IV

TSG Plankstadt II – SG Dossenheim/Neckargemünd VI  

 

Für die zweite Mannschaft steht nicht nur die weiteste Reise der Saison an. In Friedrichshafen und vor allem beim direkten Konkurrenten Zizenhausen steht das Team auch gehörig unter Zugzwang. Jeder Punkt zählt, um den anvisierten Klassenerhalt in der BW-Liga näher zu kommen. Die „Vierte“ steht dagegen im sicheren Mittelfeld der Landesliga und will in der Rückrunde weiter unbesiegt bleiben.

 

Baden-Württemberg-Liga:

VfB Friedrichshafen – SG Dossenheim/Neckargemünd II

TV Zizenhausen        – SG Dossenheim/Neckargemünd II  

 

Landesliga Unterer Neckar-Odenwald

SG Heilbronn/Leingarten III  – SG Dossenheim/Neckargemünd IV  

SG Heilbronn/Leingarten IV –  SG Dossenheim/Neckargemünd IV  

 

 


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Mit der Bestbesetzung ins Heimfinale

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12.02.2013

Noch kein Sieg, erst ein Punkt auf der Habenseite: Die Rückrunde läuft für die erste Mannschaft bisher beileibe nicht nach Wunsch. Noch zehren Christopher Rank und Co. von ihrer starken Hinserie und stehen weiter im sicheren Mittelfeld der Regionalliga Südost. Damit dass so bleibt, müssen am kommenden Wochenende aber wieder Punkte her. Gegen den Tabellenletzten TSG Augsburg ist am Samstag ein Sieg Pflicht. „Die müssen wir schlagen“, weiß auch Christopher Rank. Der Team-Kapitän warnt jedoch, die Schwaben zu unterschätzen. „Augsburg hat es jedes Jahr wieder geschafft, mit einer starken Rückrunde den Abstieg zu verhindern und zuletzt auch einen Kantersieg eingefahren“, weiß Rank.

Im Gegensatz zum letzten, punktlosen Spieltag haben die Dossenheimer wieder alle Spieler an Bord, auch Stefanie Arns und Konrad Schade. „Auch wenn die zwei gut vertreten worden sind: Steffi und Konrad sind für das Team enorm wichtig. Mit Ihnen müsste auch gegen Freystadt mindestens ein Punkt drin sein“, blickt Trainer Friedhelm Erben auf die zweite Partie voraus. Das Duell mit dem Tabellenzweiten am Sonntag ist auch gleichzeitig der letzte Heimauftritt der SG. „Wir wollen uns natürlich nicht mit einer Niederlage von unseren Fans verabschieden“, verspricht Rank und erinnert an das Hinspiel: „Das haben wir unglücklich mit 3:5 verloren. Wäre doch schön, wenn wir das diesmal umdrehen!“. Erben will ihm da nicht widersprechen. Ganz im Gegenteil. Der SG-Coach sieht sein Team sogar im Vorteil, denn „die Freystädter haben eine lange Saison mit vielen Einsätzen hinter ich und wirken etwas überspielt.“ Zudem kämpfe die junge bayrische Mannschaft noch um jeden Punkt im Aufstiegskampf. „Wir können dagegen frei aufspielen“.

 

Regionalliga Südost Süd:

Sa. 16.02,  16 Uhr:  SG Dossenheim/Neckargemünd  -  TSG Augsburg

So. 17.02 , 11 Uhr:  SG Dossenheim/Neckargemünd  -  TSV Freystadt (jeweils in der Jahnhalle Dossenheim)

 

 


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Die vierte Mannschaft ärgert den Tabellenführer – „Fünfte“ trotzt erstem Punktverlust weiter auf Titelkurs

Antal "Toni" Goetter

28.01.2013

Gut gespielt, aber leider keine Punkte eingefahren: Trotz guter Leistung kassierte die dritte Mannschaft in der Badenliga auswärts zwei Niederlagen und muss somit weiter auf den ersten Saisonsieg warten. Auch für die „Zweite“ wird es nach nur einem Punkt aus ihrem letzten Heimspieltag immer enger. In der sehr ausgeglichenen BW-Klasse ist jedoch immer noch die halbe Liga in den Abstiegskampf verwickelt, dementsprechend der Klassenerhalt noch in Sichtweite.

Jeweils drei Punkte konnte die vierte und fünfte Mannschaft einfahren. Vor allem für die „Vierte“ in der Landesliga ein großer Erfolg, ging es doch schließlich unter anderem gegen den Tabellenführer aus Wiesloch. Die „Fünfte“ erlitt dagegen ihren ersten Punktverlust überhaupt in dieser Runde, behauptet jedoch weiterhin die Tabellenführung in der Kreisliga.

Einem Punkt erkämpfte sich die sechste Mannschaft bei der SG Walldorf. In Viernheim reichte es trotz guter Leistung nicht zu einem Punktgewinn. Die „Sechste“ bleibt dennoch auf den guten fünften Platz im Mittelfeld der Kreisklasse HD-MA.

 

Spieler des Spieltags: Antal „Toni“ Goetter

Eigentlich ist Antal Goetter, gar nicht richtig fit. Eine schmerzhafte und sehr hartnäckige Adduktorenverletzung zwingt „Toni“, wie er von allen genannt wird, seit einigen Monaten, kürzer zu treten. So ist der passionierte Hobbyläufer – er nahm schon an mehreren (Halb-) Marathons Teil – in seinem Bewegungsdrang stark eingeschränkt. Das hielt den Ungarn jedoch nicht davon ab, am vorletzten Wochenende der ersten Mannschaft in der Regionalliga auszuhelfen. Goetter hatte Spaß und gab – trotz anhaltender Schmerzen – seinem Team-Kapitän Julian Scheuer grünes Licht, auch in der Landesliga wieder aufzuschlagen. Zusammen mit Johann Szeifert im Doppel und im Einzel zeigte er eine tadellose Leistung, holte alle vier möglichen Punkte und war somit entscheidend für das gute Abschneiden seiner Mannschaft verantwortlich. Auch wenn er drei Mal einem Satzrückstand hinterherlaufen musste: Goetter, der seit mehr als drei Jahren in der Region lebt, hatte seine Gegner im Griff.

Bleibt nur zu hoffen, dass dies bald auch wieder für seinen Körper gilt!


