2. Mannschaft Herren

 

1. Kreisliga Kreis Heidelberg Saison 2019/2020

Nach einer Saison mit zahlreichen starken, aber auch rabenschwarzen Auftritten der „Alten Germanen“  war man am letzten Spieltag zum Zuschauen verdammt: Der Aufstieg lag nicht in der eigenen Hand, doch die direkte Konkurrenz konnte ihr letztes Spiel nicht gewinnen und die „Alten Germanen“ durften über die Meisterschaft und den Aufstieg in die 1. Kreisliga jubeln.

Der Aufstieg war es auch, der zu Beginn der Saison in internen Besprechungen und unter vorgehaltener Hand als Ziel ausgegeben worden war. Trotz starker Leistungen in den Vorsaisons war allen bewusst, dass dies  kein Selbstläufer werden würde und so startete man umso engagierter in die Saison. Nach souveränen Siegen in den ersten Spielen verlor man dann aber zum Ende der ersten Saisonhälfte den Faden und schwächelte gerade in der Zeit vor Weihnachten bisweilen recht bedenklich. Insbesondere beim Gastspiel in Eberbach gab man ein jämmerliches Bild ab, ließ insbesondere den nötigen Kampf- und Teamgeist vermissen.

Zahlreiche Weihnachtsgänse, Bestandsaufnahmen und Motivationsreden später steigerte sich nicht nur die Trainingsbeteiligung, sondern auch die Leistung auf dem Spielfeld. Die „Alten Germanen“ – der Begriff wurde von den Zuschauern angesichts des geringen Altersschnitts zunehmend mit Stirnrunzeln quittiert – zeigten eine beachtliche mannschaftliche Geschlossenheit. Die Impulse aus dem Training konnten auf dem Spielfeld umgesetzt werden. Man arbeitete in der Abwehr besser und motivierter zusammen und zeigte im Angriff einen stärkeren Willen zur Aufopferung. Auch holte man sich mit Jörn Lachnitt einen langen Weggefährten an die Außenlinie, der das Spiel in hitzigen Phasen ordnete und den Spielern hilfreiche Ratschläge an die Hand gab. Am Ende der Saison  war es dann geschafft: Die „Alten Germanen“ machten Meisterschaft und Aufstieg perfekt und werden in der nun anstehenden Saison in der 1. Kreisliga – die Liga, in der vor gar nicht allzu langer Zeit noch unsere erste Mannschaft gespielt hat – an den Start gehen.

Doch neben der Freude über den Aufstieg schwang in der Dossenheimer Schauenburghalle gegen Ende der Spielzeit auch Wehmut über den Abschied einiger erfahrener Kräfte mit, die einen bedeutenden Anteil zu diesem Aufstieg beigetragen hatten.

Nach einem erfolgreich absolvierten NCT-Lauf Anfang Juli, der zugleich den Auftakt der neuen Runde markierte, quälten sich die Dossenheimer durch die Mühlen der Vorbereitung. Neben Athletik und Ausdauer standen auch Taktikschulungen und das berühmte Feintuning auf dem Programm.

Nun steht sie also an: die neue Saison, in der neuen Liga, mit neuem Elan und neuem Trainer. Ab Ende August nahm nämlich mit Helmut Schüssler ein – vielen Dossenheimer Handballern bekannter – Trainerfuchs das Zepter in die Hand. Von seinem Einstieg erhoffen sich alle Beteiligten neue Impulse aus externer Perspektive und den Überblick von der Trainerbank. Auch verschrieb sich Schüssler dem Ziel, gerade Jugendspieler und junge Spieler stärker im Übergang in den Aktivenbereich zu unterstützen und hierfür zu motivieren. Zugleich wird man Antworten auf die körperliche Überlegenheit der künftigen Gegner finden müssen. In den zahlreichen Partien – auch gegen alte Bekannte aus Wilhelmsfeld, Malschenberg, Wieblingen oder Dielheim – wird dann vor allem ein Ziel im Vordergrund stehen, das man mit Teamspirit und Kampfgeist, aber auch Spaß erreichen möchte: der Klassenerhalt.