Erfolgreiches Turnierwochenende

Für die Badmintonspieler und -spielerinnen der TSG Germania Dossenheim war das vergangene Wochenende ein erfolgreiches. Am Samstag, 24. September, wurde zum dritten Mal das inzwischen etablierte Doppel-/Mixedturnier vom TV Neckargemünd ausgetragen.

Hier gingen Sanny Roos und Kim Jakob im Damendoppel der A-Klasse an den Start. Gespielt wurde hier in einer 6er-Gruppe. Nach fünf spannenden Spielen mit einigen langen Ballwechseln belohnte sich die ambitionierte Paarung mit dem dritten Platz! Maurice Donner ging mit seinem Partner Simon Kocaman im Herrendoppel der C-Klasse ins Rennen. Bei den Gruppenspielen unterlagen die beiden knapp den Gegnern, sammelten aber viel an Erfahrung und sind top motiviert für die Zukunft. Im Mixed der A-Klasse spielten Kim Jakob und Oliver Wündrich vier Gruppenspiele und zeigten eine tolle Leistung. Leider reichte es am Ende knapp nicht, um aus der Gruppenphase ins Halbfinale einzuziehen.

Direkt einen Tag danach wurde ebenfalls in Neckargemünd die nordbadischen Meisterschaften ausgetragen. Silke Schneider zeigte ein weiteres Mal ihr gesamtes Können, spielte sich mit klaren Siegen sicher ins Endspiel und setzte sich dort gegen Sabrina Albrecht von der TSG Heilbronn in einem spannenden Dreisatzspiel durch. Im Herreneinzel vertraten Luca Finn Gäßler, Nikhil Kumar und Maurice Donner sowie Simon Kocaman die TSG Germania. Luca konnte das erste Spiel mit 21:16 und 23:21 knapp für sich entscheiden, unterlag dann aber im zweiten Spiel wahrlich knapp mit 20:22 im dritten Satz gegen Marc Schebesch. Ähnliche erging es Nikhil, der nach souveränem Auftaktsig gegen dem späteren Meister Kevin Schneider (BV Rastatt) unterlag. Am Ende standen für Luca und Nikhil im K.O.-System jeweils der neunte Platz.

Im Damendoppel dominierten Silke Schneider und Sabrina Albrecht (TSG Heilbronn) ihre Spiele. Im Finale trafen die beiden auf Silkes Dossenheimer Teamkollegin Kim Jakob und Trainignspartnerin Vera Falkenstein (TSG Weinheim). Kim und Vera konnten in den beiden Spielen davor ebenfalls deutlich in zwei Sätzen siegen. Im Finale war man im ersten Satz noch lange gleichauf, bis Silke und Sabrina zu ihrem Spiel fanden und im zweiten Satz fast immer die besseren Antworten parat hatten. Nach zwei Sätzen hieß es Gold für Silke und Sabrina und Silber für Kim und Vera.

Im Herrendoppel spielten sich Luca Gäßler und Fabian Frambach souverän bis ins Halbfinale durch. Hier unterlagen sie in zwei Sätzen der starken Paarung Kexel/Dohms. Im Spiel um Platz drei konnten sich die beiden Dossenheimer in zwei Sätzen gegen Simon und Kevin Schneider durchsetzen.

Im Mixed starteten Fabian Frambach und Vera Falkenstein (TSG Weinheim) sowie Kim Jakob mit Hai Ha Nguyen (BV Rastatt). Beide Paarungen standen sich schließlich im Halbfinale gegenüber. Ein packendes Spiel entwickelte sich zur wahren Zerreißprobe. Im ersten Satz hatten Fabian und Vera die Nase knapp mit 21:19 vorne, im zweiten Satz siegten Kim und Hai Ha mit 22:20. Der dritte Satz wurde dann erneut von Kim und Hai Ha gewonnen. Im Finale trafen die beiden auf Lukas Gramm und Sabrina Albrecht. Beide Sätze gingen mit 19:21 an die Gegner. Wir gratulieren Kim und Hai Ha zur Silbermedaille, Fabian und Vera zu Bronze und insgesamt allen Dossenheimer Spielern für das sehr erfolgreiche Abschneiden, das durch die zwei Titel von Silke Schneider und vier weitere Podestplätze mehr als zufriedenstellend ausfiel.