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Vor dem Spieltag ist nach dem Spieltag: „Zweite und „Vierte“ haben erneut Heimrecht


Simon Miltner

21.01.2013

Das erste punktlose Wochenende der Saison, eine vermeidbare (3:5 in Metzingen) und eine zu hoch ausgefallene Niederlage (1:7 in Schorndorf): Die erste Mannschaft hat ein schweres Wochenende hinter sich. Dennoch stehen Christopher Rank und Co. in der Regionalliga immer noch auf dem vierten Platz. Klar ist aber auch: Ein zweites Wochenende ohne Punkte sollte definitiv vermieden werden. Gegen die TSG Augsburg und den TSV Freystadt (16./17. Februar) will sich die erste Mannschaft bei ihrem letzten Heimspieltag der Saison mit mindestens drei Punkten verabschieden.

 

Spieler des Spieltags: Simon Miltner

Keine Krankheit, keine Verletzung, keine Überstunden: Zum ersten Mal in dieser Saison war Simon Miltner unbelastet und fit in einen Spieltag gegangen. Dass er dennoch bereits seit fünf Uhr morgens auf den Beinen war, gehört eben zum normalen Samstag eines erfolgreichen Einzelhandelskaufmanns dazu. Das hielt Miltner aber nicht davon ab, zum entscheidenden Faktor für seine Mannschaft zu werden. Zwei Spiele, zwei Siege: Endlich konnte der 26-Jährige seine Spielstärke beweisen und hatte großen Anteil am wichtigen 5:3-Erfolg gegen den Abstiegskonkurrenten Schwetzingen/Rot. Im Mixed, erstmals diese Saison an der Seite von Silke Schneider, gelang ein klarer Zweisatz-Erfolg. Vor allem aber im Doppel mit seinem jüngeren Bruder Benjamin war Simon die treibende Kraft, sorgte mit seinen krachenden Angriffsbällen immer wieder für schnelle, einfache Punkte.

Zwei Brüder auf einem Feld, je ein Links- und Rechtshänder, noch dazu jeweils für ihren Sturkopf und einen gewissen Hang zur Impulsivität auf dem Spielfeld bekannt. Kurzum: Eine durchaus explosive Mischung. „Das geht auch nicht immer gut, aber diesmal hat der Kleine auf mich gehört“, sagt Simon mit einem Schmunzeln über den drei Jahre jüngeren, aber einige Zentimeter größeren Bruder. Ob die beiden Ur-Dossenheimer auch am kommenden Samstag zusammen auf dem Feld stehen werden, ist noch offen. Klarer scheint: Simon wird es auf dem Feld krachen lasen. Und zur Not macht er auch hier Überstunden…

 

Gleich an diesem Wochenende geht es für die restlichen sechs Mannschaften der Spielgemeinschaft weiter:

In der BW-Liga will die zweite Mannschaft auch die beiden anderen nordbadischen Mannschaften aus Neusatz und Rastatt mit in den Abstiegskampf ziehen.

Die vierte Mannschaft will das Spitzenteam der Landesliga, die TSG Wiesloch, etwas ärgern. Abends geht es in der heimischen Jahnhalle gegen den TV Heidelberg.

Heimspieltag am Samstag den 26.01, ab 14 Uhr in der Jahnhalle Dossenheim:

Baden-Württemberg-Liga

SG Dossenheim/Neckargemünd II  -           BSpfr Neusatz

SG Dossenheim/Neckargemünd II  -           BV Rastatt

Landesliga Unterer Neckar-Odenwald

SG Dossenheim/Neckargemünd IV   -        TSG Wiesloch

SG Dossenheim/Neckargemünd IV   -        TV Heidelberg

 

Die anderen Mannschaften treten allesamt auswärts an. Den weitesten Weg muss dabei die dritte Mannschaft zurücklegen. Nach Schopfheim und Bad Säckingen geht es, direkt an die Schweizer Grenze. Auf der Rückfahrt sollten möglichst Punkte mit an Bord sein, sonst wird sich das „Reisegebiet“ in der nächsten Saison wieder auf Nordbaden begrenzen.

Das Reisegebiet erweitern möchte die fünfte Mannschaft. Auf dem Weg zur Meisterschaft in der Kreisliga gilt es diesmal, die Hürden in Hemsbach und Viernheim zu überwinden. Die sechste Mannschaft tritt ebenfalls in Viernheim und in Walldorf an. Bei den direkten Konkurreten wollen Manfred Schneider und seine Teamkollegen den vierten Platz verteidigen.

 

Badenliga:

TSG Schopfheim – SG Dossenheim/Neckargemünd III 

TV Bad Säckingen –  SG Dossenheim/Neckargemünd III 

Kreisliga Heidelberg-Mannheim:

SG Hemsbach III  – SG Dossenheim/Neckargemünd V  

BC Viernheim –      SG Dossenheim/Neckargemünd V  

Kreisklasse Heidelberg-Mannheim:

SG Walldorf II –  SG Dossenheim/Neckargemünd VI  

BC Viernheim II – SG Dossenheim/Neckargemünd VI  

 


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Volles Haus zum Rückrundenauftakt

Zum Vergrößern auf Plakat klicken.

14.01.2013

Neues Jahr, neues Glück – so jedenfalls wünschen es sich die Verantwortlichen der SG Dossenheim/Neckargemünd. Nach der der gut anderthalb monatigen Pause um die Weihnachtsferien herum starten die sechs Mannschaften mit unterschiedlichen Ausgangslagen und Zielsetzungen in die Rückrunde.

Die zweite Mannschaft trifft auf die SG Schwetzingen/Rot und will sich zumindest tabellarisch vom Nachbarn aus der Spargelstadt entfernen. Ein Sieg gegen das Schlusslicht würde die Lage in der BW-Liga etwas freundlicher gestalten.

Mehr als nur ein Sieg benötigt die dritte Mannschaft in der Badenliga. Im Nachholspiel gegen den Tabellenführer BC Offenburg und gegen den SSV Ettlingen müssen wohl mindestens drei Punkte her, wenn der Aufsteiger noch auf den Klassenerhalt hoffen will.

Die vierte Mannschaft will den 8:0-Sieg aus der Hinrunde gegen die Neckarsulmer SU bestätigen und ihren Mittelfeldplatz in der Landesliga festigen. In der Kreisliga HD-MA will Armin Faul gegen die TSG Rohrbach weiter auf Meisterschaftskurs bleiben. Der Mannschaftsführer der fünften Mannschaft warnt allerdings vor dem starken Tabellendritten. Auch die sechste Mannschaft darf nach einer Ortverlegung ihre Partie gegen die TSG Weinheim II in der heimischen Jahnhalle austragen.

