Derbysieger!

Die Germanen schlagen den Tabellenführer Wieblingen zu Hause mit 34:23. Wie zu erwarten waren die Germanen nach der letzten Derbyniederlage in Handschuhsheim extrem heiß und wollten die Hinrunde unbedingt mit einem Sieg beenden.

Mit Wieblingen kam zwar der ungeschlagene Tabellenführer als Gast in die Schauenburghalle, doch Furcht kennen Germanen bekanntlich nicht.

Und so entwickelte sich in den ersten Minuten ein intensives Spiel, in dem sich die Gastgeber nach gut 6 Minuten beim 6:4 ein erstes Mal absetzen konnten. Durch eine stabile, aggressive und agile Abwehr gegen den bis dato torgefährlichsten Angriff der Liga, konnte der Grundstein für die erste 4 Toreführung gelegt werden. Dies zwang die Wieblinger Mitte der ersten Hälfte zur ersten Auszeit. Diese hatte jedoch keinen bestehenden Effekt, da die Germanen bis zur Halbzeit in der Abwehr nochmal einen Zahn zulegten und einen sehr gut aufgelegten Nils Arndt dahinter hatten. So baute man die Führung weiter aus und führte bis zur Halbzeit schon mit 17:8.

Wer dachte, dass die Germanen nach der Halbzeit eine Schwäche zeigen würden, wurde bitte enttäuscht. Durch eine von vorne bis hinten konsequente Leistung konnte der Vorsprung bis zur 50. Minute sogar auf 14 Tore ausgebaut werden.

Da dann endgültig die Luft raus war, durften die Gäste zum Ärger der Trainer der Germanen noch Ergebniskosmetik betreiben und es stand am Ende ein 34:23 auf der Anzeigetafel. Für die geschlossene Teamleistung spricht auch, dass sich fast jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte. Und so feierten die Germanen am Ende einen ungefährdeten Sieg gegen den Tabellenführer.

Die Rückrunde beginnt planmäßig schon am 11.12.21 um 19:45 Uhr in Malsch. Bleibt gesund und hoffentlich bis bald wieder in der Halle!

Niederlage im Nachbarschaftsduell in Handschuhsheim

Löwen gegen Germanen - was bereits in den Gladiatorenarenen des alten Roms ein riesen Hit gewesen sein dürfte, hat auch im 21. Jahrhundert nichts von seinem Reiz verloren. So war es keine Überraschung, dass nach 2 Jahren Derby-Abstinenz nicht nur die Fans, sondern auch die Spieler heiß auf dieses Duell waren.

Für die Dossenheimer, welche von ihrem Trainerduo Elfner/Mohr akribisch auf das Spiel eingestellt worden waren, war klar, dass der Samstagabend kein gemütliches Punktepflücken werden würde.
Zu lebendig waren noch die Erinnerungen an die vergangenen beiden Derby-Niederlagen auf dem Handschuhsheimer Parkett. In diesen beiden Partien waren die Hausherren den Germanen-Gästen insbesondere mental überlegen gewesen - eine vermeidbare Blöße, die man sich diesmal keinesfalls geben wollte.

(ca.) 60 packende Minuten später stand fest: Die zwei Punkte verbleiben zwar in Handschuhsheimer Händen. Doch in weiten Teilen hatte man das umgesetzt, was man sich vorgenommen hatte. Und so schlich man zwar als Verlierer vom Platz, aber keineswegs mit hängenden Köpfen.