Überragendes Dossenheimer Abschneiden bei Deutscher Altersklassenmeisterschaft

Vier Damen, vier Podestplätze und sogar ein Titel: Bei der Deutschen Badminton-Meisterschaft der Altersklassen in Solingen hat die TSG Dossenheim ein sehr erfolgreiches Abschneiden feiern dürfen. Die herausragenden Ergebnisse beruhen alle auf sehr starken Leistungen und kamen teils überraschend.

Etwa bei Alexandra Kehler. Sie absolvierte ihre erste Deutsche Meisterschaft und ging mit Nicole Rech (TSG Weinheim) an den Start – eine alte Freundin aus der Jugend, mit der sie gemeinsam zu Mannheimer Zeiten das Badmintonspielen gelernt hatte. Entsprechend groß war die Harmonie der beiden auch auf dem Spielfeld. Mit viel Elan ging das Duo ins Damendoppel O40, einer sehr starken Konkurrenz mit etlichen Spielerinnen mit internationaler Erfahrung. Kehler/Rech profitierten in der ersten Runde von einem Freilos und trafen im Viertelfinale auf die an Position vier gesetzten Tanja Bischoff und Katharina Meyer. Die Norddeutschen erwischten den besseren Start und entschieden den ersten Satz für sich (18:21), Kehler/Rech behielten aber die Ruhe und besorgten den Ausgleich (21:17). Sie fanden immer besser zu ihrem Spiel, holten auch den dritten Satz (21:14) und damit das Spiel. Halbfinale! In diesem boten die beiden Beke Recht und Jessica Willems im ersten Satz Paroli (16:21), mussten dann aber die Überlegenheit der Favoritinnen und späteren Deutschen Meisterinnen anerkennen. Am Ende stand der dritte Platz, damit die Bronzemedaille und eine für Kehler „super schöne Erfahrung.“ Sie war beeindruckt vom strengen Zeremoniell und dem offiziellen Charakter der Meisterschaften und genoss gleichzeitig die dennoch sehr entspannte Stimmung unter den Spielern und Zuschauern.

Diese Stimmung genießt Silke Schneider seit vielen Jahren. Sie gehört zu den erfolgreichsten Spielerinnen der Deutschen Altersklassenmeisterschaften in den vergangenen Jahren und sorgte auch in diesem Jahr wieder für den absoluten Höhepunkt aus Sicht der TSG Dossenheim. An Position zwei gesetzt, trat sie gerade in den ersten Runden des Dameneinzels O50 mit viel Dominanz auf und spielte sich durch zwei klare Siege gegen Spielerinnen aus NRW und Schleswig-Holstein souverän ins Halbfinale. Hier hielt sie ihre alte bekannte Marika Wippich, die bereits zwei harte Drei-Satz-Spiele hinter sich hatte und etwas angeschlagen war, ebenfalls sehr sicher unter Kontrolle (21:14, 21:10). Der Einzug ins Endspiel war geschafft! Die Taktik gegen Stephanie Ruberg klar: „Sie ist extrem stark am Netz und in der Abwehr, daher habe ich das Spiel fast ausschließlich über meine Angriffsclears aufgebaut“, erklärte Schneider. Das klappte von Beginn an, dennoch entwickelte sich der erste Durchgang zu einem engen Duell – mit dem besseren Ende für die 55-Jährige. „Im zweiten bin ich etwas von der Strategie abgewichen und habe einige Fehler gemacht die sie sofort bestraft hat“, erinnert sich Schneider. Der Satzausgleich (9:21) war die Folge. Mit viel Geduld, Kämpferherz und vor allem dank ihrer großen Fitness kämpfte sich die Dossenheimerin zurück ins Spiel. Auch im dritten Satz konnte sie die Rückhand noch meist umlaufen, so selbst Druck ausüben – und der Partie wieder ihren Stempel aufdrücken. Mit 21:15 siegte sie und kürte sich so zur Deutschen Meisterin! „Sie hat sich meisterhaft mit viel Eleganz bis zum Titel gekämpft“, zollte nicht nur Teamkollegin Jurate Huck Respekt und freute sich mit. Diesen Titel errang Schneider zum zweiten Mal nach 2011, zudem ist sie bereits mehrfach Deutsche Meisterin im Doppel. Hier trat sie erneut mit ihrer langjährigen Partnerin Elke Cramer (TV Dillingen) an. Das Duo galt als die Favoritinnen, erwischte mit den Dortmunderinnen Katrin Seibert/ Petra Voß ein schweres Los. Für deren unkonventionellen Spielstil fanden Schneider/Cramer nie eine optimale Lösung und mussten so zweimal in Verlängerung. Zweimal machten die Gegnerinnen die entscheidenden Punkte und setzten sich somit hauchdünn (20:22, 24:26) durch. So war diesmal im Viertelfinale Endstation. In dieses war Schneider mit Konstantin Dubs (ESV München) im Mixed O45 gerückt. In der bärenstarken Konkurrenz zeigten sie gegen Alexander Schulz/ Katrin Hockemeyer (SSW Hamburg) eine mitreißende Partie, kämpften sich nach verlorenem ersten Satz (20:22) in den dritten Durchgang (21:16). Hier behielten die Norddeutschen dann die Oberhand.