Die erste Mannschaft hat dagegen bereits im Dezember ihren Auftakt in die zweite Saisonhälfte gehabt. Nach dem 4:4 gegen die Badmintonsportfreunde aus Neusatz ist die Regionalliga-Mannschaft nun bei den beiden anderen Teams aus Baden-Württemberg zu Gast. Bei der SG Metzingen/Tübingen würde sich die „Erste“ gerne für das knappe 3:5 – der bisher einzigen Heimniederlage dieser Runde – revanchieren. Am Sonntag geht es dann zur wiedererstarkten SG Schorndorf. Dort erwarten einen viele Zuschauer, eine in jeder Hinsicht stimmungsvolle Atmosphäre und ein Duell mit einem echten Spitzenteam. Genug Gründe, weshalb der Besuch in der Karl-Wahl Halle trotz der eher geringen Aussicht auf einen Punktgewinn zu den angenehmeren Auswärtsfahrten zu zählen ist.

Heimspiele am Samstag, den 19.01 ab 14 Uhr in der Jahnhalle Dossenheim:              

Baden-Württemberg-Liga

SG Dossenheim/Neckargemünd II  -            SG Schwetzingen/Rot

 

Badenliga

SG Dossenheim/Neckargemünd III  -           BC Offenburg

SG Dossenheim/Neckargemünd III  -           SSV Ettlingen

 

Landesliga Unterer Neckar-Odenwald

SG Dossenheim/Neckargemünd IV   -        Neckarsulmer SU

 

Kreisliga Heidelberg-Mannheim

SG Dossenheim/Neckargemünd V   -         TSG Rohrbach

 

Kreisklasse Heidelberg-Mannheim

SG Dossenheim/Neckargemünd VI   -        TSG Weinheim II


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Südostdeutsche Meisterschaften in Görlitz: Alan Erben siegt im Einzel, Niklas Fritsch im Doppel

Holte sich nach 2011 seine zweite südostdeutsche Meisterschaft in der Jugend: Alan Erben.

12./13.01.2013

Wer südostdeutscher Meister der Badminton-Jugend werden will, der muss einiges auf sich aufnehmen. Nicht weniger als 1300 Kilometer legten Niklas Fritsch, Alan und sein Vater Friedhelm Erben in 48 Stunden hinter sich. Die Reise nach Görlitz an die deutsch-polnische Grenze gleicht einem Husarenritt. Aber soviel vorneweg: Die vielen Stunden im Auto haben sich gelohnt. Denn zusammen mit Paloma Wich, die per Flugzeug aus der Schweiz anreiste, zeichneten sich Alan und Niklas für zwei Titel und drei Podestplatzierungen aus. Eine tolle Bilanz für die TSG-Badmintonjugend.

Dabei begann das Turnier für Niklas mit einer großen Enttäuschung. Die frühe Niederlage im Mixed war noch zu verschmerzen, sein Achtelfinal-Aus im Jungeneinzel U15 dagegen eine bittere Pille. Auch wenn Niklas wegen einer Erkältung im Vorfeld des Turniers kaum trainieren konnte und diese sein Auftreten merklich bestimmte – so hatte sich der 14-Jährige die Titelkämpfe sicher nicht vorgestellt. Auch im Doppel hatten Niklas und sein Partner Patrick Scheiel aus Rosenheim einige Anlaufschwierigkeiten zu bewerkstelligen, kämpften sich aber dank zweier Dreisatzerfolge ins Finale vor. Dort zeigte Niklas dann seine beste Turnierleistung und holte sich nach 2011 zum zweiten Mal den Doppel-Titel.

Eine Altersklasse höher ging Alan nach seinen zwei zweiten Plätzen bei den deutschen Ranglisten als Favorit an den Start. Nach souveränem Auftaktspiel geriet er im Viertelfinale des Jungeneinzels U17 in Satzrückstand, schien nach einem starken zweiten Satz (21:7) das Spiel jedoch auch im Entscheidungsdurchgang unter Kontrolle zu haben. Doch ab und zu kommt bei Alan immer noch der Schlendrian durch, dann wirkt er unkonzentriert, teils fahrig und spielt seine Stärken nicht mehr aus. Gut, dass der 16-Jährige nervenstark ist. Mit 22:20 wies er Andreas Müller letztlich doch in die Schranken – mit einem blauen Auge gerade eben noch mal davongekommen. Etwas kraftsparender kam Alan mit einem Zweisatzerfolg durchs Halbfinale. Im Endspiel gegen den starken Bayern Hannes Gerberich brauchte Alan einen Satz (15:21) Anlaufzeit, fand dann zu seinem druckvollen Angriffsspiel und lies seinem Gegner fortan keine Chance mehr (21:14, 21:16). Die zweite Einzelmeisterschaft für Alan – ein weiterer Höhepunkt einer richtig starken Saison. Im Doppel mit seinem sächsischen Partner Tim Kuchinke erreichten die beiden das Halbfinale, in dem sie den späteren Siegern aus Bayern unterlagen.

Ebenfalls gleich zwei Mal erreichte Paloma Wich das Halbfinale. Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen rief die 18-Jährige endlich mal wieder ihr volles Potenzial ab. Mit dem Erreichen des Viertelfinals lag das Abschneiden im Mixed im Soll. Schlagsicher, lauf- und vor allem willensstark kämpfte sich Paloma im Dameneinzel U19 durch zwei enge Matches (zwei Mal erst in Verlängerung mit 24:22) ins Halbfinale. Auch dort zeigte sie gegen die an eins gesetzte Spielerin Tania Jötten eine starke Leistung, schied dennoch aus. Im Damendoppel stand Paloma zusammen mit Janina Schuhmacher sogar im Endspiel und lag lange auf Titelkurs. Doch in den Endphasen der beiden hart umkämpften Sätze (23:25, 20:22) hatten die Jötten-Schwestern aus Freystadt, immerhin mit einer positiven Bilanz in der Regionalliga, jeweils das bessere Ende.

Der Lohn der drei Jugendlichen der Badmintonabteilung für ihre starken Leistungen: Ein Platz bei den deutschen Meisterschaften im Februar. Dann geht es nach Saarbrücken, von Dossenheim rund 150 Kilometer entfernt – eine Fahrt, die Trainer Friedhelm Erben gerne auf sich nehmen wird.


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Stefanie Arns neue baden-württembergische Meisterin im Dameneinzel!