Doch der Reihe nach:
Ab der ersten Sekunde waren beide Mannschaften direkt auf dem Platz - eine Leistung, die den Dossenheimern hier in den vergangenen Jahren häufig ausschließlich körperlich gelungen war. So verschenkte man diesmal auch nicht die Anfangsphase an die Hausherren, sondern konnte diese beim Stand von 3:3 nach 6 Minuten ausgeglichen gestalten. Doch auf den ordentlichen Start folgte leider direkt eine Schwächephase der nördlichen Nachbarn: Über ein 6:3 konnten sich die „Löwen“ auf 9:5 absetzen. Zeit für eine Auszeit. Selbst der Autor dieses Textes weiß nicht mehr genau, was der Trainer seinen Schützlingen in dieser gesagt hat. Fest steht jedoch: Es zeigte Wirkung! Noch vor der Halbzeit kämpften sich die Germanen wieder auf 14:13 heran. Das Erfolgsrezept in dieser Phase: Eine stark aufgelegte Halb-Halb-Kombination aus Elfner/Heinicke und eine turbulente zweite Welle über die sonst eher für ihre Trägheit (Grüße gehen raus) bekannte linke Seite bestehend aus den Herren Dehnert und Loddo.

Während die Handschuhsheimer also froh darüber gewesen sein dürften, nach 30 Minuten ihren metaphorischen Pausentee zu sich zu nehmen, war man auf Dossenheimer Seite erpicht darauf, die Spannung hoch zu halten und mit dem gleichen Elan aus der Kabine zu kommen, mit dem man in sie hineingesprintet war.

Ob dies gelungen ist? Darüber streiten sich die Gelehrten. Zwar ging man sogar mit 14:15 in Führung, doch so richtig zufrieden mit dem Start in die zweite Halbzeit kann vermutlich keine der beiden Mannschaften sein. Zu viele Chancen wurden liegen gelassen und so stand es nach 45 Minuten leistungsgerecht 19:19. In dieser Phase wechselte die Führung häufiger als eine aktuell gültige Corona-Verordnung (btw: lasst euch impfen). Doch keine der beiden Mannschaften schaffte es sich entscheidend abzusetzen, obwohl sich auf beiden Seiten hierzu immer wieder die Möglichkeit ergab. So ging es beim Stand von 24:24 in die letzten 5 Minuten der Partie. Doch wer sich auf ein knackiges Finale als Höhepunkt eines bis dato durchgehend spannenden (mehr oder weniger) Handballleckerbissens eingestellt hatte, wurde herb enttäuscht. Genau in dieser entscheidenden Phase nämlich fingen die Germanen an die Big Points zu vergeben. Auch wenn es in den 55 Minuten zuvor immer wieder Fehlwürfe auf Gästeseite gegeben hatte…jetzt kamen die Schmerzhaften! Und so wurde plötzlich aus einem 24:24 in unter drei Minuten ein 28:24. Was genau dazu geführt hat (fehlende Abgeklärtheit, mangelnde Cleverness, ein starker Torhüter auf Handschuhsheimer Seite, eine tiefstehende Sonne die böse geblendet hat,...?) wird in Ruhe aufgearbeitet werden. Aber an diesem Tag hat es (mal wieder) nicht für zwei Punkte im Sportzentrum Nord gereicht, auch wenn man so nah dran war, wie schon lange nicht mehr.

Jetzt heißt es Mund abwischen, aufstehen, Krone richten, abhaken, in die Hände spucken und dann den vollen Fokus auf das kommende Heimspiel gegen Wieblingen legen. Denn das Ziel muss sein, die (insofern unschuldigen) Wieblinger unseren Frust über die Derby-Niederlage abbekommen zu lassen (rein sportlich gesprochen!). Die Partie findet am kommenden Sonntag (28.11.) um 18:00 Uhr statt.
Wir hoffen auf eine maximal volle und gleichzeitig maximal corona-konforme Schauenburghalle.

Am Sonntag steht das nächste Heimspiel der Germanen auf dem Programm!