Mit wenig Erwartungen, aber umso mehr Freude ging Jurate Huck ins Dameneinzel O55. Nach umkämpften ersten Satz (21:19) setzte sie sich in der ersten Runde souverän gegen Wendy Nash-Steer (Herxheim) durch. Im Achtelfinale wartete Freundin Erika Kämmerer (Hemsbach). Auf dem Spielfeld schenkten sich die beiden nichts, gewannen jeweils einen Durchgang (21:15, 14:21), sodass es in den Entscheidungssatz ging. Hier hatte Huck die größeren Energiereserven und zog eine Runde weiter (21:12). Besonders im Viertelfinale ging dann an Hucks Dank an Teamkollegin Schneider, die sie coachte. „Ohne ihre Unterstützung hätte ich die Partie nicht gemeistert“, meinte Huck zu ihrem Erfolg (21:13, 21:18) über Heike Laubvogel (TuS Wettbergen). Völlig überraschend stand sie nun im Halbfinale. Gegen Wang Ye (TSG Wiesloch) – wieder eine alte Bekannte und an Position zwei gesetzt – wollte sie ohne Druck und mit Spaß am Spiel zu Werke gehen. Und das gelang Huck erneut bestens. Nach knapp verlorenem ersten Satz (18:21) kam sie immer besser ins Spiel und besorgte den Ausgleich (21:12). Auch im Entscheidungssatz lag sie lange vorne – und dann war es tatsächlich vollbracht. 21:18. Finale! Hier wartete mit Tanja Eberl die große Favoritin, die scheinbar mühelos ins Endspiel gekommen war. Huck hielt phasenweise gut mit, musste aber doch die Überlegenheit der Münchnerin und ihren Kraftverlust – es war nun 20 Uhr abends, das Turnier hatte für Huck um 9 Uhr begonnen und zwölf lange Sätze abgenötigt – anerkennen. Dennoch war sie mit dem Vize-Titel überglücklich und feierte ihren Erfolg! Der half ihr auch beim Verarbeiten der Niederlagen im Mixed mit Markus Schilli (BC Offenburg) gegen die späteren Vize-Meister und im Doppel mit Astrid Binnemann (HSG DHfK Leipzig) trotz sehr starker Leistung (18:21, 14:21) gegen die späteren Titelträgerinnen Gabriela Knauf/Katrin Timmermann.

Für den dritten Podestplatz sorgte derweil Astrid Schneider. Im Dameneinzel O70 unterlag sie im Halbfinale Helga Peeck (BC Biebrich) mit 4:21 und 17:21 und belegte so den dritten Platz. Im Doppel belegte sie mit Lorinde Hennig (SG Robur Zitau) den fünften Rang. Im Mixed mit Ehemann Manfred Schneider feierten sie in der ersten Runde einen Zwei-Satz-Sieg (22:22, 21:14) über eine thüringische Paarung und schieden dann im Viertelfinale aus. Im Doppel war für Manfred mit Günther Wiprich (TGM Mainz-Gonsenheim) im Viertelfinale, im Einzel im Achtelfinale Endstation.

Mit einem Titel, zwei Vize-Meisterschaften und zwei weiteren Plätzen auf dem Treppchen haben sich die fünf Dossenheimer Starter also mehr als erfolgreich geschlagen. Der oder die eine oder andere wird sicher auch bei den im August ausgetragenen Europameisterschaften in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana an den Start und auf Medaillenjagd gehen.