Die neue baden-württembergische Meisterin im Einzel: Stefanie Arns.

08/09.12.2012

Auf ein erfolgreiches Wochenende können die Spielerinnen und Spieler der TSG Dossenheim blicken. Bei der 41. Auflage der prestigeträchtigen Baden-Württembergischen Meisterschaften erreichte der Badminton-Regionalligist als einziger Verein sowohl im Doppel-, Mixed- als auch im Einzel-Wettbewerb das Halbfinale.

Besonders erwähnenswert ist dabei das Abschneiden von Stefanie Arns. Sie wurde souverän baden-württembergische Meisterin im Dameneinzel, Zweite im Damendoppel und zusammen mit dem Dossenheimer Konrad Schade Dritte im Mixed. Vor allem am Finaltag überzeugte Arns. Denn in das Einzel, ihre Lieblingsdisziplin, war sie eher schleppend gestartet und hatte in der ersten Runde mehr Mühe als erwartet. „Ich habe mich eigentlich richtig fit gefühlt, konnte das aber in den ersten Spielen nicht auf’s Feld bringen“, war auch Arns über ihre Anlaufschwierigkeiten überrascht. Die 24-Jährige bewahrte jedoch die Ruhe und spielte sich ohne Satzverlust ins Halbfinale. Die Partie gegen Stephanie Romen sollte der Knackpunkt werden. Erst eine Woche zuvor hatten sich die beiden in der Regionalliga duelliert. Stefanie Arns hatte in der Liga in drei Sätzen die Oberhand behalten, auf der Meisterschaft reichten ihr zwei Durchgänge. Im Finale gegen die erst 17-jährige Janina Schuhmacher spielte Arns dann ihre Klasse aus und siegte klar und verdient. Für die ehemalige Jugend-Nationalspielerin war es nach der Doppel-Meisterschaft vor zwei Jahren der zweite Titel bei den Aktiven.

Im Herreneinzel standen sogar zwei Dossenheimer im Halbfinale. Konrad Schade war wie im vergangenen Jahr in der Runde der letzten Acht auf Marco Weese getroffen. Wieder ging es in den dritten Durchgang – diesmal hatte Schade die größeren Kraftreserven und somit auch das bessere Ende. Im Halbfinale waren Schade dann die vielen Spiele vom Vortag – er war einer der wenigen, die in drei Disziplinen im Viertelfinale standen – anzumerken. Zwar konnte Schade den alten und neuen Titelträger René Nichterwitz ein wenig ärgern, für mehr fehlte es jedoch an Spritzigkeit. Im Finale traf Nichterwitz auf die Dossenheimer Nummer eins Philipp Discher. Dieser hatte endlich einmal auch bei der BW-Meisterschaft sein großes Potenzial abrufen können und war ohne Satzverlust ins Endspiel eingezogen. Nach verlorenem ersten Satz zwang Discher dem Gegner sein kräftezehrendes Spiel auf und holte sich den Satzausgleich. Der lang ersehnte Titel war zum Greifen nahe. Discher hatte beim Stand von 20:19 sogar Matchball, ein zweites Mal bei 21:20. Doch wie schon im gesamten Turnierverlauf zog Nichterwitz in der kritischen Phase noch mal das Tempo an, ging volles Risiko – und wurde belohnt. Der Wahl-Österreicher drehte doch noch das Spiel und verteidigte somit die Meisterschaft. Auch wenn die Enttäuschung bei Discher im ersten Moment riesig war: Er hat ein tolles Turnier gespielt, gerade auch mental einen großen Schritt nach vorne gemacht und wird im kommenden Jahr bei der Meisterschaft erneut zu den absoluten Favoriten zählen.

Abgerundet wurde der Auftritt der TSG Dossenheim durch den 3. Platz von unserem Neuzugang Paloma Wich im Damendoppel an der Seite von Janina Schuhmacher und dem sehr guten Einstand des Top-Jugendspielers Alan Erben. Erben bot in der 2. Runde des Herreneinzels dem topgesetzten Nichterwitz lange Paroli und musste sich am Ende nur knapp geschlagen geben. Konrad Schade und Nils Feldmeyer zeigten auch im Doppel eine starke Leistung, schieden nach hartem Kampf aber im Viertelfinale gegen die starke Schorndorfer Paarung Weese/Geisenhofer aus. Dennoch fiel das Gesamtfazit der Dossenheimer mit einem Titel und insgesamt sechs Podestplätzen mehr als positiv aus.

 

 

Die Sieger der 41. Baden-Württembergischen Meisterschaften im Überblick:

Herreneinzel:    René Nichterwitz (SV Neuravensburg)

Dameneinzel:    Stefanie Arns (TSG Dossenheim)

Herrendoppel:   Timo Teulings/Benjamin Wahl (SG Schorndorf)

Damendoppel:   Kerstin Wagner/Nadine Kuhnert (SG Schorndorf)

Mixed:               Benjamin Wahl/ Kerstin Wagner (SG Schorndorf)

 


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Regionalliga: Neusatz kommt zum Rückrundenauftakt

Wollen auch in der Rückrunde gegen Neusatz punkten: Nils Feldmayer und Mona Fischer.

27.11.2012

Eine gute Vorrunde liegt hinter dem Regionalliga-Team der SG Dossenheim-Neckargemünd, die Winterpause ist nahe: Doch zuvor geht es für den Tabellendritten um die ersten Punkte der Rückrunde: Die BSpfr aus Neusatz sind am Sonntag, um 16 Uhr in der Jahnhalle zu Gast.

In der Hinrunde behielt die erste Mannschaft ohne Führungsspieler Konrad Schade mit 5:3 knapp die Oberhand im badischen Derby. Diesmal ist Schade mit von der Partie - und voller Tatendrang: "Wir wollen uns mit einem Sieg in die Weihnachtszeit verabschieden. Das wäre vor der Spielpause das richtige Signal an die Konkurrenz", gibt der 26-Jährige selbstbewusst zu Protokoll. Die Formkurve sowohl von Schade als auch vom ganzen Team zeigte zuletzt nach oben. "Wir sind diesmal der Favorit", weiß auch Abteilungsleiter Reinhard Nolze und fügt hinzu: "De Mannschaft wird alles geben, um dieser Rolle gerecht zu werden". Das Team um Christopher Rank freut sich wie immer über jeden Besucher in der Jahnhalle!