Nichts zu holen für die 1b Mannschaft der Germanen

Im Heimspiel am Sonntagabend gab es für die Germanen nichts zu holen. Die Frage nach den Gründen für die Niederlage lässt sich relativ einfach beantworten, wenn man bedenkt, dass man vorne zu wenige Chancen nutzen konnte und hinten in der Abwehr 37! Tore bekam

Von Beginn an stand die Abwehr der 1b nicht gut und die Gegner der TSG Seckenheim konnten schnell mit 4:1 in Führung gehen. Die Germanen kämpften sich zwar wieder auf 4:5 ran, konnten aber nicht ausgleichen und die Gäste hielten den Vorsprung von einem Tor bis zur 20. Minute. Danach hatten die Gäste einen guten Lauf und zogen bis zur 23. Minute mit einem Fünf-Tore-Vorsprung weg. Die Germanen schafften es allerdings in der ersten Halbzeit nochmal auf 13:15 zu verkürzen. In der Halbzeitpause fordert Coach Kalle wie bereits in der ersten Auszeit eine bessere Abwehrarbeit. Ohne eine deutliche Steigerung sei in diesem Spiel nichts zu holen. So müsse man vor allem härter ran gehen, da der Gegner immer wieder ohne Gegenwehr sehr gefährlich in das Hoheitsgebiet der Abwehr laufen konnte. Das Ziel war klar, man wollte die zwei Punkte in Dossenheim behalten. Zu Beginn der zweiten Hälfte schafften die Germanen es, den Abstand zu verkürzen und zu halten, jedoch nur bis zur 40. Minute. Ab dem Spielstand von 22:23 unterliefen den Germanen zu viele Fehler und der Gegner spielte sich einen Vorsprung von vier Toren heraus. Bis zum Schluss verteidigten die Gäste aus Seckenheim ihren Vorsprung und die Germanen mussten sich schlussendlich mit 31:37 geschlagen geben. Man bekam den Gegner heute einfach nicht in den Griff und machte deutlich zu viele Fehler. Daraus muss man lernen und einiges für die kommenden Spiele mitnehmen. Mit dieser Leistung heute kann man definitiv nicht zufrieden sein. Danke an die Schiedsrichter und alle Zuschauer für die Unterstützung in der Halle. Genesungswünsche gehen auch raus an unseren Can, der das Spiel vorzeitig aufgrund einer Nasenverletzung beenden musste.

Am kommenden Samstag, den 20. November bekommen die Germanen die Chance zur Wiedergutmachung, wenn sie auswärts auf die Handballer aus Ilvesheim treffen. Anwurf ist um 20:00 Uhr in der Neckarhalle in Ilvesheim.

 

Für die Germanen kämpften:

Daniel Köhler, Valentin Himmelmann (Beide Tor), Lars Hedrich (5/5), Can von Tiedemann (4), Clemens Heinicke (1), Benedikt Engel, Jonas Becker (2), Jan Kirchner, Leon Engel (1), Julian Dinter (1), Max Dehnert (5), Jonas Schmid (6), Benjamin Bentner (4), Swen (mit W) Schlicksupp (2)

Endlich ist es wieder so weit - Derby-Time

Kommenden Samstag bestreiten wir, die "Erste", unser nächstes Spiel auswärts beim TSV Handschuhsheim. Dieses Spiel ist für jeden Handballfan an der Bergstraße ein absolutes Muss. Wenn der TSV die TSG im altehrwürdigen Sportzentrum Nord begrüßt kommen sie alle. Blau-Weiß empfängt Grün-Weiß, jeder Zuschauer ist sich im Klaren, es geht um mehr.

Es geht nicht nur um ein Duell an der Tabellenspitze - nein, es geht um Emotionen, Kampf und schlichtweg dieses eine Gefühl, dass dir kein anderes Spiel geben kann, dieses ganz gewisse Derby-Feeling. Wir sind nach der Heimniederlage gegen Großsachsen und der zweiwöchigen Pause bereit, Handschuhsheim nach unzähligen Jahren mal wieder in eigener Halle zu bezwingen. Hierfür brauchen wir natürlich wieder unseren tollen Fans, die mit uns den Weg durchs Neuenheimer Feld auf sich nehmen, um uns in Handschuhsheim zu unterstützen.

Es gilt die 2G-Regelung und unsere Gastgeber arbeiten wie auch wir mit Einlasskontrollen, rechnet hierfür bitte etwas mehr Zeit ein. Sollte sich an diesen Bestimmungen noch etwas ändern halten wir Euch über unsere Social Media Kanäle auf dem Laufenden.