Die Ergebnisse im Überblick:
Alexandra Kehler: 3. Platz Damendoppel O40
Silke Schneider: 1. Platz Dameneinzel O50, 5. Platz Mixed O45, 5. Platz Damendoppel O50
Jurate Huck: 2. Platz Dameneinzel O55, 9. Platz Damendoppel O55, 9. Platz Mixed O55
Astrid Schneider: 3. Platz Dameneinzel O70, 5. Platz Damendoppel O50, 5. Platz Mixed O70
Manfred Schneider: 9. Platz Herreneinzel O70, 5. Platz Herrendoppel O70, 5. Platz Mixed O70

Zweimal Gold und einmal Silber

Am 14. Mai fand die dritte BWBV Victor Circuit Rangliste der Aktiven in Wiesenbach statt. Die TSG Germania war mit vier Spielern dort vertreten und konnte in allen gemeldeten Disziplinen aufs Treppchen steigen.

Im Dameneinzel gab es nur vier Meldungen, weshalb in einer Vierergruppe um den Turniersieg gespielt wurde. Die erfahrene Silke Schneider ging für Dossenheim an den Start und konnte alle drei Spiele deutlich dominieren. Am Ende freute sie sich über den Turniersieg.

Jurate Huck und Alexandra Kehler vertraten die TSG im Damendoppel. Auch hier gab es nur drei Meldungen und ebenfalls wurde in Gruppenspielen der Turniersieg ausgespielt. Jurate und Alex gingen in beiden Spielen in den dritten Satz, den sie aber letztlich zweimal deutlich für sich entscheiden konnten. Nach den beiden Siegen freuten sich beide ebenfalls über den Turniersieg im Damendoppel.

Ein größeres Teilnehmerfeld gab es bei den Herren. Hier waren stolze 16 Meldungen eingegangen. Neuzugang Luca Gäßler startete zum ersten Mal für die TSG Germania Dossenheim und sorgte direkt für frischen Wind. Im ersten Spiel glänzte Luca bereits mit einem Dreisatz-Sieg und konnte auch die zweite Begegnung in zwei Sätzen gewinnen. Im Halbfinale wurde es dann noch einmal spannend: nachdem Luca den ersten Satz knapp (16:21) verloren hatte, siegte er im zweiten Satz (21:15) und ging ein weiteres Mal in den dritten Satz. Hier überzeugt er schließlich mit toller Spielübersicht und solider Laufarbeit, weshalb auch der dritte Satz deutlich gewonnen werden konnte (21:9). Im Endspiel traf Luca auf den Favoriten Mathis Alt. Hier konnte er viele Ballwechsel mitgehen, doch am Ende reichte es nicht zum Turniersieg. Wir gratulieren Luca zu einem tollen Debüt für Dossenheim und dem zweiten Platz!

Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder der Badmintonabteilung, hiermit dürfen wir Euch recht herzlich zur Abteilungsversammlung 2022 einladen.

Freitag, 24.06., 20 Uhr, Vereinsrestaurant Ambiente, Am Sportplatz 5, 69221 Dossenheim

Wir hoffen Euch möglichst vollzählig begrüßen zu dürfen! Es gibt viele Dinge zu besprechen. Für Kinder und Jugendliche wird der Termin wohl zu spät am Abend sein. In diesem Fall bitten wir, in Vertretung die Eltern zu erscheinen.

Tagesordnung:

1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Ehrungen

3. Berichte des Abteilungsvorstandes

4. Aussprache zu den Berichten

5. Bericht der Kassenprüfer / Neuwahl der Kassenprüfer

6. Entlastung der Abteilungsleitung

7. Wahl der Delegierten der Abteilung für Delegiertenversammlung (3)

8. Saisonplanung, Mannschaften und Training

9. Anträge* (Anträge müssen schriftlich oder per E-Mail gestellt werden)

10. Verschiedenes

*Anträge zur Mitgliederversammlung können bis zum 10. Juni 2022 per E-Mail an badminton@tsg-germania.de eingereicht werden.

Mit sportlichen Grüßen
Die Vorstandschaft der Badmintonabteilung