Die Mannschaften zwei bis sechs tragen derweil ihren letzten Vorrundenspieltag auf Grund der Nikolausfeier der TSG im Racket Center Nussloch aus. Vor allem für die dritte Mannschaft stehen zwei ganz wichtige Begegnungen an. Gegen Neusatz III soll der erste Sieg in der Badenliga gelingen. Vor einem Spitzenspiel steht derweil die fünfte Mannschaft. Sie trifft mit dem TV Heidelberg II auf das zweite noch ungeschlagene Team der Kreisliga HD-MA. In der BW-Liga und der Landesliga entscheiden die beiden Partien jeweils, ob sich die zweite und vierte Mannschaft eher nach oben oder nach unten orientieren sollten.

Zu den genauen Spielpaarungen geht's hier

Regionalliga Südost Süd:

So. 01.12 , 16 Uhr: SG Dossenheim/Neckargemünd - BSpfr Neusatz

(Jahnhalle Dossenheim)


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Neue Hoffnung für die „Dritte“ und „Vierte“

Steffen Leinberger.

19.11.2012

Die zweite Mannschaft bleibt weiter die Wundertüte der BW-Liga. Gegen den zuvor punktlosen TV Zizenhausen setzte es eine bittere 3:5-Niederlage. Danach wurde der Tabellenführer VfB Friedrichshafen mit 6:2 niedergerungen. Die „Zweite“ bleibt ebenso wie die sechste Mannschaft in der Kreisklasse im Tabellenmittelfeld – und damit im Soll.

Nach einer erneut unglücklichen 3:5-Niederlage holte die dritte Mannschaft in Aldingen den ersten Punkt in der Badenliga. Der Weg zum Klassenerhalt ist zwar immer noch weit, immerhin aber ein Anfang gemacht. Die vierte Mannschaft darf nach den beiden Siegen in der Landesliga gegen Heilbronn III und IV wieder nach oben schielen. Die „Fünfte“ trohnt dagegen von der Spitze und fiebert dem Spitzenduell der Kreisliga gegen den TV Heidelberg II entgegen.

 

Spieler des Spieltags: Steffen Leinberger

Für die vierte Mannschaft verlief der erste Heimauftritt der Saison nahezu perfekt. Mit zwei klaren Siegen gegen Heilbronns dritte und vierte Mannschaft ist der Anschluss an die oberen Ränge wiederhergestellt. Großen Anteil daran hat vor allem Steffen Leinberger. Der findet sich immer besser in der neuen Liga zurecht. Überlegen gewann er seine beiden Einzel. Auch im Doppel an der Seite von Julian Scheuer spielte er eine nahezu fehlerlose Partie. Diese Sicherheit kommt nicht von ungefähr. Vielmehr hat sich Leinberger diese mit Trainingsfleiß erarbeitet. Zurzeit steht der Mediendesigner jeden Montag in der Jahnhalle auf dem Feld. Keine Selbstverständlichkeit – schließlich hat Leinberger einen langen Anfahrtsweg. Doch die jüngsten Leistungen beweisen: Die zwei Stunden Autofahrt scheinen keine unnütze Zeitverschwendung zu sein.

 


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Zweite Mannschaft empfängt Tabellenführer - "Vierte" will Wiedergutmachung

Freut sich auf den Tabellenführer Friedrichshafen: Silke Schneider.

11.11.2012

Ein traumhaftes Alpenpanorama, guter Wein und leckeres Obst sowie ein angenehmes internationales Flair im Dreiländereck: Das ist es, was viele Deutsche mit dem Bodensee verbinden. Zumindest in der Sportszene ist die Region dank des VfB Friedrichshafens auch für gehobene Volleyball- und Badmintonkunst bekannt. Zumindest die Badmintonsparte der „Häfler“ hat ihre größte Zeit mit zwei Vizetiteln in der 1. Bundesliga 2001 und 2002 – damals in der wohl stärksten Liga der Welt – hinter sich. Dennoch wird in Friedrichshafen immer noch ambitioniert gearbeitet. Der VfB hat ein junges, neu formiertes Team zusammengestellt, welches den Abstieg aus der Regionalliga im vergangenen Jahr wiedergutmachen möchte. So empfängt die zweite Mannschaft der SG Dossenheim/Neckargemünd am kommenden Wochenende (Samstag, ab 19 Uhr) den aktuellen Tabellenführer der Baden-Württemberg-Liga in der Jahnhalle. Bereits ab 14 Uhr wird eine weitere Mannschaft vom Ufer des größten deutschen Sees an die Bergstraße anreisen. Der TV Zizenhausen, in den letzten Jahren stets in der Liga vorne mit dabei, hat einen Fehlstart hingelegt. Ohne Punkt rangieren die Stockacher an Tabellenende, sind aber alles andere als ein leichter Gegner und vor allem in den Doppeln schwer zu knacken. Zwei interessante Aufgaben also für unsere „Zweite“, die nach drei Spielen im Mittelfeld steht und sich dort etablieren möchte.

Die „Vierte“ will nach den beiden bitteren Niederlagen am vergangenen Spieltag Wiedegutmachung betrieben. Gegen Heilbronn III & IV sollen möglichst vier Punkte her, um nicht in den Abstiegskampf der Landesliga zu geraten.

Die Mannschaften drei, fünf und sechs treten am Wochenende allesamt auswärts an. Besonders für die „Dritte“ ist der Spieltag bereits richtungsweisend: Gelingt in Spaichingen und Aldingen wieder kein Punktgewinn, wird es für den Neuling ganz schwer, in der Badenliga den Klassenerhalt zu erreichen.

Die fünfte Mannschaft wird in der Kreisliga Heidelberg-Mannheim versuchen, ihre bisher makellose Bilanz auch in Neckarhausen und Walldorf bewahren. Die sechste Mannschaft will in der Kreisklasse HD-MA auch nach den beiden Partien gegen Plankstadt II und Schwetzingen IV eine positive Bilanz aufweisen.

 

Heimspiele am Samstag, den 17.11 ab 14 Uhr in der Jahnhalle Dossenheim:              

Baden-Württemberg-Liga

SG Dossenheim/Neckargemünd II  -            TV Zizenhausen

SG Dossenheim/Neckargemünd II  -            VfB Friedrichshafen

 

Landesliga Unterer Neckar-Odenwald

SG Dossenheim/Neckargemünd IV   -              TSG Heilbronn IV

SG Dossenheim/Neckargemünd IV   -              TSG Heilbronn III

 


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Verfolgerduell zum Hinrundenabschluss: Neuhausen-Nymphenburg II kommt


Konrad Schade

04.11.2012

Wieder einmal richtig eng geht es in der Badminton-Regionalliga Südost zu. Verschwindend gering sind die Abstände, die die SG Dossenheim/Neckargemünd von den Plätzen vor und hinter ihnen trennen. Am Samstag hat die erste Mannschaft die Gelegenheit, sich einen der Verfolger auf den Plätzen 4 – 6 vom Leibe zu halten. Dann ist die zweite Mannschaft des TSV Neubiberg-Ottobrunn II in der Jahnhalle zu Gast. Nur zwei Punkte beträgt der Abstand auf den Tabellensechsten, die mit einigen Neuzugängen wie den Bachhuber-Brüdern anreisen werden. „Das wird, gerade in den Doppeln, wieder eine schwere Aufgabe“, weiß Christopher Rank. Der Kapitän kennt aber auch die Heimbilanz gegen die Münchner. Und die ist makellos: Drei Spiele, drei Siege. „Wir wollen gegen Neubiberg unsere Serie fortsetzen“,  gibt Rank als Ziel aus.

Ein Erfolg wäre gleichzeitig auch eine Kampfansage an den aktuellen Zweitplatzierten TSV Neuhausen/Nymphenburg II. Der Gegner am Sonntag hat bisher nur beim noch makellosen Tabellenführer TSV Freystadt Punkte liegen lassen. Auch die zweite Mannschaft aus München hat ihre Stärken in den Doppeldisziplinen. So wird voraussichtlich auch Konstantin Dubs, aktueller Europameister im Herrendoppel der Altersklasse O35 im Aufgebot der erfahrenen Mannschaft stehen. Mit zwei Siegen würde die „Erste“ wohl als Tabellenzweiter in die Rückrunde gehen. Geht es gegen die Münchner Mannschaften schief, könnte auch der Abstiegskampf wieder ein Thema werden. Zwei wegweisende Partien zum Hinrundenabschluss also – und noch ein bisschen mehr. „Gegen die bayrischen Mannschaften ist immer viel Prestige dabei. Da geht es immer auch ein bisschen um die Vorherrschaft in der Regionalliga“, betont Konrad Schade. Und um diese ist es fürs „Ländle“ derzeit nicht so gut bestellt: Der 1. und der 2. Platz der Tabelle sind durch bayrische Mannschaften belegt. Gar nicht nach dem Geschmack von Schade, für den es „Höchste Zeit“ ist, dass zu ändern. Am Wochenende hat er mit der SG die Gelegenheit dazu.

Regionalliga Südost Süd:

Sa. 10.11  , 16 Uhr:  SG Dossenheim/Neckargemünd  - TSV Neubiberg-Ottobrunn II

So. 11.11. , 11 Uhr:  SG Dossenheim/Neckargemünd  -  TSV Neuhausen-Nymphenburg II (jeweils in der Jahnhalle Dossenheim)


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Durchwachsener Spieltag: Die Aufsteiger tun sich schwer, die „Fünfte“ glänzt

Jeff Chen

01.11.2012

Jeweils einen Sieg und eine Niederlage gab es für die ersten beiden Mannschaften der SG Dossenheim/Neckargemünd. Der „Ersten“ gelang im vierten Jahr endlich ein Erfolg in Augsburg. Beim Tabellenführer der Regionalliga, dem TSV Freystadt, unterlagen Christopher Rank und Co. knapp mit 3:5.

Ebenfalls zwei Punkte konnte die BW-Ligamannschaft in Neusatz ergattern. Sie hat sich ebenso wie die sechste Mannschaft in der Kreisklasse im Mittelfeld etabliert.

Während die fünfte Mannschaft nach zwei Heimerfolgen weiter von der Kreisliga-Meisterschaft träumen darf, richtet sich der Blick der dritten und vierten Mannschaft eher nach unten. Vor allem die Badenliga-Mannschaft ist als Aufsteiger im Abstiegskampf angekommen und benötigt dringend ein Erfolgserlebnis.

 

Spieler des Spieltags: Jeff Chen

Fast zwangsläufig muss der Spieler des Spieltags aus der fünften Mannschaft kommen. Denn die schwimmt gerade so richtig auf der Erfolgswelle. Großen Anteil daran hat Yian Feng Chen – im Verein besser bekannt unter seinem Rufnamen Jeff. Vor ein paar Monaten ist Jeff 40 Jahre alt geworden. Zeit, um in den Badminton-Ruhestand zu gehen? Auf gar keinen Fall! Egal ob im Einzel, Doppel oder Mixed: Die Allzweckwaffe aus Fernost ist zu einem Schlüsselspieler der fünften Mannschaft geworden. Jeff Chen sorgt auf und neben dem Badmintonfeld für Stimmung, strahlt immer Zuversicht und gute Laune aus – und die überträgt sich automatisch auf seine Mitspieler. Gemeinsam mit Kapitän Armin Faul will er  das junge Team zum Aufstieg führen. Jeff und seine fünfte Mannschaft sind auf dem besten Weg dahin. Zu den beiden souveränen Erfolgen am letzten Wochenende gegen Viernheim und Hemsbach III trug er vier Punkte bei. Ungeschlagen steht die „Fünfte“ zusammen mit dem Heidelberger TV an der Tabellenspitze und ist damit auf Meisterschaftskurs. Gut möglich also, dass es für Jeff Chen bald wieder einen Anlass zum Feiern geben wird. Er sieht das ganze – wie so vieles – entspannt, nimmt es wie es kommt. Ein 40 Jahre alter Asiat ist eben nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen.


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Von denen, die gemeinsam frühstückten und sich Gedanken machten!

03.11.2012

Wie ist das, wenn man eine Abteilung eines Großvereins leitet? Wenn sechs Mannschaften, eine erfolgreiche Jugend, Trainingsbetrieb ( Hallenkapazitäten, Bälle, Netze... ), Freizeitspieler nach Organisation rufen? Wie steht’s mit den Finanzen? Wer hätschelt vorhandene Sponsoren, sucht und findet neue?

Diese und weitere Fragen stellten sich am 1.11. (Allerheiligen) zwölf Mitglieder der TSG Dossenheim – und fanden Antworten darauf. Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück im vereinseigenen Restaurant „Ambiente“ setzte man sich im Abteilungsraum der Geschäftsstelle zusammen. Konrad Schade hatte dort eine sehr exakt vorbereitete Präsentation vorbereitet, die anschaulich die derzeitige Verteilung der Aufgaben und die personelle Situation aufzeigte.

In einer sehr ergebnisorientierten Atmosphäre wurden danach in kleinen Gruppen neue Ideen entwickelt und zur Diskussion gestellt. Zu hohe Belastungen einzelner Personen in ihren Ämtern sollen in Zukunft vermieden werden, neue Tätigkeitsbereiche wurden definiert und sollen – soweit dies satzungsgemäß erforderlich ist – bei der nächsten Jahreshauptversammlung der Abteilung vorgestellt und zur Abstimmung gebracht werden.

Mit den Ergebnissen waren alle Teilnehmer sehr zufrieden. Möglichst schnell soll alles schriftlich fixiert und den Mitgliedern der Abteilung zur Kenntnis gebracht werden.

Die Idee eines „Arbeitsfrühstücks“ sei allen anderen Abteilungen der TSG zur Nachahmung empfohlen!


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Das neue Saisonheft ist da...

... Und kann hier heruntergeladen werden.


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Heimspieltag für die Mannschaften drei, fünf und sechs

Gegen Viernheim zu Hause gefordert: Die fünfte Mannschaft um Kapitän Armin Faul (ganz links).

23.10.2012

Diesmal in der Schauenburghalle tragen die dritte, fünfte und sechste Mannschaft am Samstag ihre Heimspiele aus. Vor allem der Auftritt der „Dritten“ in der Badenliga darf mit Spannung erwartet werden. Für den Aufsteiger geht es ab 14 Uhr gegen den TV Bad Säckingen und die TSG Schopfheim darum, die ersten Punkte der Saison zu ergattern. Die fünfte Mannschaft spielt am Nachmittag gegen den Tabellenführer BC Viernheim, die „Sechste“ will gegen Viernheim II und Walldorf II wieder eine gute Figur abgeben.

Vor schweren Auswärtspartien stehen dagegen die anderen Mannschaften: In der Regionalliga Südost muss die „Erste“ bei der heimstarken TSG Augsburg sowie beim Tabellenführer in Freystadt ran. Beim Tabellenletzten Augsburg ist die SG favorisiert. „Dort haben wir aber noch nie gewinnen können“ weiß Mannschaftsführer Christopher Rank um die Heimstärke der Schwaben. Am Sonntag geht es für die Dossenheimer gegen den starken Aufsteiger TSV Freystadt. „Wir spielen in Top-Besetzung. Also wollen wir auch beim Tabellenführer etwas mitnehmen“, gibt sich Rank selbstbewusst. Die zweite Mannschaft kämpft in der BW-Liga in Rastatt und bei Neusatz II um Punkte. Die „Vierte“ reist zum Heidelberger TV sowie zu der stark eingeschätzten TSG Wiesloch.

 

Heimspiele am Samstag, den 27.10 ab 14 Uhr:             

Badenliga

SG Dossenheim/Neckargemünd III  -            TV Bad Säckingen 

SG Dossenheim/Neckargemünd III  -            TSG Schopfheim

 

Kreisliga MA-HD

SG Dossenheim/Neckargemünd V   -              BC Viernheim

SG Dossenheim/Neckargemünd V   -              SG Hemsbach III

 

Kreisklasse MA-HD

SG Dossenheim/Neckargemünd VI -               BC Viernheim II

SG Dossenheim/Neckargemünd VI -               SG Walldorf II

 


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Erfolgreicher Start in die Saison – Zweite und Dritte Mannschaft sind die Sorgenkinder

Fast nur strahlende Geischter gab es am Wochenende bei den Dossenheimer Mannschaftsspielern

08.10.2012

Mit vier Punkten aus drei Spielen kann man den Saisonstart der ersten Mannschaft als gelungen bezeichnen. Die 3:5-Niederlage gegen den Aufsteiger Metzingen/Tübingen war ärgerlich, da vermeidbar. Umso wertvoller 5:3-Erfolg über den Meisterschaftsanwärter Schorndorf, der der SG Rang drei in der Regionalliga Südost/Süd beschert.

Auch die Mannschaften vier bis sechs sind allesamt mit einem Sieg in die neue Runde gestartet. Lediglich die zweite und dritte Mannschaft verpatzten den Auftakt. Während die „Zweite“ in der BW-Liga mit dem einen Punkt beim Aufsteiger Schwetzingen/Rot noch Leben kann, trübt das 3:5 der „Dritten“ in Ettlingen – die erste Niederlage nach über zwei Jahren (!) – die Gesamtbilanz doch ein wenig.

Spielerin des Spieltags: Ella Burkhard

Ella Burkhard steht stellvertretend für eine Vielzahl von Neuzugängen, die am vergangenen Wochenende ihre ersten Partien für die SG Dossenheim/Neckargemünd bestreiten durften. In Ella’s sechster Mannschaft debütierten mit Carina Götz, Thorsten Boddeutsch und Sandip Kar gleich drei weitere Spieler. Zusammen sorgten sie für den 6:2-Erfolg über die TSG Weinheim II. Mit zwei Siegen maßgeblich am gelungenen Saisonstart beteiligt: Ella Burkhard. Die 17-Jährige siegte an der Seite von Werner Huck souverän im Mixed. Etwas überraschend war ihr Erfolg im Dameneinzel: Gegen die stark einzuschätzende Erika Kämmerer, die zuvor im Einzel in dieser Liga über ein Jahr lang unbesiegt geblieben war, stand Ella nach zwei Durchgängen als Siegerin fest. Ein toller Einstand für das Talent aus Neckargemünd!

 


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Den Neuling und den Titelfavoriten zu Gast: 1. Heimspielwochenende der „Ersten“

Zum Vergrößern auf Bild klicken.

01.10.2012

Endlich: Erstes Heimspielwochenende in der Jahnhalle für die Regionalliga-Mannschaft der SG Dossenheim/Neckargemünd! Nach der langen Sommerpause und einer intensiven Vorbereitung brennen die Spieler der Mannschaft von Trainer Friedhelm Erben auf ihren ersten Auftritt vor heimischem Publikum. Angefangen hatte die Spielzeit 2012/13 mit einem 5:3 bei den BSpfr. Neusatz. Ein Sieg, der nicht unbedingt zu erwarten war, zumal Konrad Schade beruflich bedingt die Reise in den nördlichen Schwarzwald nicht mit antreten konnte.

Die Gegner am Wochenende haben es aber in sich: Am Samstag um 16 Uhr trifft die Mannschaft um Christopher Rank auf den Aufsteiger SG Metzingen/Tübingen, der in der letzten Saison die BW-Liga beherrschte und der ein auch in der Regionalliga durchaus ein gutes Abschneiden zuzutrauen ist. Zum Beweis: Am vergangenen Wochenende startete der Neuling gegen die SG Schorndorf mit einem überraschenden 4:4-Unentschieden. Die Schorndorfer wiederum sind aus der 2. Bundesliga abgestiegen, haben sich personell verstärkt und den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben. Somit ist die Begegnung unserer Mannschaft am Sonntag (11 Uhr) gegen eben diese Schorndorfer eine wichtige Bestandsaufnahme und wohl richtungsweisend für den Verlauf der Saison.

Für die Sportinteressierten in der Region also wieder einmal die Möglichkeit, Badminton auf höchstem Niveau zu sehen  –  live und umsonst, denn der Eintritt ist wie immer frei!

Regionalliga Südost Süd:

Sa. 06.10. , 16 Uhr:  SG Dossenheim/Neckargemünd  -  SG Metzingen/Tübingen

So. 07.10. , 11 Uhr:  SG Dossenheim/Neckargemünd  -  SG Schorndorf (jeweils in der Jahnhalle Dossenheim)

 

Saisonauftakt in allen Ligen von der Kreisklasse bis zur BW-Liga

Auch für die Mannschaften 2-6 geht es endlich los, doch gespielt wird jeweils auswärts. Alle neuen Spieler der SG haben nun die Chance, sich in ihren Teams zu präsentieren.

Paloma Wich und Markus Geisenhofer haben ihren ersten Auftritt mit der zweiten Mannschaft in der BW Liga, Gegner ist Aufsteiger SG Schwetzingen/Rot.

Besonders gespannt ist man auf den ersten Auftritt der dritten Mannschaft in der Badenliga, in der vor fünf Jahren noch die „Erste“ spielte! Erster Gegner des Aufsteigers ist der SSV Ettlingen.

Neuland betritt auch die vierte Mannschaft, welche – ebenso aufgestiegen – sich nunmehr in der Landesliga  präsentiert. Gegner am Samstag wird die Neckarsulmer SU sein.

Zur TSG Rohrbach muss die fünfte Mannschaft und startet dort in ihre zweite Saison in der Kreisliga Mannheim-Heidelberg. Der neue Mannschaftsführer Armin Faul hat als klares Ziel die Meisterschaft und den Aufstieg ausgegeben!

Einzige Ausnahme ist die sechste Mannschaft, die am Samstag zu Hause – nach der Regionalliga Begegnung – in der Kreisklasse MA-HD gegen die TSG Weinheim 2 antreten wird.

 

 


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5:3: "Erste" gelingt Auftaktsieg in Neusatz!

Ein 5:3-Auswärtssieg in Neusatz - das kann man mal einen Auftakt nach Maß nennen! Stefanie Arns war wieder einmal an zwei Punkten beteiligt und damit unser Sieggarant! Aber alle Spieler haben sich wirklich stark präsentiert. Die drei verlorenen Partien wurden alle erst im dritten Durchgang entschieden.


Zum ausführlichen Spielbericht.

Hier findet ihr die Detailergebnisse der einzelnen Spiele.

 


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Gegen das flaue Bauchgefühl - "Erste" bestreitet Saisonauftakt in Neusatz

Der neue Kapitän Christopher Rank will mit seinem Team erfolgreich in die Regionalligasaison starten.

19.09.2012

Eigentlich sollte man meinen, dass Friedhelm Erben zufrieden und optimistisch reagiert, wenn man ihn auf die Saison der SG Dossenheim/Neckargemünd anspricht. Fast unverändert geht seine Mannschaft in das vierte Regionalliga-Jahr. Die Vorbereitung verlief zwar holprig, Verletzungen blieben jedoch aus. Der einzige Abgang Dennis Lam konnte durch Nils Feldmayer (27), einen ausgewiesenen Doppel- und Mixedspezialisten, kompensiert werden. Ansonsten geht die "Erste" mit jenem Team in die neue Runde, welches im vergangenen Jahr die Vizemeisterschaft errungen hat.

Dennoch plagt den Trainer Erben vor der Auftaktpartie in Bad Herrenalb (Samstag, Dobeltal-Sporthalle, 11 Uhr) ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Von großer Euphorie ist beim Schriesheimer wenig zu spüren. Ganz im Gegenteil. Manch einer, der nach dem zweiten Platz der Vorsaison nun eine Kampfansage an die Konkurrenz erwartet hat, wird verwundert, oder gar etwas enttäuscht sein. Denn Erben spricht vielmehr von „der schwersten Saison seit vielen Jahren“. Es scheint, als hätte die SG nach der jüngsten Erfolgsstory der letzten Jahre, in denen es dank zahlreicher Aufstiege immer nur eine Richtung gab – nämlich die nach oben – nun erstmal ihre Grenzen erreicht. Die Personaldecke seiner Mannschaft ist dünn, die meisten Spieler sind zudem beruflich zunehmend eingebunden, Ausfälle damit quasi vorprogrammiert. Mit der SG Schorndorf ist ein ganz starker Absteiger in die Liga hineingerutscht und die bayrischen Teams, allen voran Aufsteiger der TSV Freystadt, haben sich teilweise enorm verstärkt.

Daher würde man sich in Dossenheim nach der Vizemeisterschaft nun mit einem Platz im gesicherten Mittelfeld zufrieden geben. „Wir haben einen sehr hohen Level erreicht. Unsere dritte Mannschaft spielt mit dem Aufstieg in der Badenliga mittlerweile dort, wo noch vor fünf Jahren unsere ‚Erste’ stand“, verweist Abteilungsleiter Reinhard Nolze nicht ohne Stolz auf die jüngere Vereinsgeschichte. Nun gelte es, diese Entwicklung zu konsolidieren.

Von Beginn an fleißig Punkte sammeln und gar nicht erst in die bedrohlichen Tabellenregionen hinabzurutschen –  so lautet nun die Devise. Den Anfang will die SG in Bad Herrenalb machen. „ Ich glaube, wir sind auf den Damenpositionen sowie bei den Herreneinzeln einen Tick stärker“ blickt der neue Mannschaftsführer Christopher Rank optimistisch auf das Duell mit den Neusätzern. Ein Punktgewinn sei allemal möglich. Dann würde sich vielleicht auch das flaue Bauchgefühl von Trainer Erben in Wohlwollen auflösen…

 


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